
Kurz vor Ende der Vorrunde sehnte Robin Ehehalt jene herbei und versprach Besserung für die zweite Saisonhälfte. Der Trainer des VfL Mühlbach II hielt Wort, seine Mannschaft hat fünf ihrer bislang sieben Saisonsiege im Kalenderjahr 2026 eingefahren.
Zum einen wäre die personelle Lage, die sich bei beiden Mühlbacher Herrenmannschaften im Vergleich zum Spätjahr verbessert hat. Darüber hinaus sticht Patrick Schickner heraus. Der 32-jährige Stürmer ist seit Anfang November regelmäßig dabei, hat insgesamt 13 Tore und sechs Vorlagen in der Statistik stehen. Außerdem ist die Bilanz von sechs Siegen zu vier Niederlagen in Partien mit Schickner auf dem Feld eine herausragende für den Tabellenzwölften. "Patrick ist einer, der die Tore verspricht", sagt Ehehalt und hält fest, "es macht schon viel aus, wenn man weiß, dass man da vorne drin einen hat, der die Dinger einschweißt."
Als Zwölfter mit zwei Zählern Vorsprung auf den Dreizehnten und fünf Punkte auf den Vierzehnten und Vorletzten SV Rohrbach/S. II, der am Sonntag nach Mühlbach kommt, ist der anvisierte Klassenerhalt zum Greifen nah. "Wir würden gerne unsere Serie gegen Mannschaften aus unserer Tabellenregion fortsetzen, dann könnte es jetzt zwei Siege nacheinander geben", sagt Ehehalt angesichts der unmittelbar bevorstehenden Sechs-Punkte-Spiele gegen Rohrbach/S. II und nächste Woche beim SV Edelweiß Neidenstein.
Im Idealfall könnte dann schon der Klassenerhalt feststehen. Nach dem vorletzten Platz zum Ende der Hinrunde, damals punktgleich mit der SG Kirchardt bei sechs Punkten, wäre das ein riesengroßer Erfolg. Wenig überraschend wollen die Mühlbacher daher unbedingt die Kreisklasse B für ihren Unterbau halten. Ehehalt konstatiert: "Das ist die richtige Liga für uns, hier können sich unsere Jungen mit vielen ersten Mannschaften messen und ihnen ab und zu auch mal ein Bein stellen."
Kommende Runde soll es dann wieder in der B-Klasse um Punkte gehen. "Es macht mir sehr viel Spaß und wir bekommen auch wieder eine schlagkräftige Truppe zusammen", sagt Ehehalt.