
Rheingau-Taunus. Mit einem knappen 1:0-Sieg beim Kellerkind SG Meilingen sprang der Kreisoberligist SG Orlen am spielfreien Spitzenreiter TV Idstein vorbei auf den Platz an der Sonne. Dagegen löste die dritte Spitzenmannschaft, der SV Walsdorf, die Pflichtaufgabe mit dem 7:1 gegen den FSV Winkel souveräner. Hinten holte der FC Waldems mit dem 3:2 gegen Tabellennachbarn FC Kiedrich wichtige Zähler.
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Ein Spieltag gleich mit zwei Fallrückzieher.-Treffern
„Ein verdienter Sieg“, bilanzierte Waldems-Sprecher Markus Beck. Ayoub Mansouri hatte die Gäste mit der ersten Aktion vor dem Tor in Führung gebracht. Youngster Nick Zaremba mit einem Fallrückzieher, Malik Kinkel und ein Eigentor drehten das Spiel noch vor der Pause. Am Ende brachte Marc Wilhelm (88.) mit dem Anschlusstreffer nochmals kurz Spannung ins Spiel.
Nach der frühen Führung durch Kayra Güler sah es noch gut für die Gastgeber aus. „Doch wir haben den Gegner dann zum Toreschießen eingeladen“, sah Michael Mohr, der Sportliche Leiter der SG, effektive Oberwallufer, die durch Nick Brox, Marvin Salize, Can Taleghani und Phon Hosseus das Blatt wendeten und einen verdienten Sieg einfuhren.
Wie schon im Hinspiel verlor das Kellerkind nur mit einem Tor Differenz gegen den Favoriten. „Ein Standard brachte den Gegentreffer. Uns gelang dann der Lucky Punch nicht mehr. Doch die Jungs haben alles rausgehauen. Das Spiel muss ein Mutmacher sein“, sagte Sportchef Max Hackl. Janis Reil hatte für die Gäste nach einem Eckball per Kopf kurz nach der Pause getroffen.
Klare Verhältnisse schon zur Pause, Mario de Oliveira Neto, Mustafa Mert Arslan und Philipp Engering trafen, wobei Arslan noch einen Elfmeter verschoss. Nach dem Wechsel traf Arslan dafür noch dreimal sowie Neto das zweite Mal. Alexander Freimuth erzielte für die unterlegenen Rheingauer den Ehrentreffer zum 7:1.
TSG-Trainer Schahin Samadi sah eine „überlegene Elf mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung und ein Tor, das lange in der Luft lag“. Doch erst Veljko Ruzic erlöste die Wörsdorfer in der 89. Minute. Davide Frusteri machte dann in der Nachspielzeit den Deckel drauf.
Nach einer Viertelstunde lagen die Gäste durch die Treffer von Fabian Müller, Malik Minor und Alf Mintzel schon mit 3:0 vorne. „Da haben wir total geschlafen. Doch danach haben wir Moral gezeigt und gut dagegen gehalten. Die Mannschaft lebt“, lobte SG-Trainer Alex Krebs. Das 1:3 von Thomas Cumiskey brachte aber nicht mehr die Wende. Müller machte auf der anderen Seite das vierte TGSV-Tor.
Nach Laufenseldens Anschluss wird es hektisch
Nach dem frühen Führungstreffer von Alexander Alexiadis trat Mario Hofmann in Erscheinung. Erst traf er vorne und dann hinten per Eigentor. Sandro Fuchs stellte per Fallrückzieher auf 3:1. Nach dem Anschluss von Kai Rehbein wurde es nochmals hektisch. „Wir hätten das Spiel schon vorher entscheiden müssen. Es war aber ordentlich was los“, sagte Beuerbachs Sportlicher Leiter Robin Reutzel.