
Konzen spricht von Endspielen
Der Tabellensiebte aus Hückelhoven empfängt den Zehnten aus Konzen in einer Partie mit erheblicher Bedeutung für den Klassenerhalt. Konzener Trainer Mathias Kaulartz formuliert die Ausgangslage deutlich: „Uns bleiben noch sechs Endspiele, und solche Leistungen wie gegen Mariadorf dürfen wir uns nicht mehr erlauben.“ Dabei richtet er den Fokus sowohl auf den Gegner als auch auf die eigene Mannschaft: „Wir müssen die individuelle Klasse von Hückelhoven in den Griff bekommen und gleichzeitig unsere eigenen Stärken auf den Platz bringen.“ Die Tabelle sei „extrem eng“, weshalb selbst mittlere Plätze gefährdet seien. Hückelhoven wiederum kann mit einem Sieg Abstand nach unten schaffen und sich im gesicherten Mittelfeld stabilisieren.
Außenseiter glaubt an Gegenwehr
Der souveräne Tabellenführer aus Eicherscheid empfängt Schlusslicht Kuckum in einer vermeintlich klaren Begegnung. Trainer Sandro Bergs mahnt jedoch zur Vorsicht: „Wir wollen den nächsten Schritt machen – wohlwissend, dass es eine unangenehme Aufgabe wird.“ Auf der Gegenseite zeigt sich Kuckums Trainer Thomas Porz realistisch und zugleich kämpferisch: „Die Aufgabe am Sonntag kann natürlich schwerer nicht sein, wenn der 1. und designierte Aufsteiger auf den Tabellenletzten trifft.“ Dennoch verweist er auf das Hinspiel, in dem seine Mannschaft lange mithielt, und betont: „Für uns gilt am Sonntag, dass wir uns achtbar aus der Affäre ziehen.“ Trotz personeller Probleme und fehlender Punkte hebt Porz den Charakter seiner Mannschaft hervor und kündigt an: „Aufgeben tun wir nicht und werden auch am Sonntag mit allen uns zur Verfügung stehenden Mitteln dagegenhalten.“ Eicherscheid bleibt dennoch klarer Favorit im Titelrennen.
Mariadorf warnt vor unbequemen Gästen
Der Tabellenvierte aus Mariadorf geht favorisiert in das Heimspiel gegen den Elften aus Roetgen, sieht sich jedoch vor Herausforderungen. Trainer Timo Feilhaber betont: „Wir erwarten mit Roetgen einen unangenehmen Gegner“, und fordert nach zuletzt wechselhaften Leistungen „erneut eine geschlossene Mannschaftsleistung“. Gleichzeitig verweist er auf die angespannte Personalsituation: „Stand jetzt stehen nur 12 fitte Spieler zur Verfügung.“ Roetgens Trainer Thommy Fläschel erkennt die Rollenverteilung klar an: „Ein Blick auf die Tabelle genügt, um zu erkennen, wer in diesem Spiel als Favorit gilt.“ Dennoch fordert er von seiner Mannschaft Konsequenz: „Wir befinden uns in einer Situation, in der wir keine Ausreden suchen dürfen, sondern punkten müssen.“ Damit treffen unterschiedliche Ausgangslagen aufeinander, die der Partie zusätzliche Brisanz verleihen.
Weitere Spiele am Wochenende: