
Die Vereine aus dem Fußballkreis Regensburg trafen sich vergangenen Samstag zur Wintertagung. Immerhin 115 Vereinsvertreter waren im Sportheim des SC Regensburg zugegen. Neben dem üblichen Themen – ein kurzer Rück- und Ausblick der laufenden Saison, Sportgericht und Workshops – wurde auch der neue Ablauf der Relegation vorgestellt. Zudem gib es in der Saison 2026/27 zeitliche Änderungen beim Rahmenspielplan im Regensburger Kreisbereich.
Der wiedergewählte BFV-Kreisvorsitzende Harald Greß zieht im Gespräch mit FuPa ein positives Zwischenfazit: „Wir haben keine größeren Baustellen. Die diesjährige Relegation sollte unproblematisch laufen. Im Kreispokal steht noch das letzte Viertelfinale zwischen Beratzhausen und Breitenbrunn aus. Die Breitenbrunner bestreiten am kommenden Samstag ihr erstes Punktspiel, haben aber zugesichert, tags darauf das Pokalspiel zu absolvieren.“ Bei der Wintertagung richtete Greß eine Anfrage an alle Anwesenden, ob sich nicht der ein oder andere vorstellen könnte, eine Funktion im Bereich des Ehrenamts oder im Jugendfußball-Bereich des Fußballkreises zu übernehmen. „Gerade im Jugendbereich würden wir wegen des Ausscheidens von Armin Strauß und Stefan Lachner ein oder zwei neue Mitarbeiter suchen“, so Greß, der dem neuen Kreisjugendleiter Nicolas Floch ein Lob für seine Arbeit ausspricht.
Beim Ausblick auf die Restsaison war auch der neue Ablauf der Relegation ein Thema, der ja bereits im Sommer kommuniziert wurde. Die Relegation zur Kreisliga bestreiten weiterhin acht Teams – die Drittletzten und Vorletzten der beiden Kreisligen sowie die Zweitplatzierten und der beste Dritte aus den Kreisklassen. „Für die Kreisliga haben wir wohl sicher zwei freie Plätze, eventuell kommt ein dritter dazu“, überlegt Greß. Änderungen gibt es bei den Playoffs um den Verbleib bzw. Aufstieg in die Kreisklasse. „Aus den Kreisklassen müssen nur noch die Vorletzten sowie der schlechtesten Drittletzte relegieren. In der ersten Relegationsrunde spielen die vier Kreisklassisten gegen die vier A-Klassisten, die Sieger sind auf jeden Fall Kreisklassist.“ Auch die Relegation zur A-/B-Klasse wird wieder stattfinden. Und auch hier sind acht Teams involviert – die Vorletzten der A-Klassen-Staffeln sowie die Zweiten der B-Klassen. „Die A-Klassen werden in der neuen Saison zwischen 12 und 14 Teams beherbergen. Von 'unten' auffüllen würden wir nur, wenn wir eine 11er-Liga hätten – was aber nur in einem sehr unwahrscheinlichen Fall bei vielen Mannschaftsabmeldungen der Fall wäre“, erklärt Greß, der sich freut, dass Ex-Bezirksligist FC Jura zur neuen Saison wieder eine eigenständige Mannschaft anmelden möchte.