2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
Die Eschelbronner (grün) wollen weiter nach oben.
Die Eschelbronner (grün) wollen weiter nach oben. – Foto: Klaus Reischl

"Kommen so langsam in die Spur"

Kreisklasse A Sinsheim +++ Eschelbronn hat nach einem schwachen Start angefangen regelmäßig zu punkten

Es hat gedauert, aber mittlerweile entspricht der Ertrag den Leistungen, die in Eschelbronn gezeigt werden. "Unser Hauptproblem war der personellen Lage geschuldet", sagt Engin Akgül und erläutert, "aufgrund von Verletzungen konnten wir nie aus dem Vollen schöpfen und mussten immer wieder auf mehreren Positionen umstellen."

Zu allem Überfluss hat der FC immer noch die wenigsten Partien aller A-Ligisten absolviert. Die Elf vom Kallenberg steht dank der zurückliegenden Englischen Woche aber immerhin bei neun Punktspielen, manch anderer Klub hat aber schon elf Begegnungen hinter sich.

Jene Englische Woche hat für die dringend benötigte Entlastung im Schreinerdorf gesorgt. Zwar gab es zu deren Beginn noch eine 2:6-Schlappe in Babstadt, es folgte jedoch ein überzeugendes 6:0 gegen die SG Stebbach/Richen und ein 3:3-Remis nach 1:3-Rückstand bei der SG Untergimpern.

"Ich habe zum Ende der vergangenen Runde schon gesagt, dass es sehr, sehr ausgeglichen zugehen wird", spricht Akgül über die Konstellation in der Kreisklasse A. Seine Mannschaft ist dafür das beste Beispiel. Sie holte als bislang einziges Team einen Punkt gegen den enteilten Spitzenreiter TSV Ittlingen, hat andererseits aber hohe Niederlagen in Angelbachtal (1:7) und in Sulzfeld (4:6) kassiert.

Aktuell sieht der Coach seine Truppe, "langsam in der Spur, wie die beiden jüngsten Spiele gezeigt haben." Generell ist er glücklich darüber, "dass bei uns zu jedem Zeitpunkt die Moral intakt ist." Das Gesamtgefüge passt laut dem 57-Jährigen, der über die gesamte Runde, "einen guten einstelligen Rang", für möglich erachtet.

Am Sonntag kommt es zu einem klassischen 50:50-Spiel wie beinahe jedes Wochenende. Beim SV Adelshofen sind die Eschelbronner sicher nicht chancenlos, zumal der Absteiger zuletzt zweimal in Serie verloren hat. "Sie haben sicher etwas gutzumachen", weiß Akgül, der gleichzeitig aber großen Optimismus versprüht: "Wir wollen unbedingt da weitermachen, wo wir letzte Woche aufgehört haben."

Um das zu beweisen, gibt es noch reichlich Gelegenheiten 2025. Inklusiver zweier Nachholpartien stehen innerhalb von viereinhalb Wochen sieben Spiele an. In ein paar davon gilt es den besten Spieler zu ersetzen. Kapitän und Toptorjäger Paul Reischl hat in Untergimpern die Rote Karte gesehen und muss vorerst von außen unterstützen.

"Paul fehlt uns natürlich, weil er für jede Mannschaft einen Mehrwert hätte", sagt sein Trainer. Die Rote Karte war für ihn menschlich, "weil Paul sehr häufig gefoult wurde und dann hat er seinen Gegenspieler geschubst, was für ihn den Platzverweis bedeutete, während sein Gegenspieler keine Bestrafung erhielt." Ohne den Ausnahmespieler ist in Eschelbronn aber niemand bange. Agkül sagt: "Unsere Mannschaft hat auch zu zehnt eine sehr tolle Moral gezeigt."

Aufrufe: 025.10.2025, 10:00 Uhr
red.Autor