
Der Sparkassen-Cup des FC Sängerstadt Finsterwalde hat am heutigen Samstag einen Sieger gefunden. In der Tuchmacherhalle entwickelte sich ein intensiver Hallentag mit sechs Mannschaften, einem klaren Gruppenmodus und einer Spielzeit von 14 Minuten, die dem Turnier ein eigenes Gepräge gab. Am Ende setzte sich der Kolkwitzer SV 1896 durch und gewann das Turnier mit fünf Siegen aus fünf Spielen.
Ein Turnier ohne Umwege
Der Sparkassen-Cup wurde in einer einzigen Gruppe ausgetragen. Jede Mannschaft absolvierte fünf Spiele, jede Begegnung floss unmittelbar in die Abschlusstabelle ein. Dieser Modus ließ keinen Raum für taktisches Abwarten oder rechnerische Spielereien. Wer am Ende oben stehen wollte, musste über den gesamten Turnierverlauf hinweg Leistung bringen. Die lange Spielzeit von 14 Minuten verstärkte diesen Effekt zusätzlich, da sie sowohl konditionelle als auch mentale Stabilität verlangte.
Kolkwitzer SV 1896 als konstante Größe
Der Turniersieger aus Kolkwitz prägte den Sparkassen-Cup von Beginn an. Fünf Spiele, fünf Siege, 17 erzielte Tore und nur fünf Gegentreffer sprechen eine klare Sprache. Bereits früh setzte der Kolkwitzer SV 1896 ein Zeichen und ließ im weiteren Verlauf keinen Zweifel an seiner Zielstrebigkeit. Auch direkte Duelle mit den ärgsten Verfolgern wurden gewonnen, was dem Turnier früh eine klare Richtung gab. Mit 15 Punkten stand Kolkwitz am Ende verdient an der Spitze.
VfB Hohenleipisch mit offensiver Wucht
Der VfB Hohenleipisch 1912 belegte mit zwölf Punkten den zweiten Platz und überzeugte vor allem durch seine Offensive. 22 erzielte Tore waren der Bestwert des Turniers. Klare Siege, darunter deutliche Erfolge gegen SG Blau-Weiß Schorbus und SV Blau-Weiß 19 Lichterfeld, hielten Hohenleipisch lange im Rennen um den Turniersieg. Die direkte Niederlage gegen Kolkwitz verhinderte jedoch den Sprung an die Spitze.
Gastgeber mit wechselhaften Momenten
Der FC Sängerstadt Finsterwalde zeigte im eigenen Turnier ein Auf und Ab. Mit sieben Punkten landete der Gastgeber auf Rang drei. Deutliche Siege wie das 9:1 gegen SG Blau-Weiß Schorbus standen Punktverluste gegen direkte Konkurrenten gegenüber. Insgesamt erzielte der FC Sängerstadt 16 Tore, kassierte jedoch auch zwölf Gegentreffer. Damit spiegelte sich im Tabellenbild ein Turnier wider, in dem starke Phasen und defensive Schwächen nah beieinander lagen.
Das Mittelfeld eng beieinander
Der SV Blau-Weiß 19 Lichterfeld und die SG Friedersdorf lieferten sich ein enges Rennen um die Plätze hinter dem Podium. Lichterfeld kam auf fünf Punkte und neun erzielte Tore, während Friedersdorf vier Zähler sammelte. Beide Teams zeigten über den Turniertag hinweg kämpferische Leistungen, konnten sich jedoch nicht konstant genug von der Konkurrenz absetzen.
Schwerer Stand für Schorbus
Für die SG Blau-Weiß Schorbus verlief der Sparkassen-Cup schwierig. Ohne Punktgewinn und mit 29 Gegentoren belegte das Team den letzten Platz. Trotz einzelner Phasen mit mutigem Spiel blieb der Ertrag aus, was sich deutlich in der Tabelle niederschlug.
Ein Hallentag mit klarer Entscheidung
Am Ende stand kein Finale, sondern eine Tabelle, die das gesamte Turnier abbildete. Der Sparkassen-Cup entschied sich nicht in einem einzelnen Moment, sondern über fünf Spiele hinweg. Der Kolkwitzer SV 1896 nutzte diesen Modus konsequent und setzte sich verdient an die Spitze. Für die Zuschauer bot das Turnier in Finsterwalde Hallenfußball mit Tempo, Emotionen und klaren sportlichen Linien – ein Jahresauftakt, der Wirkung zeigte.