2026-05-29T11:52:36.002Z

Relegation

Kreis Cham/Schwandorf sieht noch zwei Relegationsspiele

Arrach und Weidenthal ringen um den letzten Kreisklassen-Platz, Diendorf und Obertrübenbach ums letzte Kreisliga-Ticket

von Florian Würthele · Heute, 09:00 Uhr · 0 Leser
Obertrübenbach-Keeper Michael Lingauer wurde vor drei Jahren zum Relegations-Helden für Ettmannsdorf. Und nun für den SVO?!
Obertrübenbach-Keeper Michael Lingauer wurde vor drei Jahren zum Relegations-Helden für Ettmannsdorf. Und nun für den SVO?! – Foto: Florian Würthele

Aus Cham-Schwandorfer Sicht liefen die gestrigen Finals der Bezirksliga-Relegation nicht besonders prickelnd. Sowohl die DJK Arnschwang als auch der SV Schwandorf-Ettmannsdorf II gingen als Verlierer vom Platz. Sie verpassten den Klassenerhalt bzw. Aufstieg in die Bezirksliga und treten kommende Saison in der Kreisliga an. Damit ist auch klar, dass sich die Relegation auf Kreisebene doch noch fortsetzt im Fußballkreis. Kreisspielleiter Alfons Hirzinger hat noch am Abend für dieses Wochenende zwei abschließende Spiele angesetzt.

Bereits am heutigen Freitagabend (18.15 Uhr) kreuzen in Stamsried der SC Arrach und die SF Weidenthal-Guteneck die Klingen. Es geht um den letzten Startplatz in der Kreisklasse. Am Sonntag (17 Uhr) wird dann in Seebarn das letzte Kreisliga-Ticket vergeben. Dazu stehen sich der SV Diendorf und der SV Obertrübenbach gegenüber. Es sind also zwei typische Endspiele, die nochmal einige Zuschauer mobilisieren dürften.


Hätte es Arnschwang oder Ettmannsdorf II am Donnerstagabend gepackt, wären sämtliche fünf Teilnehmer der Kreisklassen-Relegation automatisch Kreisklassist gewesen. Dann wäre das heutige Match ausgefallen. Aber so kam es nicht. Und so müssen der SC Arrach (Vizemeister der A-Klasse Ost) und die SF Weidenthal (Vizemeister der A-Klasse Nord) doch nochmal ran. Nur einer darf am Ende den Aufstieg feiern. Und den Sportplatz des FC Stamsried zu einer Partyzone werden lassen. Die Sportfreunde haben erst ein Entscheidungsspiel in den Knochen, bei dem sie gegen den FC Maxhütte hauchzart mit 0:1 den Kürzeren zogen. Dagegen musste Arrach in dieser Relegation schon zweimal ran. Die ersten zwei Matchbälle zum Aufstieg wurden vergeben – 2:3 gegen Wilting und 0:1 gegen Klardorf. Jetzt soll der dritte sitzen.


Wer schnappt sich das allerletzte Ticket fürs Kreisoberhaus? Das ist die große Frage am frühen Sonntagabend in Seebarn. Das allergrößte Selbstvertrauen dürften beide Mannschaften nicht in den Ring werfen. Der SV Diendorf, der in der Kreisliga West als Tabellen-13. ins Ziel kam, zog in der 2. Relegationsrunde mit 1:2 gegen den SV Erzhäuser den Kürzeren. Und das auf bittere Art und Weise, glückte dem Gegner der Lucky Punch doch erst in der 90.+1 Minute. Ganz ähnlich lief es für den SV Obertrübenbach, seines Zeichens Rangzweiter der Kreisklasse Ost. Vor sagenhaften 1600 Zuschauern sorgte ein spätes Freistoßtor für eine unglückliche 0:1-Niederlage gegen den Lokalnachbarn aus Untertraubenbach. In Runde 1 hatte sich sowohl der SVD gegen Regental als auch der SVO gegen Dieterskirchen erst im Elfmeterschießen durchgesetzt. Wer hat noch mehr Saft im bereits stark geleerten Tank? Wer schließt diese so kräftezehrende Relegation mit einem Happy End ab?