
Das JLZ Emsland geht mit vertrauten Gesichtern in die nächste Saison der DFB-Nachwuchsrunde. Burak Bahar bleibt U19-Trainer, Rainer Sobiech verantwortet weiterhin die U17, ein klares Bekenntnis zu Stabilität und nachhaltiger Entwicklung.
Bewährtes Duo für den letzten Schritt
In der Ausbildung seiner älteren Talente setzt das JLZ Emsland weiterhin auf Kontinuität. Burak Bahar betreut auch künftig die U19-Junioren, Rainer Sobiech bleibt Cheftrainer der U17. „Wir sind froh, dass sie weiter den Weg mitgestalten“, betont der Sportliche Leiter Tim Körner.
Gerade in der Talententwicklung sei es entscheidend, zuverlässig und qualitativ hochwertig zu arbeiten. Dafür stehe das Trainer-Duo, das die Spieler auf den letzten Schritten in Richtung Hänsch-Arena begleite. Körner hebt hervor, wie gut sich Bahar seit seinem Amtsantritt im vergangenen Sommer eingelebt und seine Aufgabe umgesetzt habe. Sobiech bringe mit seiner Erfahrung aus der U17-Nachwuchsliga des DFB zusätzliches Know-how ein, von dem die Ausbildung im JLZ profitiere.
Erfahrung, Identität und Vernetzung
Bahar begann seine Trainerlaufbahn bereits als A-Junior und sammelte Stationen unter anderem bei Hannover 96, Hertha BSC und dem VfB Oldenburg. „Ich bin schon seit fast 17 Jahren dabei“, sagt er. Besonders reizvoll sei für ihn die Entwicklung einer Mannschaft über eine gesamte Saison hinweg und die Frage, welcher Spieler den nächsten Schritt in Richtung seines Traums machen könne. Tabellenplätze stünden dabei nicht im Vordergrund, auch wenn sportlicher Erfolg willkommen sei. Entscheidend sei, „jeden Tag einfach besser zu werden“.
Sobiech gehört seit Januar 2024 zum JLZ-Team. Über die U16 führte sein Weg zur U17. Zuvor trainierte er die Herrenmannschaften des FC Schüttorf 09 und des FC Eintracht Rheine. Weitere Erfahrungen sammelte er als Stützpunkttrainer und Referent beim Niedersächsischen Fußballverband.
Darüber hinaus verweist Sobiech auf Kooperationen mit dem Fußballkreis, Fortbildungsangebote sowie die enge Zusammenarbeit mit Partnervereinen. Das Ziel: Expertise weitergeben, „sodass auch andere davon profitieren“.
Für Sobiech ist die Arbeit im Nachwuchsleistungszentrum ein Traum. Die individuelle Entwicklung der Spieler bezeichnet er als „total spannend“. Beispiele dafür kennt er aus eigener Erfahrung: Torwart Julius Pünt lernte er am Stützpunkt in Nordhorn kennen, die Zwillinge Malte und Lasse Zumdieck bei einer Fortbildung im Kindesalter. Heute gehören sie zum Regionalliga-Aufgebot des SV Meppen.