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KOL: Stolpert Tvgg wieder gegen Lörzenbach?

Spitzenreiter Lorsch will‘s vermeiden +++ Starkenburgia freut sich auf Unter-Abtsteinach

von bore · 29.11.2025, 12:00 Uhr · 0 Leser
Die Tvgg. Lorsch im Teamkreis.
Die Tvgg. Lorsch im Teamkreis. – Foto: Mara Wolf (Archiv)

Bergstraße (bore/net/ü). In der Kreisoberliga empfängt der SV Lörzenbach am Sonntag, 14.30 Uhr, den Spitzenreiter Tvgg Lorsch. Die Mannschaft von Trainer Ron Hachenberger hat als Drittletzter nur einen Punkt Vorsprung auf Relegationsplatz-Inhaber KSG Mitlechtern.

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Dennoch glauben die Lörzenbacher an ihre Außenseiterchance. „Auch wenn wir nur auf dem drittletzten Platz stehen, haben wir gezeigt, dass wir mit den Spitzenteams mithalten können. Wenn die Mannschaft diese Leistung am Sonntag auf den Platz bringen kann, könnte ein Punkt drin sein“, sagt Vorsitzender Stefan Jünger: „Die Lorscher werden nach ihrer Niederlage am Sonntag gewiss hoch motiviert sein, zudem werden sie Revanche nehmen wollen für die erste Saisonniederlage, die wir ihnen beim 1:0 in der Hinrunde zugefügt haben. Angesichts der Tabellensituation wäre es für uns sehr wichtig, etwas Zählbares mitzunehmen.“ Allerdings hat Coach Hachenberger wieder einige Ausfälle.

Für die Tvgg steht die Partie unter dem Gesichtspunkt der Wiedergutmachung. Trainer Martin Weinbach weiß, dass sich seine Elf im Vergleich zur Vorwoche steigern muss. Sorgen bereitet die personelle Lage. Neben den vier Langzeitverletzten fehlen der rotgesperrte Lasse Lulei sowie der spielende Co-Trainer Pascal Fraas und Gaspare D’Ignoti. „Dennoch fahren wir mit einem klaren Ziel nach Lörzenbach, wollen die Tabellenführung mit einem Sieg untermauern“, fordert Weinbach.

In der vergangenen Woche war die SG Unter-Abtsteinach noch spielfrei. Am Sonntag erwartet das Team von Trainer Marcus Lauer den starken Aufsteiger Starkenburgia Heppenheim, der nur drei Punkte weniger als die SG geholt hat. „Wir wollen Boden auf die Teams vor uns gutmachen“, sagt Lauer, der sich ungern an das 1:1 im Hinspiel erinnert: „Da haben wir uns nicht mit Ruhm bekleckert.“ In den vergangenen Wochen sei seine Mannschaft aber gut drauf gewesen. Bis auf den gesperrten Nico Efstathiou hat Lauer alle Leistungsträger an Bord.

Heppenheims Coach Christian Schmitt sagt: „In Unter-Abtsteinach reffen wir nochmals auf ein Topteam, das spielerisch sicherlich zum Besten in der Klasse gehört. Also noch mal eine völlig andere Herausforderung, auf die wir uns freuen.“

Enorm wichtig nicht nur für die KSG Mitlechtern

Die KSG Mitlechtern will unbedingt auf einem Nichtabstiegsplatz in die Pause gehen. Das Heimspiel am Sonntag, 14.30 Uhr, gegen den Zwölften SG Lindenfels/Winterkasten ist ein sogenanntes Sechs-Punkte-Spiel. „Wir wollen punkten, noch einmal alles raushauen“, sagt Trainer Christian Zeiß. Die SG hat dreimal in Folge unentschieden gespielt. Ein Remis wäre für die Mitlechtern zu wenig, obwohl Zeiß weiß, was auf seine Elf zukommt: „Die SG ist eine sehr robuste Mannschaft. Sie kommen über die Zweikampfstärke, wir müssen auf jeden Fall dagegenhalten.“

„Für uns ist das gefühlt ein Endspiel, und mit einem Sieg könnten wir mit einem guten Gefühl in die Winterpause gehen“, sagt Gästetrainer Kevin Schröder, der aber den Gegner deutlich stärker als seinen Tabellenplatz einschätzt: „Inzwischen hat sich die KSG stabilisiert, das wird ein echtes Duell auf Augenhöhe.“