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KOL: TSV Höchst bleibt das Maß der Dinge

Torflut und knappe Siege in der Kreisoberliga +++ Tabellenführer siegt souverän, Schlusslicht SG Bad König/Zell glücklos

von Michael Sobota · 30.11.2025, 21:03 Uhr · 0 Leser
Auch beim Spiel gegen die SG Mosbach/Radheim konnten Jannik Fornoff (Mitte) und der TSV Höchst (in weiß, hier im Spiel gegen den SSV Brensbach) jubeln.	Foto: Guido Schiek
Auch beim Spiel gegen die SG Mosbach/Radheim konnten Jannik Fornoff (Mitte) und der TSV Höchst (in weiß, hier im Spiel gegen den SSV Brensbach) jubeln. Foto: Guido Schiek

Dieburg-Odenwald. In der Kreisoberliga Dieburg/Odenwald hat Tabellenführer TSV Höchst einen deutlichen 5:1-Heimsieg gegen die SG Mosbach/Radheim eingefahren. Im Spitzenspiel konnte der schärfste Verfolger TSG Steinbach den Tabellendritten Hassia Dieburg mit einem 2:1-Auswärtserfolg auf Distanz halten. Torreich ging es in Lützel-Wiebelsbach beim 4:3-Heimsieg des SV über Viktoria Urberach ebenso zu wie in Eppertshausen, wo sich der FVE und die SG Rimhorn/Neustadt mit 4:4 Remis trennten. In der Nachspielzeit unterlag Schlusslicht SG Bad König/Zell der TS Ober-Roden II mit 3:4. Einen 1:0-Arbeitssieg feierte dagegen der TSV Günterfürst im Odenwald-Derby gegen den SSV Brensbach.

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Bereits nach 22 Minuten und den Toren von Kepper (7.) und Fornoff (9./22.) hatte der Tabellenführer den Grundstein für den Sieg gelegt. Mosbach/Radheim agierte ohne Druck und war in seinen Aktionen weitgehend ungefährlich. Nach der Pause erhöhten Kepper (53.) und Tschepke (61.) auf 5:0, ehe Knecht (77.) mit dem 1:5 noch für etwas Ergebniskosmetik für die Gäste sorgte.

Dieburgs Trainer Timo Rödler war bedient: „In solchen Spielen musst du punkten. Aber die erste Halbzeit war schwach von uns und Steinbach hat aus zwei Chancen zwei Tore gemacht“. Vlahov (17.) und Rohleder (45.+1) hatten für die Gästeführung gesorgt. Pech hatte allerdings die Hassia, dass im ersten Durchgang Cedric Fuhlbrügge zweimal am Aluminium scheiterte. Nach der Pause und dem Anschluss von Hilligardt (58.) schien Dieburg die Partie drehen zu können. Doch scheiterte man wiederholt an Steinbachs Schlussmann Hammann oder am eigenen Unvermögen.

Knappe Siege für KSG Georgenhausen und SV Lützel-Wiebelsbach

Schnell gerieten die Gastgeber durch das Tor von Tristan Günther (3.) in Rückstand. Man fing sich aber schnell und entwickelte viel Druck in der Offensive. Das führte zum Erfolg, weil Stefanowski (8./35.) und Herrschaft den Spieß umdrehten. Das 2:3 von Tristan Günther (43,) war ein Schönheitsfehler, aber dennoch ärgerlich, weil eine höhere Führung des SV möglich war. Nach dem Wiederanpfiff glich Urberach durch Wolf (60.) aus. Das 4:3 durch Berner (66./Foulelfmeter) brachte die Gastgeber zurück in die Spur. Dennoch ging es danach zeitweise vogelwild vor beiden Toren zu, ehe der am Ende verdiente Heimerfolg für den SV eingetütet war. Rote Karte: Kasmiris (90.+3/Urberach).

Beide Abwehrreihen waren vor allem nach der Pause nicht sattelfest. Das 1:0 von Mrjda (20.) konnte Felix Olt (42.) ausgleichen. Nach der Pause brachte Winter (54.) den FVE wieder in Front. Schmidt (63.) glich zwar aus, doch durch das Eigentor von Weis (69.) war der FVE wieder im Vorteil. Dann drehten Olt (75.) und Schmidt (82.) den Spieß sogar um. Hartmann (90.+3) rettete schließlich das Remis für den FVE.

Obwohl die SG zur Pause mit 1:3 zurücklag, weil Sänz (14.), Keck (26.) und Taupitz (38.) für die Gäste getroffen und Herrschaft (22.) zwischendurch ausgeglichen hatte, zeigte man eine gute Leistung. Nach dem Seitenwechsel traf man dann durch Geist (67.) zum 2:3. Obwohl Studniarek (81.) und Cavalante (89.) mit Gelb-Rot ausschieden, schaffte man mit neun Spielern abermals durch Geist (90.+1) den Ausgleich zum 3:3. Der Tiefschlag erfolgte dann mit dem 4:3 für die TSO, für das Fassinger (90.+5) verantwortlich war.

Zu einem Arbeitssieg mühte sich Günterfürst, der durch das frühe Tor von Müller (13.) sichergestellt wurde. Eine höhere Pausenführung war möglich, Chancen hierfür wurden aber nicht genutzt. Nach dem Wiederanpfiff kam Brensbach besser zum Zug, ohne zum Torerfolg zu kommen.