
WIESBADEN . Spitzenreiter Spvgg. Sonnenberg nahm auch die Hürde beim SV Delkenheim und bleibt in der Kreisoberliga Wiesbaden weiter unbesiegt. Den Vogel ab schoss die SKG Karadeniz Wiesbaden mit dem 11:1-Kantersieg beim SV Hajduk. Aber auch die Germania, die unter der Woche bei der U23 des FV Biebrich 02 unter die Räder gekommen war, ließ es gegen den SC Klarenthal ordentlich krachen.
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„Der Sieg ging definitiv in Ordnung“, freute sich FVB-Coach Volkan Zer sowohl über die klare Dominanz als auch über die gelungene Performance seiner A-Jugendlichen Lenart Hasani und Veron Gjinovci. Der Gegner sei in der zweiten Halbzeit nicht einmal vors Tor gekommen, beobachtete der Übungsleiter. Tore: Benjamin Aziz Neffati, Simon Radke, Julian Zatorski (2, davon ein Foulelfmeter) / Armani Traber, Nabil Morchid.
Der starke Gäste-Torwart Yevhenii Slabun konnte die Schlappe auch nicht verhindern. „Wir halten an unserem Trainer Athanasios „Saki“ Politis fest und und schauen weiter nach vorne“, versicherte der Sportliche Leiter des SCK, Rachid Rahou. „Wir hatten alles im Griff“, freute sich Edis Sikiric, der mit Michel Badal das Trainerduo bei der Germania bildet, über die gute geschlossene Teamleistung. Tore: Adnan Kizilgöz (3), Hüseyin Asil, Armin Sabanovic (2), Necmi Gür (2), Mahmoud Mansoor Saeed / Aktan Yasin, Yassin Quadeh.
„Es war ein gutes Spiel, bei dem wir nach dem 1:3 super zurückgekommen sind“, freute sich Gäste-Trainer Denis Gladitz. „Leider haben wir aber in der 90. Minute keinen Foulelfmeter bekommen“, bedauerte er. Es trafen: Denis Mavric, Niklas Külpp, Okan Akyuez / Rahfil Ahmad (2), Joey Berghäuser.
Dass der 18-jährige, frisch aus der A-Jugend gekommene Julius Menzel mit dem 1:3 den Deckel drauf gemacht hatte, freute Gäste-Spielertrainer André Meudt besonders, der auch von einem spannenden Match sprach. „Leider haben wir die ersten Minuten verschlafen“, bedauerte FVD-Trainer Pascal Bender, der sich selber in die Torschützenliste hatte eintragen können, während Sonnenbergs Pedro Mina Alves zu zwei Toren gekommen war. „Aufgrund der ersten Halbzeit ein verdienter Sieg“, befand Meudt.
In der ersten Halbzeit legten die Platzherren den Grundstein zum Dreier. „Der Sieg war nie gefährdet“, befand Eldin Avdija, Coach der Nordenstädter. Eine Antwort auf die frühen TuS-Treffer von Dominik Czolnik, Silas Harnisch und Lawrence Schäfer wusste nur FSV-Torschütze Alessio Schick.
Nicht zu bremsen war die Abteilung Attacke der neuen Spielgemeinschaft. „Pflicht erfüllt“, lautet der Kurzkommentar von Gäste-Trainer Amin Ahmed. Mit dem ersten Treffer seiner Mannschaft war er selbst der „Dosenöffner“. „Wir hätten sogar noch mehr Tore schießen können“, meinte er. Weitere Tore für die Gäste: Orkan Toksun, Marcus Weinhardt (4), Yusuf Ürel (2), Sami Chaloul (2) und nochmal Ahmed. Die Gastgeber kamen durch ein Eigentor zum Ehrentreffer.
„Wir waren eigentlich die dominante Mannschaft“, sagte FCN-Trainer Manfred „Manni“ Klug. „Es war eine unglückliche Niederlage“, bedauerte er umso mehr. Sein Gegenüber Daniel Pollner, zusammen mit René Kleemann verantwortlich an der Seitenlinie, sprach von einer kämpferisch starken Leistung beider Teams. Torschützen: Issa Keita / Karim Saroui, Levin Walke, Enrico Mittelstädt.