
Der Pfingstmontag wird der Tag der Entscheidung. Dann steigen die Rückspiele in der Bayernliga-Relegation Im Hinspiel holte der TSV Kottern ein 0:0 beim niederbayerischen TSV Seebach und kann den Klassenerhalt im Heimspiel (16 Uhr) mit einem Sieg einfahren.
„Wir haben ein typisches Relegationsspiel gesehen“, lautete die erste Reaktion von Kotterns Trainer Andreas Maier., und führte weiter aus: „Es war zu Beginn etwas verkrampft, da niemand den ersten Fehler machen wollte. Grundsätzlich hatten wir im Spiel mit dem Ball zu wenig Tempo. Defensiv sind wir sehr gut gestanden und haben wenig zugelassen. Für das Rückspiel am Montag werden wir aber eine Schippe drauf legen müssen, um uns durchzusetzen.“
Kottern überraschte mit einer Personalie, hatten die Oberallgäuer doch kurzfristig Torhüter David Hundertmark verpflichtet. Der ehemalige Regionalliga-Keeper, der zuletzt für den VfB Hallbergmoos auflief und mehr als sechs Monate inaktiv war, stand auch gleich in der Startelf. Kottern war Spielbestimmend, blieb zunächst aber ohne torgefährliche Szenen. In der zweiten Hälfte wurde das Spiel lebhafter und beide Mannschaften aktiver. Ab der 62. Minute war Kottern in Überzahl. Nach einer Notbremse kurz vor dem Strafraum musste Seebachs Sandro Nickl mit der roten Karte vom Platz. Doch der TSV konnte kein Kapital daraus schlagen. Pech für Kottern: In der 77. Minute musste der erst acht Minuten zuvor eingewechselte Noah Hackenschmidt den Platz verletzt schon wieder verlassen.
Schiedsrichter: Luca Schultze (München) - Zuschauer: 894
Rote Karte: Sandro Nickl (61./TSV Seebach/Notbremse)