2024-02-29T12:18:27.553Z

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So läuft der Auf- und Abstieg in den Kreisligen in Kempen und Krefeld.
So läuft der Auf- und Abstieg in den Kreisligen in Kempen und Krefeld. – Foto: Thomas Rinke

Kreis Kempen-Krefeld: So läuft der Auf- und Abstieg in den Kreisligen

Von der Kreisliga A bis zur Kreisliga C: Das gilt es für die Saison 2023/24 in Kempen-Krefeld zu beachten.

In der Vergangenheit haben wir Euch erst in der Schlussphase der Saison einen Überblick darüber verschafft, wie die Auf- und Abstiegsregelung in den 13 Kreisen des Fußballverbandes Niederrhein gestaltet ist. Das wird ab sofort anders. In loser Folge präsentieren wir Euch nach und nach schon früher in der Saison die Auf- und Abstiegsplanung der Kreise, und diesmal ist dabei Kempen-Krefeld an der Reihe.

Stattliche elf Bezirksligisten stellt der Kreis in der laufenden Spielzeit, allesamt spielen diese in Gruppe 3. Demnach können auch maximal vier davon absteigen, es gibt also fünf mögliche Szenarien. Nichts damit zu tun hat die Frage nach dem Aufstieg aus der Kreisliga A in die Bezirksliga, denn es steigt in allen Konstellationen zunächst einmal nur der Meister aus dem Kreisoberhaus auf. Die Zahl der Absteiger aus der Kreisliga A verhält sich proportional zu der in der Bezirksliga. Käme der Kreis ohne Absteiger in der Bezirksliga davon, müssten nur zwei Mannschaften aus der Kreisliga A absteigen. Sollte es demnach die maximal mögliche Zahl von vier Absteigern in der Bezirksliga erwischen, so könnten bis zu sechs Mannschaften in die Kreisliga B absteigen müssen. Durch den erweiterten Aufstieg wäre es allerdings möglich, dass der Kreis auch noch einen zweiten Aufstiegsplatz erhält. In diesem Fall, wenn es also doch zwei Aufsteiger gäbe, würde sich die jeweilige Zahl der Absteiger aus der Kreisliga A um eine Mannschaft verringern.

Auch in der Kreisliga B ist die Zahl der Aufsteiger bei drei festgelegt, auch hier steigen also ungeachtet der Bezirksliga-Absteiger nur die Meister der drei Gruppen in die Kreisliga A auf. Sicher abgestiegen sind in der Kreisliga B derweil nur die drei Tabellenletzten, sofern der Kreis ohne Absteiger aus der Bezirksliga davonkommen sollte. Sobald es dort einen Absteiger geben sollte, müssten insgesamt vier Mannschaften in die Kreisliga C, diese Zahl bleibt auch bei mehr Bezirksliga-Absteigern unverändert. Es müssten die Vorletzten der Tabellen diesen vierten Absteiger also noch ermitteln.

Aufstiegsrunde der Kreisliga C möglich

In der Kreisliga C könnte es im Bestfall sechs Aufsteiger geben, also zwei je Gruppe. Dies wäre dann der Fall, wenn es keinen oder nur einen Bezirksliga-Absteiger geben sollte. Mit jedem weiteren Bezirksliga-Absteiger fällt hier ein möglicher Aufsteiger weg. Demnach würden bei vier Bezirksliga-Absteigern nur noch die Meister der drei Gruppen in die Kreisliga B aufrücken. Daraus folgt, dass bei zwei oder drei Bezirksliga-Absteigern eine Aufstiegsrunde der drei Tabellenzweiten geben würde, in der sich noch zwei oder eben eine zusätzliche Mannschaft durchsetzt.

Wie mit punktgleichen Teams umzugehen ist, hatten die Kreise bislang für sich selbst geregelt. Nun gibt der Verband für alle Kreise das Vorgehen vor: Es zählt weder die Tordifferenz, noch der direkte Vergleich. Sind Teams auf maßgeblichen Plätzen für Auf- oder Abstieg punktgleich, so werden Entscheidungsspiele angesetzt - mit Hin- und Rückspiel, im Zweifel auch mit Verlängerung im Anschluss an die zweite Partie. Bei mehr als zwei punktgleichen Teams ist auch eine Spielrunde möglich, bei vier oder mehr Teams auch in Form eine K.O.-Runde.

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Aufrufe: 029.1.2024, 14:00 Uhr
Sascha KöppenAutor