
Bergstraße (bore/maz/ü). Der FC Starkenburgia Heppenheim hat sich nach dem dritten Sieg in Folge auf den sechsten Tabellenrang in der Kreisoberliga vorgearbeitet. Am Sonntag ab 14.30 Uhr will der Aufsteiger zu Hause gegen die SG Reichenbach eine sehr ordentliche Vorrunde krönen.
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„Das ist wieder ein unbequemer Gegner. Aber es ist auch eines dieser Spiele gegen Teams, gegen die wir Punkte holen wollen. Ziel ist ja weiter der Ligaverbleib“, sagt Trainer Christian Schmitt, der nach dem Erfolg beim FC Alemannia Groß-Rohrheim vor allem mit der Defensivarbeit äußerst zufrieden war: „Wir haben es gemeinsam geschafft, dass Groß-Rohrheim zu keiner klar herausgespielten Torchance kam. Natürlich gab es aufgrund der vielen Flanken aus dem Halbfeld einige brenzlige Situationen, letztlich war aber unsere Innenverteidigung mit Jens Schuchmann, Steven Pecerin und Nils Wadowski jederzeit Herr der Lage.“ So steckte die Starkenburgia auch die Gelb-Rote Karte für Nils Wegner kurz vor der Pause gut weg.
Reichenbach war auswärts zuletzt eher harmlos. In Rohrheim verlor der Siebte, der zwei Zähler hinter Heppenheim liegt, mit 0:5, in Unter-Abtsteinach 1:5.
„Der Sieg hat uns gutgetan“, war Christian Zeiß, der Trainer der KSG Mitlechtern, erleichtert nach dem 3:2 über Birkenau. In der Tabelle ist das Team aber weiter nur Vorletzter. Am Sonntag (14.30 Uhr) steht nun das Sechs-Punkte-Spiel beim sieglosen Schlusslicht FSG Bensheim an. „Es ist ein sehr gefährliches Spiel für uns“, sagt Zeiß. „Die Bensheimer sind nicht so schlecht, wie es die Statistik aussagt. Bis auf das 1:7 in Lörzenbach haben sie eigentlich immer gut mitgehalten, standen manchmal knapp vor einer Überraschung. Wir sind gewarnt.“
Für die FSG geht es darum, den Rückstand auf die Odenwälder nicht größer werden zu lassen. Bei einer Niederlage fehlen zehn Punkte auf den Relegationsplatz. „Die Mannschaft hat mehr Potenzial, aber leider sind derzeit nicht alle auf dem Niveau der Vorsaison“, sagt Abteilungsleiter Holger Rettig. Dazu kommen regelmäßig sechs bis sieben Verletzte. Führungsspieler Patrick Kolleczek steht seit zwei Monaten aus privaten Gründen nicht zur Verfügung.
Doch es gibt auch positive Entwicklungen: Pascal Quentin, der erst in dieser Saison aus der eigenen A-Jugend gekommen, gehört seit Wochen zu den besten Spielern. Und Lucas Merk hat nach einer Flaute in den vergangenen beiden Spielen drei Tore erzielt. Jetzt müssen am Sonntag nur alle Spieler ihr Leistungsvermögen abrufen.
Am vergangenen Wochenende verlor Eintracht Bürstadt das Gipfeltreffen bei Spitzenreiter Tvgg Lorsch mit 0:2. „Die Enttäuschung war natürlich groß; wir wissen, dass mehr drin gewesen ist. Wir haben halt die Dinger nicht gemacht“, sagt Flamur Bajrami, Sportlicher Leiter des Tabellenzweiten. Die erste Saisonniederlage sei aber kein Beinbruch. Im Heimspiel gegen den Achten SSG Einhausen (Sonntag, 14.45 Uhr) strebt die Eintracht den nächsten Dreier ein. „Unterschätzen dürfen wir die SSG aber auf keinen Fall“, warnt Bajrami.
„Wir haben endlich mal das umgesetzt, was wir in den vergangenen Wochen vermissen lassen: endlich viele Tore geschossen“, blickt Ron Hachenberger, Trainer des SV Lörzenbach, zufrieden auf das 7:1 gegen die FSG Bensheim zurück. Jetzt ist der Drittletzte am Sonntag (15 Uhr) beim SV Unter-Flockenbach gefordert. Hachenberger ist optimistisch: „Wir haben schon öfter gezeigt, dass wir auch gegen die guten Mannschaften gut mithalten können.“