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KOL: Lorsch ist Lörzenbachs Liebling

Erneut lässt der Abstiegskandidat den Spitzenreiter nicht gewinnen +++ Eintracht Bürstadt erobert Rang zwei zurück

von bore/kar/net/ ü/maz/ü · 30.11.2025, 20:23 Uhr · 0 Leser
Der SV Lörzenbach überwintert dank eines Punktgewinns auf dem Relegationsrang.
Der SV Lörzenbach überwintert dank eines Punktgewinns auf dem Relegationsrang. – Foto: Thomas Rinke (Füllbild)

Bergstraße. In der Kreisoberliga hat der SV Lörzenbach für eine kleine Überraschung gesorgt, überwintert aber dennoch nur auf dem Relegationsplatz. Eintracht Bürstadt ist wieder Zweiter und hat nur noch sechs Punkte Rückstand auf Spitzenreiter Tvgg Lorsch. Der bisherige Zweite Olympia Lorsch war am Wochenende spielfrei. Nach der 14. Saisonniederlage bleibt die FSG Bensheim abgeschlagen am Tabellenende, zumal Konkurrent KSG Mitlechtern gewonnen hat.

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Obwohl die Lörzenbacher in dieser Saison dem Spitzenreiter insgesamt vier Punkte abknöpften, gehen sie als Vorletzter in die Winterpause. Dabei standen die Vorzeichen lange auf zweitem Heimsieg. Doch erneut schaffte es der SV nicht, eine Führung, diesmal ein 3:1, ins Ziel zu bringen. „Tragisch“, sagte Lörzenbachs Vorsitzender Stefan Jünger: „Wir haben dem Tabellenführer ein offenes Spiel geboten. Die Leistung war top.“ Der individuellen Qualität der Gäste zollte Jünger ebenso Respekt. Dennoch: Hätte Dean Hebling die Chance zum 4:2 genutzt, „wäre Lorsch nicht mehr zurückgekommen“.Tore: 1:0 Krauß (24.), 1:1 Leipert (40.), 2:1 Ripper (60.), 3:1 Hebling (65.), 3:2 Dewald (71.), 3:2 Murshel (90.). – Zuschauer: 120. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Radmacher, Grün, Reimund.

In der ersten Halbzeit war es eine ausgeglichene Partie. Beide Mannschaften hatten jeweils zwei gute Chancen. Auch nach dem Seitenwechsel lieferten sich beide Teams einen großen Kampf. Julian Prikel brachte die SG in Führung (51.), Christoph Kilian, der glich schnell aus 1:1 (55.). Dann sah beim Gast Moritz Brunner wegen wiederholten Foulspiels die Gelb-Rote Karte (77.). Mitlechtern hatte danach klare Vorteile, aber erst in der Nachspielzeit gelang Christoph Kilian per Kopf der umjubelte 2:1. Tore: 0:1 Brunner (51.), 1:1, 1:2 Christoph Kilian (55., 90.+2). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Gianluca Müller, Maurizio Müller, Christoph Kilian /Prikel.

Die Birkenauer starteten furios. Fabio Tschunt sorgte mit einem Hattrick für die 3:0-Führung. „Dann haben wir den Gegner durch Leichtsinnigkeiten zurück ins Spiel geholt“, sagte Thomas Schmitt, der Pressewart des VfL. Aber Fabio Tschunt avancierte nach einer Stunde zum Matchwinner. Nach seinem 4:2 war die Entscheidung gefallen. „Für uns war das ein sehr wichtiger Sieg“, befand Schmitt. In der Tabelle bleiben die Birkenauer Zehnter, haben aber nun einen Puffer von fünf Punkten auf den Relegationsrang. Tore: 1:0, 2:0, 3:0 Fabio Tschunt (11., 23., 28.), 3:1 Urso (32.), 3:2 Hassanzada (43.), 4:2 Fabio Tschunt (58.), 5:2 Niklas Halblaub (76.), 6:2 Laudenklos (85.). – Schiedsrichter: Bauer (Darmstadt). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Fabio Tschunt, Niklas Halblaub/geschlossene Leistung.

Die Gastgeber knüpften an die zuletzt gezeigten Leistungen an. „Es war ein von Heppenheim sehr intensiv geführtes Spiel, die Starkenburgia hatte keine Angst und mit offenem Visier gespielt“, beobachtete SG-Coach Marcus Lauer. Die Gäste gingen auch in Front. Nach einem Freistoß schaffte die SG aber den Ausgleich. Danach war Unter-Abtsteinach stärker und setzte die Überlegenheit in Tore um. Tore: 0:1 Efe (10.), 1:1 Jöst (20.), 2:1 Nils Anhölcher (30.), 3:1 Nugusse (40.), 4:1 Kücükoglu (70.). – Schiedsrichter: Pfeifer (Rimbach). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Erik Anhölcher, Nugusse, Nils Anhölcher/geschlossene Leistung.

Die Gastgeber mussten auf einige Stammspieler verzichten. Aber das war kein Problem. „Die jüngeren Akteure, die in der Startelf waren, haben das super gemacht. Das ist ein starker Jahresabschluss, sagte Flamur Bajrami, der Sportliche Leiter der Eintracht, der auch Spieler ist, diesmal aber ausfiel. „Dann hat uns vielleicht etwas der Biss gefehlt“, sagte Co-Trainer Nils Bauer über die Unterlegenheit seiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit, zeigte sich aber als fairer Verlierer. Das Ergebnis gehe in Ordnung: „Bürstadt war einfach besser. Tore: 1:0, 2:0 Hasanaj (35., 44.), 3:0, 4:0 Huseinovic (66., 71.), 5:0 Hyseni (87.), 6:0 Karik (90.). – Schiedsrichter: Schenk (Modau). – Zuschauer: 60. – Bes. Vorkommnis: Rot für Derigs (45., SG), Tätlichkeit. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

Dabei sah es zunächst gut aus für den Letzten, der durch Lucas Merk in Führung ging. Danach hielt die FSG den Druck hoch, kurz vor der Pause erzielte Biblis jedoch den 1:1-Ausgleich. Nach einem individuellen Fehler in der Defensive musste die FSG das 1:2 hinnehmen, diesem Rückstand liefen Gastgeber hinterher. „Wir haben leider unsere Chancen nicht genutzt“, sagte Abteilungsleiter Holger Rettig. Tore: 1:0 Merk (3.), 1:1, 1:2 Bandieramonte (44., 61.), 1:3 Bayer (90.+3). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: beide mit geschlossener Leistung.

SSG-Trainer Andreas Keinz war nicht unzufrieden, die deutliche Niederlage habe nicht dem Spielverlauf entsprochen: „Hätte Marvin Knaup den Ausgleich erzielt, wäre sicher mehr für uns drin gewesen.“ Im zweiten Abschnitt sah er in seiner Mannschaft das spielerisch bessere Team, ein aus seiner Sicht „sehr fragwürdiger Strafstoß“, den Markus Moh Amar sicher zum 2:0 verwandelte, brachte den SVU aber endgültig auf die Siegerstraße. Tore: 1:0, 2:0 Moh Amar (16., 70.), 3:0 Knapp (75.). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Moh Amar, Knapp/geschlossene Leistung.