
Kurz vor dem Start der Rückrunde in der Landesliga, Gruppe 2, setzt der ESC Rellinghausen ein Zeichen für die Zukunft. Der Verein verlängert vorzeitig den Vertrag des langjährigen Trainers Sascha Behnke um zwei weitere Spielzeiten. Am Sonntag steht das Spitzenspiel gegen den SV Scherpenberg an.
Zu Beginn der Saison 2018/19 übernahm Behnke das Team und entwickelte es seitdem in Seiner Doppelfunktion als Trainer und Sportlicher Leiter stetig weiter. "Die Vertragsverlängerung mit Sascha ist ein starker Vertrauensbeweis des Vereins nach seiner bisher großartigen Arbeit, zudem ein deutliches Zeichen für Kontinuität und Stabilität beim ESC Rellinghausen 06. Sascha genießt bei den Spielern, in der Clubführung und bei den Fans große Wertschätzung" heißt es in der Mitteilung des Vereins.
Der Übungsleiter teilt auf Nachfrage dieser Redaktion mit: "Ich habe mich ganz bewusst für das siebte und achte Jahr in Rellinghausen entschieden. Ich fühle mich im Verein sehr wohl und bekomme eine ordentliche Portion Rückendeckung." Dabei geht sein Aufgaben-Portfolie mittlerweile weit über die Tätigkeiten der Doppelfunktion hinaus. Man gebe ihm vieles an die Hände und es "macht einfach Spaß". Besonders schätzt er dabei die besonnene Art des Vereins. "Es ist immer viel wert, wenn ein Verein nicht sofort alles in Frage stellt, wenn es mal nicht so gut läuft", sagt er und verweist auch auf die ruhige Arbeitsweise, wenn es gut läuft.
Als es sportlich vor drei Jahren nicht sehr gut lief und der Verein nur knapp dem Abstieg in die Bezirksliga entrinnen konnte, verfielen die Verantwortlichen nicht in Panik, sondern arbeiteten gemeinsam mit Behnke einen Plan für die Zukunft aus. Verstärkt sollte auf junge Spieler gesetzt werden, um mit ihnen "etwas aufzubauen". Seitdem hat sich das Team stetig weiterentwickelt und in der aktuellen Spielzeit auf Tabellenplatz drei überwintert. Am Sonntag steigt das Spitzenspiel gegen den SV Scherpenberg, welches möglicherweise einen richtungsweisenden Charakter auf den weiteren Saisonverlauf hat. Verliert der ESC beträgt der Rückstand auf Platz zwei sieben Punkte, bei einem Sieg wäre es nur ein Zähler.
Dieser Aspekt steht bei Behnke derzeit allerdings nicht im Mittelpunkt. Viel mehr hebt er die Investitionen in die Zukunft hervor. "Wir bekommen bald einen großen Kunstrasenplatz und ein Kleinspielfeld dazu. Außerdem wird unser Vereinsheim umgebaut, was die Platzanlage insgesamt noch einmal schöner erstrahlen lässt", betont der Trainer. Das alles sind natürlich auch Argumente, die bei Vertragsgesprächen und möglichen Transfers eine Rolle spielen können.
Kurzfristig soll die Leistung aus der Hinrunde bestätigt werden, mittelfristig würde bei einem Aufstieg in die Oberliga Niederrhein auch niemand nein sagen. Aber: "Das ist bei uns kein Muss und nicht unser zwingendes Augenmerk", erklärt der 47-Jährige. Zudem verweist er auf die gute Arbeit der Konkurrenten im unmittelbaren Umfeld. Namentlich nennt er hier die DJK Adler Union Frintrop, die in der Oberliga um den Klassenerhalt kämpft, und die Sportfreunde Niederwenigern, die ebenfalls in der Vergangenheit in der höchsten Liga auf Verbandsebene gespielt haben, wenngleich es aktuell nicht ganz rund läuft. Der eingeschlagene Weg in Rellinghausen scheint von außen betrachtet aber ein guter Zeit. Ob der Plan aufgeht, wird die Zukunft zeigen.
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