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KOL: SSV Brensbach setzt auf Heimstärke

Rodemer-Elf will die TSG Steinbach auf heimischem Platz ärgern +++ Kommt Spitzenreiter TSV Höchst wieder in Form?

von Thomas Nikella · 22.11.2025, 13:00 Uhr · 0 Leser
Brensbachs Alexander Biltz im Zweikampf gegen Höchsts Sebastian Geissler (rechts).	Foto: Guido Schiek
Brensbachs Alexander Biltz im Zweikampf gegen Höchsts Sebastian Geissler (rechts). Foto: Guido Schiek

ODENWALDKREIS. Die SSV Brensbach mischt weiter in der Spitzengruppe der Kreisoberliga mit. Zu Hause hat der beste Aufsteiger von Trainer Michele Rodemer erst ein Spiel verloren. Am Sonntag gastiert der Tabellenzweite, die TSG Steinbach (15 Uhr), im Gersprenztal und wird dort wohl mächtig gefordert sein. Auch und gerade in der Defensive.

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Brensbachs Trainer hadert mit jüngsten Ergebnissen

„Ich bin positiv gestimmt, die Ergebnisse sind vielleicht zuletzt nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte. Aber unser Kader ist jetzt wieder besser aufgestellt, und deswegen werden wir auch wieder erfolgreicher sein. Natürlich ist es bitter, wenn wir in der fünften Minute der Nachspielzeit gegen Mosbach den Ausgleich kassieren oder wie zuletzt, gegen Bad König drei richtig gute Chancen herausspielen, sie aber nicht nutzen, während die Kurstädter aus einem Einwurf den Siegtreffer erzielen“, analysiert Brensbachs Trainer.

Der Gegner am Sonntag verfügt über die beste Defensive. „Mit Daniel Reimer, Nikola Cutura in der Innenverteidigung und Alen Cutura auf der Position vor der Abwehr ist die Mannschaft ganz stark. Alen Cutura ist wohl der beste Sechser der Liga. Deswegen kassierte die TSG auch erst 15 Gegentore.“ Dort verlor die SSV erst in der Nachspielzeit durch einen abgefälschten Schuss. Können die Brensbacher die Verhältnisse diesmal umkehren? „In dieser Klasse ist einfach alles möglich.“ Jede Mannschaft hat einen Plan und Stärke. Und die ist bei der Tagesform entscheidend, wie stark lassen sich die eigenen Stärken umsetzen. „Zu Hause sind wir zu allem fähig. Eben auch die TSG Steinbach am Sonntag zu schlagen“, gibt sich Michele Rodemer selbstbewusst.

Rutscht die SG Rimhorn in den Abstiegskampf?

Selbstverständlich haben die sechs Gegentore den Höchstern weh getan. Ja, der Tabellenführer ist hingefallen. Aber das ist alles kein Drama, so etwas kann passieren. Entscheidend ist jetzt nur, dass der TSV Höchst wieder aufsteht. Am besten gleich beim defensiv starken Aufsteiger TS Ober-Roden II (13 Uhr). Nur ein Sieg darf für die Odenwälder in der Rödermark zählen.

Die SG Bad König/Zell schlug vergangenen Sonntag das Spitzenteam von der SSV Brensbach mit 1:0. Im Hinrundenspiel unterlagen die Bad Königer noch mit 1:7. Was für eine Entwicklung. Sie könnten beim Gastspiel bei Hassia Dieburg ebenfalls zur Stolperfalle werden und damit bei den Dieburgern auf die Euphoriebremse treten, die ja gerade erst den TSV Höchst mit 6:0 distanzierten.

Die SG Rimhorn gewann von den letzten fünf Spielen gerade mal die Begegnung in Ober-Roden und verschaffte sich damit zumindest etwas Luft im Kampf um den Klassenerhalt. Ein Erfolg bei der SG Mosbach/Radheim (15 Uhr) wäre für die Lützelbacher zwei Spieltage vor Eintritt in die Winterpause wichtig, um nicht noch tiefer in den Abstiegsschlamassel hineingezogen zu werden.

Der SV Lützel-Wiebelsbach gastiert am Sonntag beim TSV Lengfeld (15 Uhr). Die Lengfelder haben mit dem 4:2-Erfolg gegen Steinbach für Schlagzeilen gesorgt, schaffen sie dies auch gegen Lützelbach?

Nach vier Spiele ohne einen einzigen Sieg beendete der TV Fränkisch-Crumbach am vergangenen Sonntag seine Negativserie und schlug den TSV Lengfeld mit 7:0. Schaffen die Rodensteiner auch bei Viktoria Urberach (14.30) die Überraschung? Die KSG Georgenhausen steht auf einem Abstiegsplatz. Schon deswegen ist der TSV Günterfürst, der auf Platz sieben rangiert, der klare Favorit – zumindest von der Papierform ausgehend.