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KOL: Kein Durchblick in Unter-Abtsteinach

Spiel gegen Rohrheim wird abgebrochen +++ Starkenburgia wacht rechtzeitig auf +++ Mitlechtern obenauf

von Redaktion · 09.11.2025, 20:00 Uhr · 0 Leser
Kapitän Jascha Kaffenberger (SG Reichenbach) räumt auf, ist vor den Heppenheimern Fynn Langer, Benedikt Roß und Felix Walter am Ball. In der Fußball-Kreisoberliga trennten sich Starkenburgia Heppenheim und Reichenbach 2:2.	 Foto: Dagmar Jährling
Kapitän Jascha Kaffenberger (SG Reichenbach) räumt auf, ist vor den Heppenheimern Fynn Langer, Benedikt Roß und Felix Walter am Ball. In der Fußball-Kreisoberliga trennten sich Starkenburgia Heppenheim und Reichenbach 2:2. Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße (bore/kar/net/ ü/maz/ü). In der Fußball-Kreisoberliga wurde die Partie zwischen der SG Unter-Abtsteinach und Alemannia Groß-Rohrheim abgebrochen. Die Tvgg Lorsch bleibt sechs Punkte vor Verfolger Eintracht Bürstadt an der Tabellenspitze. Hinten sieht es für die FSG Bensheim langsam düster aus. Die KSG Mitlechtern zog am SV Lörzenbach vorbei und ist nun Drittletzter.

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Nach einer Viertelstunde brach Schiedsrichter Christian Vogel aus Lützelbach das Spiel ab. Der Grund? Die Anlage war völlig vernebelt. Für den Unparteiischen war kein normales Fußballspiel mehr möglich. „Man hat nichts mehr gesehen“, sagte auch Tobias Laudenklos, Sportlicher Leiter der SGU. Zum Zeitpunkt des Abbruchs führten die Platzherren mit 1:0 durch Erik Anhölchers Tor. Die Partei wird neu angesetzt.

Endrit Krasniqi stand bei den Gastgebern im Blickpunkt. Der Stürmer verursachte den Foulelfmeter, der zum 0:2 führte, erzielte den Anschlusstreffer, meckerte kurz darauf, sah Gelb – und wurde noch vor der Pause sicherheitshalber ausgewechselt. Die Bank bewahrte Krasniqi aber nicht vor dem Platzverweis. Sein loses Mundwerk beantwortete Schiedsrichter Roß nach 75 Minuten mit Gelb-Rot. Trotz Unterzahl kamen die Heppenheimer aber noch zum Ausgleich. Als „gerecht“ bezeichnete Starkenburgia-Pressesprecher Dominik Heckmann den Endstand: „In der ersten Halbzeit war Reichenbach klar besser, in der zweiten wir.“ Aus dem vierten Sieg in Folge wurde aber nichts, weil unter anderen Hashim (Oberkante Latte), Schemel und Walter Chancen liegenließen.

Die Olympia wurde ihrer Favoritenrolle zwar gerecht, musste aber viel intensivieren, bis der Erfolg in trockenen Tüchern war. Torhüter Max Hohnhäuser war starker Rückhalt, parierte in der Schlussphase einen Strafstoß von Andre Bandieramonte und hielt damit den knappen 2:1-Vorsprung der Olympia fest, die dann kurz vor dem Ende auf 3:1 erhöhte. „Es ist in verdienter Sieg für uns, der aber sicherlich um ein Tor zu hoch ausgefallen ist“, resümierte Olympia-Pressesprecher Stephan Vogel. Tore: 1:0 Ulpins (11.), 1:1 Bandieramonte (38.), 2:1 Serdar (45.), 3:1 Gianluca Lucchese (87.). – Schiedsrichter: Paul (Kronberg). – Zuschauer: 80. – Besonderes Vorkommnis: Hohnhäuser (78., SCO) pariert Strafstoß von Bandieramonte. – Beste Spieler: Hohnhäuser, Ulpins/Morweiser, Gashi.

Dem Tabellenletzten FSG fehlen nach dieser Niederlage gegen den Vorletzten KSG nun zehn Punkte auf den Relegationsplatz. Es war kein hochklassiges Spiel auf dem nassen Naturrasen. Nicht jedes Zuspiel kam an, aber der Auswärtsmannschaft unterliefen weniger Fehler. „Es hat gedauert, bis wir auf dem rutschigen Rasen im Spiel waren, aber wir haben uns gut aus der Affäre gezogen“, sagte Achim Tremper, der Sportliche Leiter der KSG. In der Viertelstunde vor der Pause sorgte der Gast für die Entscheidung, hatte nach dem Seitenwechsel alles im Griff. Tore: 0:1 Gianluca Müller (30.), 0:2 Hohrein (40.), 0:3 Hirsch (45.), 0:4 Maurizio Müller (60.), 1:4 Quentin (Foulelfmeter, 90.). – Zuschauer: 60. – Beste Spiele: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.

Die Eintracht zeigte sich von der Niederlage im Spitzenspiel gut erholt. „Das war eine sehr gute Leistung. Wir hatten sehr schöne Spielzüge bei unseren Toren, haben gut von hinten herausgespielt“, sagte Spieler Flamur Bajrami, der auch der Sportliche Leiter bei den Bürstadtern ist. Das einzige Manko? „Wir hätten das Ergebnis deutlicher gestalten müssen.“ Schon nach 20 Minuten führte die Eintracht mit 2:0. Einhausen hätte sich über einen höheren Pausenrückstand nicht beschweren dürfen. Nach einer Stunde war die Partie mit dem Bürstadter 3:0 aber entschieden. Tore: 1:0 Pangjaj (2.), 2:0 Kqiku (19.), 3:0 Hasanaj (62.), 3:1 Döhren (75.). – Schiedsrichter: Pakos (Darmstadt). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Pangjaj/geschlossene Leistung.

Gegen den abgezockten Spitzenreiter geriet der VfL durch einen Doppelschlag in Rückstand. Die Tvgg nutzte Fehler der Platzherren und konterte eiskalt. Als kurz nach der Pause und einem Foul von Felix Möck an Lasse Lulei Philip Dewald per Elfmeter auf 4:1 erhöhte, war die Vorentscheidung gefallen. Der VfL zeigte sich bemüht, war aber glücklos. „Lorsch hat unsere Fehler eiskalt genutzt, wir müssen die Punkte gegen andere holen“, sagte VfL-Pressewart Thomas Schmitt. Thomas Leipert bei Lorsch war mit drei Treffern der überragende Mann. Tore: 0:1 Leipert (18.), 0:2 Melzer (22.), 1:2 Niklas Halblaub (26.), 1:3 Leipert (29.), 1:4 Dewald (48.), 1:5 Leipert (59.). – Zuschauer: 80. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Nicolas Morr (VfL, 82.), Foulspiel. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Leipert.

Für Lörzenbach war das Remis beim favorisierten SVU kein Misserfolg, auch wenn Hachenberger auf den vorletzten Rang rutschte. Flockenbach war in den ersten 40 Minuten klar dominierend, mit dem 0:2 war Lörzenbach gut bedient. Doch dann gab es einen Elfmeter für den SVL und einen Bruch im Spiel der Gastgeber. Lörzenbach warf alles nach vorne, und kurz vor Schluss gelang Dean Hebling der umjubelte Ausgleich. Tore: 1:0 Müller (13.), 2:0 Gunt (27.), 2:1 Kilian (41.) 2:2 Hebling (88.). – Schiedsrichter: Granacher (Groß-Gerau). – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.