2024-03-04T12:27:13.471Z

Allgemeines
So sieht die Auf- und Abstiegsregelung in Rees-Bocholt aus.
So sieht die Auf- und Abstiegsregelung in Rees-Bocholt aus. – Foto: Thomas Rinke

Kreis Rees-Bocholt: So läuft der Auf- und Abstieg in den Kreisligen

Von der Kreisliga A bis zur Kreisliga C: Das gilt es für die Saison 2023/24 in Rees-Bocholt zu beachten.

In der Vergangenheit haben wir Euch erst in der Schlussphase der Saison einen Überblick darüber verschafft, wie die Auf- und Abstiegsregelung in den 13 Kreisen des Fußballverbandes Niederrhein gestaltet ist. Das wird ab sofort anders. In loser Folge präsentieren wir Euch nach und nach schon früher in der Saison die Auf- und Abstiegsplanung der Kreise, und diesmal ist dabei Rees-Bocholt an der Reihe.

Maximal fünf Bezirksliga-Absteiger möglich

Acht Bezirksligisten stellt der Kreis Rees-Bocholt, die jedoch auf zwei Gruppen verteilt sind. In Gruppe 4 treten der RSV Praest, der Hamminkelner SV und der SV Haldern an, die übrigen fünf Teams in Gruppe 5. Es könnten sich natürlich alle Bezirksligisten retten, im ungünstigsten Fall jedoch auch bis zu fünf Teams absteigen. Das wäre dann der Fall, wenn es in Gruppe 4 alle Teams erwischen würde, während in Gruppe 5 auch die beiden Plätze, die sportlich noch entschieden werden, von Teams aus Rees-Bocholt belegt werden. Bereits zurückgezogen haben hier der TV Jahn Hiesfeld und Glückauf Möllen aus dem Kreis Duisburg-Mülheim-Dinslaken.

Aus der Kreisliga A steigen in allen möglichen Konstellationen zwei Mannschaften aus der Kreisliga A in die Bezirksliga auf. Schwankend ist indes nur die Zahl der Absteiger aus der Kreisliga A. Hier würde es nur ein Team treffen, bliebe der Kreis in der Bezirksliga komplett verschont. Für jeden Absteiger in der Bezirksliga kommt in der Kreisliga A ebenfalls einer dazu. Das würde bei der Maximalzahl von fünf Bezirksliga-Absteigern bedeuten, dass es sechs Mannschaften in der Kreisliga A trifft.

Entscheidungsspiele um Abstieg aus der Kreisliga B?

Aus der Kreisliga B steigen, ebenfalls ungeachtet anderer Umstände, zwei Mannschaften in die Kreisliga A auf, also lediglich die beiden Meister. Der Abstieg aus der Kreisliga B ist indes wieder an die Bezirksliga-Absteiger gekoppelt. Vier Absteiger, also zwei je Gruppe, gibt es nur für den Fall, dass er keine Bezirksliga-Absteiger in den Kreis gibt. Gibt es indes einen Absteiger, so steigt auch ein fünftes Team aus der Kreisliga B ab, es wären als Entscheidungsspiele der Drittletzten der Kreisliga B erforderlich. Insgesamt sechs Absteiger gibt es, wenn zwei Teams aus der Bezirksliga in den Kreis Absteigen. Sollte es hingegen drei oder fünf Bezirksligisten erwischen, so sind je Gruppe drei Mannschaften fest abgestiegen und die Viertletzten müssen in Entscheidungsspielen sogar einen siebten Absteiger aus der Kreisliga B ermitteln.

Der Aufstieg in der Kreisliga C ist wieder weit übersichtlicher geregelt. Denn auch hier gibt es in jeder Konstellation drei Aufsteiger, also die Meister der drei Gruppen.

Wie mit punktgleichen Teams umzugehen ist, hatten die Kreise bislang für sich selbst geregelt. Nun gibt der Verband für alle Kreise das Vorgehen vor: Es zählt weder die Tordifferenz, noch der direkte Vergleich. Sind Teams auf maßgeblichen Plätzen für Auf- oder Abstieg punktgleich, so werden Entscheidungsspiele angesetzt - mit Hin- und Rückspiel, im Zweifel auch mit Verlängerung im Anschluss an die zweite Partie. Bei mehr als zwei punktgleichen Teams ist auch eine Spielrunde möglich, bei vier oder mehr Teams auch in Form eine K.O.-Runde.

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Aufrufe: 06.2.2024, 14:00 Uhr
Sascha KöppenAutor