2026-02-20T12:29:42.904Z

Ligabericht

Kreis Regensburg: Früherer Saisonstart & neuer Relegations-Ablauf

Es war der Wunsch vieler Vereine: Ab der kommenden Saison werden mehr Spieltage erst nach der Winterpause ausgetragen

von Florian Würthele · Heute, 13:40 Uhr · 0 Leser
Der TV Hemau schaffte in der letztjährigen Relegation die Rückkehr in die Kreisliga.
Der TV Hemau schaffte in der letztjährigen Relegation die Rückkehr in die Kreisliga. – Foto: Florian Würthele

Die Vereine aus dem Fußballkreis Regensburg trafen sich vergangenen Samstag zur Wintertagung. Immerhin 115 Vereinsvertreter waren im Sportheim des SC Regensburg zugegen. Neben dem üblichen Themen – ein kurzer Rück- und Ausblick der laufenden Saison, Sportgericht und Workshops – wurde auch der neue Ablauf der Relegation vorgestellt. Zudem gib es in der Saison 2026/27 zeitliche Änderungen beim Rahmenspielplan im Regensburger Kreisbereich.

Der wiedergewählte BFV-Kreisvorsitzende Harald Greß zieht im Gespräch mit FuPa ein positives Zwischenfazit: „Wir haben keine größeren Baustellen. Die diesjährige Relegation sollte unproblematisch laufen. Im Kreispokal steht noch das letzte Viertelfinale zwischen Beratzhausen und Breitenbrunn aus. Die Breitenbrunner bestreiten am kommenden Samstag ihr erstes Punktspiel, haben aber zugesichert, tags darauf das Pokalspiel zu absolvieren.“ Bei der Wintertagung richtete Greß eine Anfrage an alle Anwesenden, ob sich nicht der ein oder andere vorstellen könnte, eine Funktion im Bereich des Ehrenamts oder im Jugendfußball-Bereich des Fußballkreises zu übernehmen. „Gerade im Jugendbereich würden wir wegen des Ausscheidens von Armin Strauß und Stefan Lachner ein oder zwei neue Mitarbeiter suchen“, so Greß, der dem neuen Kreisjugendleiter Nicolas Floch ein Lob für seine Arbeit ausspricht.

Beim Ausblick auf die Restsaison war auch der neue Ablauf der Relegation ein Thema, der ja bereits im Sommer kommuniziert wurde. Die Relegation zur Kreisliga bestreiten weiterhin acht Teams – die Drittletzten und Vorletzten der beiden Kreisligen sowie die Zweitplatzierten und der beste Dritte aus den Kreisklassen. „Für die Kreisliga haben wir wohl sicher zwei freie Plätze, eventuell kommt ein dritter dazu“, überlegt Greß. Änderungen gibt es bei den Playoffs um den Verbleib bzw. Aufstieg in die Kreisklasse. „Aus den Kreisklassen müssen nur noch die Vorletzten sowie der schlechtesten Drittletzte relegieren. In der ersten Relegationsrunde spielen die vier Kreisklassisten gegen die vier A-Klassisten, die Sieger sind auf jeden Fall Kreisklassist.“ Auch die Relegation zur A-/B-Klasse wird wieder stattfinden. Und auch hier sind acht Teams involviert – die Vorletzten der A-Klassen-Staffeln sowie die Zweiten der B-Klassen. „Die A-Klassen werden in der neuen Saison zwischen 12 und 14 Teams beherbergen. Von 'unten' auffüllen würden wir nur, wenn wir eine 11er-Liga hätten – was aber nur in einem sehr unwahrscheinlichen Fall bei vielen Mannschaftsabmeldungen der Fall wäre“, erklärt Greß, der sich freut, dass Ex-Bezirksligist FC Jura zur neuen Saison wieder eine eigenständige Mannschaft anmelden möchte.

Neues gibt es zudem in puncto Rahmenspielplan für die kommende Saison 2026/27. Der Saisonstart wird um eine Woche vorverlegt, konkret vom Wochenende des 25./26. Juli auf den 18./19. Juli. Dies wollte eine sehr große Mehrheit der Regensburger Vereine so. Dafür beginnt die Winterpause früher, da im November doch witterungsbedingt viele Spiele ausfallen könnten. Am 5. Mai 2027 wird dann noch ein Mittwochspieltag eingeschoben – alternativ tags darauf an Christi Himmelfahrt. Der letzte Spieltag findet am Wochenende des 21. bis 23. Mai 2027 statt. „Der Wunsch der Vereine war es, mehr Spiele im neuen Jahr zu haben. Darauf sind wir eingegangen. Statt wie bisher sieben werden nun zehn Spieltage nach der Winterpause ausgetragen“, so der Kreisvorsitzende. Der neue Fahrplan sei „sehr demokratisch“ von den Klubs abgestimmt und angenommen worden.

Im Mittelpunkt der Wintertagung standen zudem zwei Workshops, die von Kreissportgericht und von der Schiedsrichtergruppe Regensburg durchgeführt wurden. Beim Sportgericht wurden den Teilnehmern anonymisierte Fälle des Sportgerichts zur Bearbeitung übergeben. Sie durften dann anhand einer kurzen Einweisung selbst verschiedene Fälle bearbeiten. Im Workshop der Schiedsrichterorganisation wurden diverse Themen aus Vereinssicht und auch aus Sicht des Schiedsrichters behandelt.