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Konzell: Ikonen Mühlbauer und Schedlbauer greifen als Trainer an

Die beiden ehemaligen Landesliga-Fußballer sollen ihren Heimatverein zum Kreisklassen-Erhalt führen

von Thomas Seidl · 19.12.2024, 15:00 Uhr · 0 Leser
Hans Mühlbauer (re.) soll den SV Konzell zum Klassenerhalt führen
Hans Mühlbauer (re.) soll den SV Konzell zum Klassenerhalt führen – Foto: Werner Grübl

Wenige Tage vor dem Weihnachtsfest hat sich der SV Konzell selbst ein schönes Geschenk gemacht und kann erfreuliche Personalentscheidungen bekanntgeben. Die beiden Eigengewächse Hans Mühlbauer und Peter Schedlbauer treten beim Kreisklassisten die Nachfolge von Aufstiegscoach Michael Spanner an, von dem sich der Klub unmittelbar nach Beendigung der Herbstrunde getrennt hat.

Hans Mühlbauer und Peter Schedlbauer sind waschechte SVK-Eigengewäsche, die in ihrer aktiven Laufbahn einiges erreicht haben. Mühlbauer, der den Cheftrainerposten übernehmen wird, war über viele Jahre Mittelfeldmotor beim SV Prackenbach, der zwischen 2001 und 2004 der damaligen Bezirksoberliga angehörte. Der Blondschopf hatte zudem ein kurzes Landesliga-Intermezzo bei der DJK Vilzing. Trainererfahrung sammelte der 48-Jährige schon beim SV Kollnburg in der Kreisklasse und beim SV Moosbach, den er 2016 als Spielercoach zur Meisterschaft in der A-Klasse Regen führte. Schedlbauer, der Mühlbauer als Co-Trainer unterstützen wird, war beim 1. FC Miltach zu Landesliga-Zeiten eine feste Größe im Abwehrverbund und war in der Vergangenheit beim SV Konzell schon sehr erfolgreich als Nachwuchscoach tätig.


Der frühere Klasseverteidiger Peter Schedlbauer schlüpft in Rolle des Co-Trainers
Der frühere Klasseverteidiger Peter Schedlbauer schlüpft in Rolle des Co-Trainers – Foto: Poschl





"Für uns ist es eine super Sache, dass sich Hans und Peter bereit erklärt haben, uns zu helfen und unsere Mannschaft zu übernehmen. Die Jungs werden von ihnen viel lernen können und von ihrer Erfahrung profitieren. Eine Top-Lösung", ist Konzells Abteilungsleiter Markus Listl überzeugt. Zwar liegt der Aufsteiger in der Kreisklasse Regen auf dem sechsten Rang, der Vorsprung zur Relegationszone beträgt jedoch nur drei Zähler. "Der Klassenerhalt hat oberste Priorität. Wir hatten im Herbst viele Verletzte. Nach der Winterpause wird es personell wieder wesentlich besser aussehen. Mit einer guten und intensiven Vorbereitung wollen wir die Grundlage für eine erfolgreiche Restrückrunde legen, in der wir nicht bis zum letzten Spieltag zittern möchten", informiert Listl.