
Der TSV Dachau 65 kassiert beim TSV Aindling eine bittere 1:2-Niederlage. Zwei individuelle Fehler kosten das Team den Sieg.
Jetzt hat es die Doll-Elf nach vier Siegen in Folge wieder mit einer Niederlage erwischt. Mit 2:1 verloren die Dachauer beim heimstarken TSV Aindling. Tabellarisch hatte dies kaum Auswirkungen, außer dass die Aindlinger mit diesem Dreier an den Dachauern vorbeigezogen sind. Dachau rangiert in der Landesliga Südwest nun mit 41 Punkten auf Platz neun und Aindling mit 43 Punkten einen Rang davor.
Der Vorsitzende des TSV Dachau 1865, Wolfgang Moll, der in Aindling dabei war, gab nach der Niederlage zu Protokoll: „Mit individuellen Fehlern haben wir uns in einem Spiel auf Augenhöhe um den Erfolg gebracht, bei beiden Toren war unser Team im kollektiven Tiefschlaf.“
Die erste Halbzeit verlief ausgeglichen, mit dem Unterschied, dass Aindling vor dem Tor einfach gefährlicher war. Insgesamt lieferten beide Teams ein gutes Landesliga-Spiel ab. Es gab zwar ein paar Ansätze zu Torchancen für Dachau, doch Zwingendes war nicht dabei. Dabei begann Dachau gut, doch im Aufbau fehlten einfach die strategischen Fähigkeiten auf den entscheidenden Mittelfeldpositionen acht und zehn.
Der Lohn für größere Gefährlichkeit für Aindling folgte dann in der 31. Minute. Markus Kugler hieß der Torschütze zum 1:0 nach einer Vorarbeit von David Burkhart. Dabei hielten die Dachauer Abwehrrecken Ivan Ivanovic, Kerem Özdemir und Sven Kosel bei dem Treffer einen Tiefschlaf.
Das 1:1 für Dachau erzielte in der 83. Minute John Haist, der nach sechseinhalb Wochen Ladehemmung nach einer Traumflanke von Dino Burkic von rechts mit einer Direktabnahme zum Ausgleich traf. Doch die Führung hielt nicht lange, denn nach einer Ecke des Ex-Gundelfingers Ibrahim Nezir erzielte Benjamin Woltmann das 2:1 mit einem Knie-Kopf-Tor. Dies bedeutete zugleich die Auswärtsniederlage der Doll-Elf. In der 93. Minute erhielt Dino Burkic zudem die Gelb-Rote Karte.
Dachaus Trainer Christian Doll resümierte: „Insgesamt war es ein gutes Spiel der beiden Teams, mit dem Unterschied, dass Aindling konsequenter und konzentrierter war. Es war ein hart umkämpftes Spiel mit wenigen Chancen, viel Kampf und sehr ausgeglichen, und wir haben es nicht geschafft, an die Leistung der vergangenen Spiele anzuknüpfen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen. Bitter natürlich, so kurz vor Schluss das Spiel noch zu verlieren.“