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Ligabericht

KOL: Starker Germania-Auftritt in Naurod

3:0 beim FC Naurod +++ Kastel 06 muss nach Absage mit 0:3-Wertung rechnen +++ Frauensteiner Derbysieg

von Martin Gebhard · 21.09.2025, 21:01 Uhr · 0 Leser
Die SG Germania durfte sich über drei Punkte und drei Tore in Naurod freuen.
Die SG Germania durfte sich über drei Punkte und drei Tore in Naurod freuen. – Foto: Pia Pfeifer

WIESBADEn. Erst sechs Spieltage waren absolviert und die Kreisoberliga Wiesbaden verzeichnete ihre erste Spielabsage: Die FVgg. Kastel 06 sah sich nicht in der Lage, beim SC Gräselberg anzutreten. Christian Neumann, mit Roberto D’Angelo Trainer der 06er, sagte: „Wir hatten nicht genügend Spieler und einige unserer Spieler wollten nicht antreten.“

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06-Absage hat mit Vorfällen der Vorsaison zu tun

Letzterer Grund stehe im Zusammenhang mit unschönen Szenen im Rückrundenspiel der vergangenen Saison beider Clubs im 06-Stadion, als nach einer Schlägerei nach dem Spiel auch 06er tätlich angegriffen worden seien, erläuterte Neumann.

Gräselbergs Coach Nima Khanbareh zeigte sich ob der Absage verärgert: „Wir haben vor allem sehr viel eingekauft“, bleibe man nun auf vielen Lebensmitteln sitzen. Klassenleiter Lothar Schäfer bestätigte die Absage und gab die Angelegenheit an den Vorsitzenden des Kreissportgerichts, Thorsten Nordholdt, weiter. „In der Regel wird die Partie für den Absagenden mit 0:3 als verloren gewertet“, informierte Schäfer.

„Mir fehlten mehrere Spieler, darunter fünf Stammspieler“, war dies für Manfred Klug, Coach der Mannschaft vom Kellerskopf, der Hauptgrund für die Niederlage. Aber er, der das Ergebnis als um ein Tor zu hoch ausgefallen empfand, räumte gleichzeitig ein: „Die Germania hat eine hohe Qualität.“ Für das Team von der Waldstraße trafen Sylvester Afriyie Bonsu, Maqsud Ahmadi, Justin Heidemann.

Wenn es nach Alexander Kopp, Trainer bei der Elf vom Spitzkippel geht, hätte seine Mannschaft den Score noch höher schrauben müssen: „Wir haben viele Hundertprozentige vergeben.“ Aber insgesamt zeigte er sich zufrieden und empfand den Sieg in der Höhe in Ordnung. Die Gäste um Trainer Milan Pavlicic bestritten mehr als die Hälfte der zweiten Halbzeit in Unterzahl, da ihre Spieler Luka Sumak und Kapitän Ivan Boras wegen Meckerns Rot sahen. Torschützen: Elias Maximilian Fiedler (2), Koray Asil, Jascha Pastaa, Timo Schmidt/Gojo Kolak, Ivan Boras.

"Am Ende des Tages war es hochverdient, aber wir haben zu viel liegenlassen“, befand Max Hellwig, TSG-Trainer mit Cemal Sürmeli. „Die Mannschaft hat aber Moral bewiesen und es zählen die drei Punkte.“ Auch für sein Gegenüber, Eldin Avdija, gab es am Sieg der Platzherren, die sich für den durch den permanenten Regen rutschigen Rasenplatz entschieden hatten, nichts zu rütteln. Tore: Filippo Aiello (2), Mario Peric, Nabil Morchid (Foulelfmeter)/Salvo Ansani, Philipp Metzdorf, Leonard Rohde (Foulelfmeter).

„Die erste Halbzeit haben wir verschlafen und danach nur auf ein Tor gedrückt“, war für Tobias Neumann, Trainer des Aufsteigers aus Igstadt, mehr drin gewesen. „Aber es war auch ein Punkt für die Moral“, hielt er insgesamt zufrieden fest. Es trafen Ayman El Yazidi/Luis Miguel Gros.

Der weiterhin verlustpunktfreie Spitzenreiter dominierte die Partie klar, sodass die Gäste laut Trainer Michael Klinkhammer nicht einmal im Sechzehner der Gastgeber aufkreuzten. „Wir hatten gefühlt 90 Prozent Ballbesitz“, beobachtete der Coach und freute sich besonders übers Freistoß-Traumtor von David Rossel aus 18 Metern zum 1:0. Weiter trafen: Dennis Esmaieli, Lars Könenberg, Taha Topcu.