
In einem von Nervosität und hoher Intensität geprägten Spiel im Poststadion sicherte sich der FSV Optik Rahenow unter Trainer Ingo Kahlisch drei wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt in der NOFV-Oberliga Nord. Nach einer torlosen ersten Halbzeit, in der sich beide Teams weitgehend neutralisierten, avancierte Yohji Irvan Koré mit zwei Treffern zum Matchwinner. Während die Gastgeber zahlreiche Großchancen ungenutzt ließen oder am überragenden Rathenower Schlussmann scheiterten, bewies die Elf aus dem Havelland die nötige Effektivität, um als Sieger vom Platz zu gehen.
Abtasten und Abstiegskampf pur in der ersten Halbzeit
Das Kellerduell begann verhalten. In den ersten sechs Minuten tasteten sich beide Mannschaften vorsichtig ab, bevor der Berliner AK erste Akzente setzte. Luca Hecht vergab in der 11. Minute die erste Gelegenheit, als er den Ball über das Tor setzte. Auch Efe Önal und Abdulkadir Beyazit konnten den Rathenower Keeper Simeon Hawwary zunächst nicht überwinden, wobei Letzterer in der 30. Minute nur knapp am Gehäuse vorbeizielte.
Auf Seiten des FSV Optik Rathenow verzeichnete Yohji Irvan Koré in der 35. Minute die beste Chance der ersten Hälfte, nachdem kurz zuvor Dennis Çelik für die Berliner ebenfalls drüber geschossen hatte. Zur Pause stand ein Unentschieden zu Buche, das Abstiegskampf pur zeigte.
Die Wende nach dem Seitenwechsel durch Korés zehntes Tor
Die zweite Halbzeit begann mit personellen Veränderungen beim Berliner AK: Trainer Dzenis Hot brachte Antonio Lubaki für den weiteren Spielverlauf. Zunächst drückten jedoch die Gastgeber; Luca Hecht und Fodelcio Gomes Pereira scheiterten kurz nach Wiederanpfiff an der aufmerksamen Rathenower Defensive. In der 58. Minute vergab Yohji Irvan Koré zunächst noch völlig freistehend, doch nur drei Minuten später schlug er eiskalt zu. Begünstigt durch einen dicken Bock des Berliner Torhüters Santiago erzielte er in der 61. Minute sein zehntes Saisontor zur 0:1-Führung.
Simeon Hawwary hält den Vorsprung gegen drängende Berliner
Nach dem Rückstand erhöhte der Berliner AK massiv den Druck. Fodelcio Gomes Pereira und Efe Önal tauchten immer wieder gefährlich vor dem Tor auf, doch Simeon Hawwary agierte in dieser Phase überragend. Besonders in der 68. Minute verhinderte er mit einer Glanzparade gegen Efe Önal den Ausgleich. Während die Berliner Großchancen durch Furkan Yildirim und erneut Fodelcio Gomes Pereira liegen ließen – Letzterer zielte in der 74. Minute nicht genau genug –, blieb Rathenow in der Abwehr konzentriert. Auch geblockte Schüsse in der 78. Minute zeugten vom leidenschaftlichen Einsatz der Mannschaft von Trainer Ingo Kahlisch, die den knappen Vorsprung mit allen Mitteln verteidigte.
Die Entscheidung durch Koré und der späte Anschlusstreffer
In der Schlussphase nutzte der FSV Optik Rathenow den sich bietenden Raum für Konter. Während der Berliner AK alles nach vorne warf, sorgte Yohji Irvan Koré in der 86. Minute für die Vorentscheidung. Mit seinem elften Saisontor erhöhte er auf 0:2 und versetzte dem Gastgeber einen herben Dämpfer. Der Anschlusstreffer für den Berliner AK durch Efe Önal in der zweiten Minute der Nachspielzeit kam zu spät. Kurz darauf erfolgte der Abpfiff im Poststadion, der den Rathenower Sieg besiegelte.
Befreiungsschlag in der Tabelle und Ausblick auf Schwerin
Durch diesen Auswärtssieg hat der FSV Optik Rathenow nun 30 Punkte. Die Konzentration gilt nun dem nächsten wichtigen Spiel: Am Freitag, 24.04.2026, empfängt der FSV Optik um 19:30 Uhr die SG Dynamo Schwerin zum Flutlichtspiel, um den positiven Trend fortzusetzen.