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KOL WI: Tollkühne Germania bei Kühne-Debüt

5:2 unter dem neuen Coach gegen Primus SKG 23 +++ Biebrich II neuer Zweiter +++ Freie Turner und Frauenstein remis +++ Tumulte und Polizei bei Kastel 06 gegen SC Gräselberg

von Martin Gebhard · 23.02.2025, 21:00 Uhr · 0 Leser
SKG 23-Akteur Daniel Massfeller (l.) und Germania-Stürmer Ivan Rebic im Duell der Routiniers. Am Ende haben die Waldsträßer im Kreisoberliga-Spitzenspiel klar die Nase vorn.	Foto: Jörg Halisch
SKG 23-Akteur Daniel Massfeller (l.) und Germania-Stürmer Ivan Rebic im Duell der Routiniers. Am Ende haben die Waldsträßer im Kreisoberliga-Spitzenspiel klar die Nase vorn. Foto: Jörg Halisch

WIESBADEN. Die Spitze ist enger zusammengerückt in der Fußball-Kreisoberliga Wiesbaden. Am ersten Spieltag der Restrunde haben sich sowohl die Germania durch ihren Sieg gegen Spitzenreiter SKG 23 Wiesbaden als auch die U23 des FV Biebrich 02 dank ihres Dreiers beim FC Naurod verbessert. Erster Verfolger der SKG 23 sind die Biebricher. Zu Tumulten und herbeigerufener Polizei kam es nach der Partie zwischen der siegreichen FVgg. Kastel 06 und dem SC Gräselberg. Laut 06-Trainer Roberto D’Angelo wurden nach Schlägen zwischen Spielern beider Vereine zwei seiner Spieler ins Krankenhaus gebracht. Der Schiedsrichter habe die Anlage bereits verlassen. „Solche Szenen gehören nicht auf den Fußballplatz“, betonte auch Gräselbergs Trainer Nima Khanbareh.

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Einstand nach Maß für das neue Trainerduo, Coach Stefan Kühne und Assistent Orkan Yurtseven. „Meine Mannschaft hat gut gegen den Ball gespielt und vorbildlich in den Zweikämpfen agiert“, freute sich Kühne auch über rund 200 Besucher. SKG-Trainer Amin Ahmed sprach vom verdienten Sieg der Germania. Das 1:0 durch Neuzugang Gjergj Prebreza bezeichnete Kühne als Brustlöser, nachdem die Gäste zunächst gut reingekommen waren. Samed Özbeyaz erhöhte auf 2:0, ehe Gäste-Goalgetter Marcus Weinhardt verkürzen konnte. Durch Treffer von Ivan Rebic, Maqsud Ahmadi und Koray Asil zog die Germania entscheidend weg. Für Ergebniskosmetik sorgte SKG-Zugang Maxim Bujnov.

Chancenwucher und individuelle Fehler waren laut Zeljko Novak, Sportlicher Leiter des SVH, ursächlich für die Pleite. „Beide Torhüter waren stark“, lobte er aber sowohl seinen Keeper Marin Simic als auch den FSV-Schlussmann Lennart Hirsch. „Der FSV hat aus wenig Chancen viele Tore gemacht.“ Tore: Ivan Boras, Filip Parlov/Dennis Schneeweiss (4), Alessio ‚Schick (2), Maurice Sandlos.

„Es war ein intensives und kampfbetontes Spiel, bei dem wir mehr Spielanteile hatten“, resümierte 06-Coach D’Angelo, der von einem verdienten Sieg sprach. Torschützen: Tobias Boss, Nico Amadu/Josef Aksöz.

„Wir können mit dem Punkt leben“, sagte SVF-Trainer Michael Klinkhammer angesichts seines schmalen Kaders. „In der ersten Halbzeit waren die Freien besser, dann haben wir uns reingebissen“, analysierte er. „Wir haben am Schluss das 3:2 verpasst“, bedauerte Gäste-Trainer Daniel Pollner. Es trafen: David Rossel, Dennis Esmaieli/Fynn Christen, Ijobed Ebhotemen.

Von einer tollen Moral seiner Mannschaft sprach FCN-Trainer Manfred Klug nach dem deutlichen Rückstand der Seinen. „In der zweiten Halbzeit haben wir ein komplett anderes Gesicht gezeigt.“ Zu Zählbarem reichte es nicht mehr. Denn: „Biebrich hat taktisch klug aufgestellt.“ Sein Gegenüber, Volkan Zer, schwärmte: „Meine junge Mannschaft, im Schnitt unter 20 Jahre alt, hat es super gemacht.“ Tore: Leart Alickaj, Redouan Haddouzi/Julian Zatorski (2), Kevin Faro, Samuel Palacios Sierra.

„Das war eine geschlossene Teamleistung“, lobte Gastgeber-Trainer André Meudt. Die Gäste hatten laut Trainer Denis Gladitz neun Ausfälle und beendeten die Partie nur mit acht Feldspielern. Tore: Abdullah Kasilmis (4), Julius Mentzel (18 Jahre/2), Sarkis Axel Bicakci, Ufuk Seyfi, Sebastian Clarysse/Amin Arjoun.