
Bergstraße (bore/net/ü) In der Kreisoberliga hat Spitzenreiter Tvgg Lorsch im Heimspiel gegen die SG Reichenbach zwei Punkte liegen gelassen. Doch der Vorsprung auf den ersten Verfolger Olympia Lorsch beträgt immer noch acht Zähler. Die SG Lindenfels/Winterkasten hat unterdessen den Relegationsrang verlassen.
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Die Zuschauer kamen auf ihre Kosten. Es gab viele Strafraumszenen auf beiden Seiten. „Die Abwehrreihen hatten viel zu tun, wenn die Partie 5:5 oder 6:6 ausgeht, muss sich niemand beschweren“, sagte Ron Hachenberger, Coach des SV Lörzenbach. Der FC Starkenburgia bestimmte die erste halbe Stunde. Luca Schemel vergab zwei ganz große Chancen. Bei der dritten Gelegenheit kurz vor der Halbzeitpause traf der Torjäger dann und brachte die Heppenheimer verdient mit 1:0 (45.) in Front. Danach wurde Lörzenbach besser. Die Starkenburgia erhöhte aber kurz nach dem Seitenwechsel auf 2:0. In der Folge erhöhte Lörzenbach den Druck – und hatte Erfolg. Sebastian Brabandt markierte das 1:2 (49.). Wenig später traf Dean Hebling zum Ausgleich (60.). In der Folge schien die Partie dann auch komplett zu kippen. Doch nach einem individuellen Fehler der Lörzenbacher schlug Luca Schemel ein zweites Mal zu (70.). In der Folge vergaben beide Teams gute Chancen. Lörzenbach traf insgesamt viermal Aluminium. Es blieb letztlich beim knappen 3:2-Sieg der Starkenburgia. „Ich denke, es ist ein verdienter Sieg gewesen, auch wenn wir uns nicht beschweren hätten können, wenn die Lörzenbacher noch in der Schlussphase den Ausgleich erzielt hätten“, sagte der Heppenheimer Trainer Christian Schmitt. Tore: 0:1 Schemel (40.), 0:2 Krasniqi (47.), 1:2 Brabandt (49,.), 2:2 Hebling (60.), 2:3 Schemel (70.). Schiedsrichter: Volk (Modau). – Zuschauer: 200. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Schemel.
Der FV Biblis bleibt die Mannschaft für dramatische Schlussphasen. Diesmal war es ein wenig anders. Gegen den Vorletzten SG Lindenfels/Winterkasten brachte Lucas Bähr den FVB zunächst nach einer Viertelstunde mit 1:0 (15.) in Front. Doch Dustin Weissensteiner glich aus (28.). Im zweiten Durchgang spielten beide Teams auf Sieg. Torsten Schnitzer brachte Biblis in der Schlussminute mit 1:0 in Front. Doch Lindenfels gab nicht auf und holte in der fünften Minute der Nachspielzeit noch das Unentschieden. Tore: 1:0 Bähr (15.), 1:1 Weissensteiner (28.), 2:1 Schnitzer (90.), 2:2 Daum (90.+5). – Schiedsrichter: Miller (Lampertheim). – Zuschauer:80. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
Wieder gut gespielt, aber erneut gab es für den VfL Birkenau keine Punkte. Die Folge: Die Mannschaft von Daniel Hahn stürzte auf den Relegationsplatz ab. „Das war wieder eine ganz bittere Niederlage. Uns fehlt es an der Kaltschnäuzigkeit vor dem gegnerischen Tor“, sagte der Birkenauer Pressewart Thomas Schmitt. Der VfL betrieb im ersten Durchgang Chancenwucher. Kurz vor dem Halbzeitpfiff nutzte Eintracht-Spieler Leotrin Kqiku einen Stellungsfehler der Heimmannschaft zur Pausenführung. In der zweiten Hälfte passierte nicht mehr viel. Erst in der Schlussphase hatte der VfL noch einmal die Riesenchance, doch Tschunt scheiterte aus elf Metern an Eintracht-Keeper Wakelin. Tor: 0:1 Kqiku (45.). Schiedsrichter: Mucha (Sensbachtal). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Wakelin.
Marcus Lauer machte nach der Niederlage schon einen vorzeitigen Strich unter die Saison. „Das war die finale Chance. Das Spiel ist symptomatisch für die ganze Runde. Wir waren eigentlich überlegen, hatten alles im Griff und geben das Spiel aus der Hand. Jetzt ist es utopisch, noch Zweiter zu werden“, sagte der SGU-Trainer. „Wir waren am Anfang nervös, wichtig war der Ausgleich kurz vor der Pause. Im zweiten Durchgang hat die Mannschaft sehr gut gespielt“, befand SVU-Trainer Melvin Schmitt. Tore: 0:1 Erik Anhölcher (20.), 1:1 Mayer (44.), 2:1 Knapp (74.). – Schiedsrichter: Bittner (Ober-Beerbach). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
Während Lorschs Trainer Martin Weinbach nach dem Schlusspfiff nicht zufrieden war, zeigte sich SG-Coach Christian Bauer absolut einverstanden mit dem Auftritt seiner Elf. „Wir hatten uns vorgenommen, etwas Zählbares mitzunehmen und das ist uns auch gelungen. Kompliment an die Jungs, die das heute sehr gut gemacht haben“, so Bauer. Weinbach vermisste bei seiner Mannschaft, die optische Vorteile besaß, dagegen die zwingenden Momente. Tore: 1:0 Dewald (13.), 1:1 Goek (48.). – Schiedsrichter: Tesch (Dieburg). – Zuschauer: 130. – Beste Spieler: keine/Daum, Kaffenberger, Steinbrecher. net
Die Olympia wurde im Bensheimer Sportpark West ihrer Favoritenstellung gerecht und kam zu einem auch in der Höhe verdienten Kantersieg. Mann des Tages war Mittelstürmer Lars Palkovitsch, der sich mit vier Treffern den Löwenanteil der Lorscher Tore sicherte. „Der Sieg der Gäste geht in jeder Hinsicht in Ordnung. Wir haben eine ganz schwache Leistung abgeliefert“, berichtete ein enttäuschter FSG-Abteilungsleiter Holger Rettig.
Tore: 0:1 Palkovitsch (21.), 0:2 Serdar (30.), 0:3, 0:4 Palkovitsch (48., 50.), 0:5 Grosu (61.), 0:6 Palkovitsch (90.+1). – Schiedsrichter: Smith (Waldorf). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: keine/Palkovitsch, Eichenauer.
SSG-Trainer Andreas Keinz trauerte einem möglichen Heimsieg hinterher, sah er während der 90 Spielminuten doch leichte Vorteile für sein Team. Seine Mannschaft ging früh durch Marvin Knaup (20.) in Führung, Groß-Rohrheim konnte aber noch vor der Pause durch Nicolas Urso (37.) ausgleichen. Im zweiten Spielabschnitt konzentrierte sich die Alemannia dann fast ausschließlich auf das Verteidigen des Unentschiedens. Tore: 1:0 Marvin Knaup (20.), 1:1 Urso (35.). – Schiedsrichter: Frühwein (Münster). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Döhren, Kühner/Urso.