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KOL: TSV Höchst strebt Wiedergutmachung an

Nach dem 0:6 gegen Hassia Dieburg bereitet sich der Spitzenreiter auf das Duell mit der SG Mosbach/Radheim vor

von Thomas Nikella · 29.11.2025, 13:00 Uhr · 0 Leser
Nach der heftigen 0:6-Klatsche gegen Dieburg will der TSV Höchst am Wochenende gegen die SG Mosbach/Radheim endlich wieder ausgelassen jubeln.	Foto: Guido Schiek
Nach der heftigen 0:6-Klatsche gegen Dieburg will der TSV Höchst am Wochenende gegen die SG Mosbach/Radheim endlich wieder ausgelassen jubeln. Foto: Guido Schiek

ODENWALD. Durch die ausgefallene Partie bei der TS Ober-Roden II vertagte sich die Wiedergutmachung des TSV Höchst, der gegen Verfolger Hassia Dieburg vor zwei Wochen mit einer 0:6-Niederlage so arg enttäuscht hatte. Passiert ist seither wenig, die Höchster stehen noch immer an erster Stelle der Kreisoberliga und erwarten am Sonntag die SG Mosbach/Radheim (14.30 Uhr).

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Mit Blick zurück auf das Dieburg-Spiel sagt TSV-Trainer Christian Stapp: „Das ist ja das Schöne im Sport: Wir können uns am Sonntag rehabilitieren. Dieburg war so effizient, wie ich es in dieser Klasse noch nicht erlebt habe: fünf Schüsse – fünf Tore. Da kann ein Spiel dann auch so einen Verlauf nehmen.“ Auch diese „Ergebnis-Katastrophe“ werde das gute erste Halbjahr des TSV nicht beschädigen. fügt Stapp hinzu. Nun gehe es vielmehr ums „sofortige Korrigieren“ nach einer guten Trainingswoche.

Die Konzentration gilt deshalb voll und ganz der SG Mosbach/Radheim. In der Hinrunde gewann der TSV in Radheim mit 4:0 und hatte sich das Ergebnis auch in der Höhe verdient. Mosbach habe eine „Top-Umschaltmannschaft“, aber der TSV habe es verstanden, durch seine Dominanz und Zielstrebigkeit das Spiel unter Kontrolle zu bringen, blickt TSV-Coach Stapp zurück. Jetzt setzt der Übungsleiter auch auf das Vertrauen in die eigene Leistungsfähigkeit: „Wir müssen wieder die Grundlagen schärfen, gerade auch in dieser Jahreszeit, wo die Böden eher tief sind, wieder vom Kämpferischen ins Spiel reinkommen.“

SG Bad König/Zell will Rote Laterne weiterreichen

Der 1:0-Erfolg gegen die SSV Brensbach könnte der Wendepunkt für die SG Bad König/Zell sein. Die Mannschaft präsentierte sich zuletzt immer gefestigter. Am letzten kompletten Spieltag 2025 trifft die SG auf Aufsteiger TS Ober-Roden II. Das ist eine gute Gelegenheit für die Kurstädter, um erneut zu punkten und vielleicht auch die rote Laterne am Tabellenende weiterzureichen.

Das Spitzenspiel heißt derweil Hassia Dieburg gegen TSG Steinbach. Es ist auch das Duell zwischen dem besten Angriff und der besten Verteidigung. Den Steinbachern ist, wenn sie denn in Bestbesetzung antreten können, ein Erfolg beim Verfolger zuzutrauen. Noch steht die TSG zwei Zähler vor der Hassia.

Der TSV Günterfürst war am vergangenen Sonntag die einzige Odenwälder Mannschaft, die nicht von den Wintervorboten betroffen war, und in Georgenhausen antreten konnte. Erst in der Nachspielzeit mussten sich die Günterfürster mit einem Punkt zufriedengeben. Damit wird der TSV am Sonntag gegen die SSV Brensbach nun nicht zufrieden sein. Das Hinrundenspiel entschied Aufsteiger Brensbach für sich – auch das Rückrundenspiel im Erbacher Ortsteil?

Der SV Lützel-Webelsbach hat am Sonntag die große Gelegenheit, mit einem Erfolg gegen Viktoria Urberach in der Spitzengruppe zu überwintern. Mit einer konzentrierten Vorstellung sollte das gegen den Aufsteiger auch möglich sein.

Der FV Eppertshausen ist derzeit die Überraschungsmannschaft schlechthin in der Kreisoberliga. Für die SG Rimhorn/Neustadt ist das Gastspiel beim Tabellenvierten dann auch eines der schwierigsten Spiele der noch jungen Rückserie. Und dann erwartet der TV Fränkisch-Crumbach noch die KSG Georgenhausen, die ihre Chance an der Saroltstraße suchen wird.