2026-01-09T09:36:09.492Z

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In der siebten Minute der Nachspielzeit rettet der VfL birkenau noch einen Punkt.
In der siebten Minute der Nachspielzeit rettet der VfL birkenau noch einen Punkt. – Foto: Udo Klein (Archiv)

KOL: In Nachspielminute sieben schlägt Birkenau zu

Spitzenspiel gegen Olympia Lorsch endet nach vier VfL-Alutreffern noch 3:3 +++ Mitlechtern landet Befreiungsschlag

Bergstraße. In der Kreisoberliga hat der Vierte VfL Birkenau dem Zweiten Olympia Lorsch ein 2:2 abgetrotzt. Der Dritte SG Unter-Abtsteinach konnte das Remis der Konkurrenten nicht nutzen, kam selbst nur zu einem 3:3 gegen die abstiegsbedrohte SG Reichenbach. Im Tabellenkeller feierte der FC Ober-Abtsteinach endlich wieder einen Punktgewinn. Der ist allerdings zu wenig im Kampf um den Ligaverbleib.

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Der Spitzenreiter gewann das Derby verdient, war in der ersten Halbzeit die klar bessere Mannschaft. Lörzenbach aber kämpfte. Kevin Hiller hatte die Chance, seine Mannschaft auf 2:4 heranzubringen. Doch seinen Elfmeter parierte FC-Torhüter Sebastian Kempf (63.). „Wir sind mit der ersten Hälfte zufrieden“, sagte FC-Trainer Ralf Ripperger. Tore: 1:0 Arras (9.), 2:0 Adamek (20.), 2:1 Kilian (32.), 3:1 Gärtner (42.), 4:1 Adamek (Foulelfmeter, 45.+1). – Schiedsrichter: Müller (Darmstadt). – Zuschauer: 200. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.

In einem tollen Spiel rettete der VfL in der Nachspielzeit noch einen verdienten Punkt. „Wir haben wieder Chancenwucher betrieben“, sagte Birkenaus Pressewart Thomas Schmitt. Insgesamt hatten die Platzherren vier Aluminiumtreffer durch Paul Kleinert (11.), Niklas Halblaub (31.), Jan-Niklas Tschunt (40.) und Maximilian Haiber (90.+4). Die Lorscher waren da effektiver in Person von Lars Palkovitsch. So traf der Torjäger drei Minuten vor dem Ende zum 3:2. In der Nachspielzeit warf der VfL alles nach vorne. „Da dachte ich, das wird heute nix“, sagte Schmitt nach dem vierten Alu-Treffer. Es wurde aber noch was, da Haiber kurz danach mit einem schönen Direktschuss noch das verdiente 3:3 erzielte. Tore: 0:1, 0:2 Palkovitsch (36., Foulelfmeter, 52.), 1:2 Andre Halblaub (62.), 2:2 Wolk (73.), 2:3 Palkovitsch (87.), 3:3 Haiber (90.+7). - Schiedsrichter: Kocoglu (Darmstadt). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Palkovitsch, Krämer.

Die KSG kann doch noch gewinnen. Mitlechtern beendete mit dem fulminanten Heimauftritt die Negativserie von fünf Niederlagen. „Wir sind zurück in der Spur, das war eine überragende Leistung von der Mannschaft“, sagte Achim Tremper, der Teammanager der KSG. Bürstadt ging zwar zunächst in Führung, als Sebastian Kohl nach einem Freistoß an die Latte abstaubte. Danach spielte aber nur noch die KSG. „Wenn wir unsere vielen weiteren Chancen genutzt hätten, hätte das noch höher ausgehen können“, sagte Tremper. Tore: 0:1 Kohl (17.), 1:1 Julian Schneider (21.), 2:1 Christoph Kilian (26.), 3:1 Bitsch (36.), 4:1 Gianluca Müller (43.), 5:1 Dippel (49.), 6:1 Renkewitz (71.). – Schiedsrichter: Sen (Dornheim). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Gianluca Müller, Hirsch/keine.

Das mit Spannung erwartete Derby endete ohne Tore. „Wir sind mit dem einen Punkt schon zufrieden, weil wir lange in Unterzahl gespielt haben. Insgesamt war es eine chancenarme Partie“, sagte FV-Spielertrainer Torsten Schnitzer. In der 55. Minute sah Dylan Bayer beim FVB die Rote Karte wegen Tätlichkeit. Die Bibliser brachten den Vorsprung aber über die Zeit. „Wir können mit dem Ergebnis leben“, betonte Schnitzer, dessen Team weiter einen Punkt Vorsprung auf den Relegationsplatz hat. Schiedsrichter: Loskamp (Weilbach). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Ramon Kronauer/geschlossene Leistung.

Tvgg-Trainer Martin Weinbach sprach von einem verdienten Sieg seiner Mannschaft: „Wir haben in einer überzeugenden ersten Halbzeit den Grundstein gelegt, unsere Angriffe konsequent nach vorne getragen und die Chancen genutzt. Dazu haben wir hinten auch nichts zugelassen. Da konnte uns auch der zwischenzeitliche Ausgleich der Gäste nicht von unserem Weg abbringen.“ Tore: 1:0 Krause (7.), 1:1 Schneider (9.), 2:1 Murshel (28.), 3:1 Reiter (30.), 4:1 Dewald (47.), 5:1 Leipert (64.). – Schiedsrichter: Binstadt (Bessungen). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Reiter, Rettig, Leipert/Schneider, Hördt.

Für beide Mannschaften ist das Remis im Kellerduell eigentlich zu wenig. Einhausen ging erneut zu großzügig mit seinen Möglichkeiten um oder hatte wie Youngster Ben Deselaers (62.) Pech, der mit einem sehenswerten Distanzschuss am Aluminium scheiterte. Tore: 1:0 Döhren (45.), 1:1 Beckenbach (58.), 2:1 Crnov (88.), 2:2 Fischer (90.+3). – Schiedsrichter: Vollhardt (Hofheim). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Döhren, Deselaers/geschlossene Leistung.

Die Lautertaler feierten das Unentschieden wie einen Sieg, hatten sie doch einen 1:3-Rückstand wettgemacht. „Kompliment an die Jungs“, lobte ein zufriedener Reichenbacher Co-Trainer Nils Bauer. Auf der Gegenseite ärgerte sich Trainer Marcus Lauer: „Das Spiel war symptomatisch für die ganze Saison. Nach dem 3:1 war der Gegner eigentlich kurz vor der Aufgabe, wir haben ihn aber wieder ins Spiel geholt.“ Tore: 0:1 Wolf (8.), 1:1, 2:1 Cevik (17., 22.), 3:1 Muca (33., Foulelfmeter), 3:2 Lindner (43.), 3:3 Nonnemann (76., Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Amend (Haingrund). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Cevcik/Gök, Nonnemann.



Aufrufe: 04.5.2025, 22:10 Uhr
Reiner BohlanderAutor