2025-12-03T05:51:34.672Z

Allgemeines
Ein Spieler der TSV Günterfürst im Kopfballduell.
Ein Spieler der TSV Günterfürst im Kopfballduell. – Foto: Carsten Koch (Archiv)

KOL: TSV Günterfürst kämpft mit Verletzungspech

Vor der Saison als heißer Kreisoberliga-Aufstiegskandidat gehandelt, sorgen viele Verletzte für einen durchwachsenen Saisonstart

ODENWALDKREIS. Bereits am heutigen Samstag (Anstoß 19 Uhr) trifft in der Kreisoberliga der TSV Günterfürst auf den TV Fränkisch-Crumbach. Günterfürst tat sich schon immer schwer gegen willensstarke Rodensteiner. Beim TSV Günterfürst ist es auch die Anzahl der Ausfälle, die dem Club mächtig zu schaffen macht. In der Spitze fehlten Trainer Tobias Hastert bis zu acht Spieler. „Wenn alle Spieler fit und einsatzfähig wären, dann würden wir deutlich stabiler auftreten und hätten längst nicht so viele Gegentore hinnehmen müssen. Hoffnung macht mir, dass wir die letzten drei Heimspiele gegen Rimhorn (5:2), Bad König (4:1) und Kleestadt (2:0) gewannen“, sagt Oliver Naas vom TSV.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.

Muskelfaserriss, Kreuzbandriss und mehr

Die Verletzten-Liste ist lang: Lennart Müller (Muskelfaserriss), Kevin Barleben (Kreuzbandriss) und Luka Edelmann, mit dem der TSV auf der Sechser- oder Achter-Position rechnete, hat sich eine schwerwiegende Verletzung zugezogen. Torwart Marius Ninger, einer der besten Torleute der Klasse, fehlte auch fünf, sechs Spiele und der Pokal-Wettbewerb hinterließ auch seine Spuren: David Romeo (Knie) und Philipp Koch (Zusammenprall) verletzten sich und werden im Moment ebenfalls nicht zur Verfügung stehen. Als wären verletzungsbedingte Ausfälle nicht schon genug, fällt auch noch Kai Bundschuh fünf Spiele wegen einer Roten Karte aus. Robin Müller steht wegen seiner Fußverletzung auch die meisten Spiele nicht zur Verfügung. Dass der TSV trotz dieser Verletzungsmisere immer noch in der ersten Tabellenhälfte auf Rang acht steht, ist auch ein guter Nachweis für den Gesamtkader.

SV Lützel-Wiebelsbach verpasst Sieg

Besonders wichtig war der 2:0-Sieg gegen Viktoria Kleestadt, wo die Hastert-Elf kein Gegentor zugelassen hat. „Da hat alles gepasst. Wir müssen gegen Fränkisch-Crumbach wieder so vehement auftreten und unseren Heimfaktor nutzen“, sagt Oliver Naas.

Dass die TSG Steinbach über ein gutes Gerüst verfügt, ist unstreitig. Die Mannschaft von der Höhenstraße ist konditionell ganz stark unterwegs und wird auch für den SV Lützel-Wiebelsbach eine schwierige Aufgabe werden. Alle Vorzeichen lassen einen knappen Steinbacher Erfolg erwarten. Doch Vorsicht: Lützelbach hat gerade am Donnerstagabend wieder gezeigt, dass die Mannschaft Nehmerqualitäten besitzt, lag gegen Aufsteiger TS Ober-Roden II gleich zweimal zurück, glich jeweils durch Sebastian Amend (46.) und Max Herrschaft (58.) aus, ging schließlich durch Marco Wahrheit (61.) in Front und hätte sich fast mit 3:2 durchgesetzt, wenn Ober-Roden in der letzten Minute nicht noch ausgeglichen hätte.

Die SG Bad König/Zell rangiert mit nur einem Spielgewinn auf dem letzten Tabellenplatz. Die SG Bad König/Zell muss gegen den TSV Lengfeld gewinnen. Nach der Leistungssteigerung gegen Lützelbach (2:2) sollte sie dies auch können. Der Tabellenerste TSV Höchst ist die Mannschaft in der Liga, die auf jeder Position stark besetzt ist. Die Mannschaft von Trainer Christian Stapp ließ bislang nur ganz wenig zu. Das wiederum könnte Aufsteiger Viktoria Urberach zu spüren bekommen. Bereits 35 Gegentreffer quittierte die SG Rimhorn/Neustadt. Beim 7:2-Erfolg gegen die TSG Lengfeld hat Rimhorn gezeigt, was für ein Potenzial in der Mannschaft steckt. Kann die SG diese Qualität auch gegen die KSG Georgenhausen ausreizen? Aufsteiger SSV Brensbach gewann keines seiner letzten drei Spiele. Beim FV Eppertshausen will die SSV zurück in die Erfolgsspur.


Aufrufe: 026.10.2025, 13:30 Uhr
Thomas NikellaAutor