
In der Vergangenheit haben wir Euch erst in der Schlussphase der Saison einen Überblick darüber verschafft, wie die Auf- und Abstiegsregelung in den 13 Kreisen des Fußballverbandes Niederrhein gestaltet ist. Das wird ab sofort anders. In loser Folge präsentieren wir Euch nach und nach schon früher in der Saison die Auf- und Abstiegsplanung der Kreise, und diesmal ist dabei Essen an der Reihe.
Zunächst einmal gilt es festzuhalten, dass in der laufenden Spielzeit alle Bezirksligisten aus dem Kreis Essen in einer Bezirksliga-Gruppe gelandet sein. Demnach können in Gruppe 6 maximal vier der insgesamt elf Mannschaften in die Kreisliga A absteigen. Es gibt also stets fünf verschiedene Szenarien, beginnend damit, dass sich alle Essener Teams retten, bis hin zu vier Absteigern in die Essener Kreisliga A.
Klar ist, dass in allen diesen Fällen zwei Mannschaften aus der Kreisliga A in die Bezirksliga aufsteigen, also jeweils nur die Meister. Unterscheiden wird sich jedoch die Zahl der Absteiger aus der Kreisliga A gemäß der Zahl an Absteigern aus der Bezirksliga. Denn wäre der Kreis ohne Absteiger in der Bezirksliga ausgekommen, so hätten auch nur auch nur vier Mannschaften insgesamt aus der Kreisliga A absteigen müssen, also zwei je Gruppe. Als sichere Absteiger stehen aber der ESC Preußen und SuS Niederbonsfeld bereits fest, Türkiyemspor Essen steht noch auf der Kippe, so dass es zwei oder drei Absteiger geben kann.
Für jeden Absteiger aus der Bezirksliga kommt auch einer in der Kreisliga A hinzu, so dass es am Ende maximal sieben wären, sollten drei Bezirksliga-Absteiger in der Gruppe 6 aus Essen kommen. Erwischt es also drei Bezirksligisten aus Essen, steigen je drei Teams pro Gruppe sicher ab und die beiden 13. der Tabelle müssen in die Relegation, um einen siebten Absteiger auszuspielen. Bliebe es bei zwei Bezirksliga-Absteigern, entfällt die Relegation und es gibt nur die je drei direkten Absteiger.
Feststehend ist hingegen wieder die Zahl der Aufsteiger aus der Kreisliga B. Hier steigen insgesamt sechs Teams auf, also zwei je Gruppe. Die Abstiegsregelung verläuft ebenfalls parallel zur Kreisliga A. Hätte es in der Bezirksliga keinen Essener Absteiger gegeben, so hätten nur insgesamt drei B-Ligisten absteigen müssen, also nur einer pro Gruppe.
Auch hier kommt für jeden Bezirksliga-Absteiger einer hinzu. Maximal wären das also noch sechs Teams aus den drei Gruppen der Kreisliga B. Da dort aktuell 47 Teams spielen und es künftig wieder 48 sein sollen, verläuft eine mögliche Abstiegsrelegation dementsprechend. Bei zwei Bezirksliga-Absteigern, wenn es also insgesamt fünf Absteiger gibt, steigen der 15. und 16. aus den Gruppen 1 und 3 ab, aus Gruppe 2 nur der 15. und damit Letzte der Tabelle. Bei drei Bezirksliga-Absteigern, folglich sechs aus der Kreisliga B, ist eine Relegation notwendig, da neben diesen fünf Teams auch einer der Tabellen-14. noch mit runter muss.
Der Aufstieg in der Kreisliga C ist dann wieder sehr viel berechenbarer. Hier steigen in jedem Fall aus jeder der drei Gruppen jeweils zwei Mannschaften in die Kreisliga B auf.
Wie mit punktgleichen Teams umzugehen ist, hatten die Kreise bislang für sich selbst geregelt. Nun gibt der Verband für alle Kreise das Vorgehen vor: Es zählt weder die Tordifferenz, noch der direkte Vergleich. Sind Teams auf maßgeblichen Plätzen für Auf- oder Abstieg punktgleich, so werden Entscheidungsspiele angesetzt - mit Hin- und Rückspiel, im Zweifel auch mit Verlängerung im Anschluss an die zweite Partie. Bei mehr als zwei punktgleichen Teams ist auch eine Spielrunde möglich, bei vier oder mehr Teams auch in Form eine K.O.-Runde.
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