2026-04-23T13:43:33.969Z

Allgemeines

KOL: Gute Laune im Doppelpack bei Heppenheim und Mitlechtern

Der FC Starkenburgia Heppenheim und die KSG Mitlechtern können auf gute Serien verweisen +++ Jetzt treffen sie im direkten Duell aufeinander.

von Reiner Bohlander und Markus Karrasch · Heute, 08:00 Uhr · 0 Leser
Beim FC Starkenburgia Heppenheim hat sich Felix Walter (links) zum Leistungsträger entwickelt. Der 19-Jährige hat nun wie auch Fynn Langer bekundet, auch nächste Saison beim Fußball-Kreisoberligisten zu spielen. 	Foto: Dagmar Jährling
Beim FC Starkenburgia Heppenheim hat sich Felix Walter (links) zum Leistungsträger entwickelt. Der 19-Jährige hat nun wie auch Fynn Langer bekundet, auch nächste Saison beim Fußball-Kreisoberligisten zu spielen. Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße. In der Kreisoberliga ist für den VfL Birkenau gerade fünf vor zwölf. Das Team von Trainer Daniel Hahn steht auf Tabellenplatz 14, dem Relegationsrang. Nun kommt es am Sonntag, 15 Uhr, zum Duell mit dem 14. SG Lindenfels/Winterkasten, der nur einen Punkt vor den Birkenauern steht. „Gegen Eintracht Bürstadt hatten wir die besseren Chancen und verlieren mit 0:1. So geknickt waren wir in der Saison wohl noch nie“, sagt Hahn, der nun fordert, „die Zweikämpfe anzunehmen“. Wenn die aktuelle „Blockade vor der Hütte“ wegfalle, „wird es auch wieder laufen“, ist Hahn sicher.

Dieser Text wird euch kostenlos zur Verfügung gestellt von Echo Online.

Die KSG Mitlechtern liegt als Zehnter fünf Punkte vor dem VfL Birkenau und ist nun bei Aufsteiger Starkenburgia Heppenheim zu Gast. Die spielfreie Zeit am vergangenen Wochenende nutzte Mitlechtern, um noch einmal Schwung zu holen. „Die Stimmung ist sehr gut“, sagt Trainer Christian Zeiß, dessen Elf 2026 noch kein Spiel verloren hat. Dennoch sieht sich Mitlechtern als Außenseiter beim Tabellensechsten Starkenburgia, der zuletzt drei Siege in Folge feierte.

Demzufolge ist auch bei den Heppenheimern gute Laune angesagt. Der Grund ist aber nicht nur die aktuelle Serie, die zur Folge hat, dass der Aufsteiger in der Tabelle gar noch unter die besten Fünf rücken kann. Vielmehr nimmt der Kader für die Spielzeit 2026/27 immer deutlicher Gestalt an. Jetzt haben auch Fynn Langer und Felix Walter ihre Zusage gegeben, bei der Starkenburgia zu bleiben. Die Zwanzigjährigen, die beim FC Sportfreunde und der JSG Heppenheim ihre fußballerischen Wurzeln haben, wurden heftig umworben von Vereinen aus Gruppen- und Verbandsliga. Ihr Bleiben ist für Trainer Christian Schmitt ein weiteres Zeichen, dass sich die Starkenburgia auf dem richtigen Weg befindet.

Der Fokus richtet sich in diesen Tagen aber weniger auf die erste denn auf die zweite Mannschaft, die in der C-Liga um den Aufstieg spielt. So sollen allen Personalproblemen zum Trotz im besten Falle gar keine Spieler der Reserve bei der Ersten aushelfen müssen: „Die Reserve hat Priorität“. Schmitt baut eher auf den eigenen Nachwuchs. So kam beim 3:2 in Lörzenbach bereits der dritte A-Jugendliche zum Einsatz. Und wie sieht nun das Aufgebot für Sonntag aus? „Ganz ehrlich, ich weiß noch nicht, wer zur Verfügung stehen wird. Aber das war auch vor dem Lörzenbach-Spiel so“, sieht Christian Schmitt die Erfolgsaussichten keineswegs geschmälert.

Derby zwischen Rohrheim und Biblis

Der FV Biblis will am Sonntag den Ligaverbleib klar machen. Und das im Derby um 15 Uhr beim Dauerrivalen Alemannia Groß-Rohrheim. „Wir haben acht Punkte Vorsprung auf den Relegationsrang. Ein Sieg am Sonntag wäre sehr wichtig“, sagt Torsten Schnitzer, Spieler und Sportlicher Leiter der Bibliser. Vor allem das 0:4 zu Hause im Hinspiel haben Spieler und Anhang des Liganeunten nicht vergessen. „Wir haben viel gut zu machen“, sagt Schnitzer. Allerdings geht der FV wieder mit einem kleinen Aufgebot in das Duell.

Mehr Druck hat der FC Alemannia Groß-Rohrheim. „Wir brauchen diese Punkte“, sagt Vorsitzender Klaus Anthes. Denn die Alemannia steht nur drei Punkte vor dem Relegationsrang. Und nun fällt auch noch Mannschaftskapitän Ibrahim Cephaneci aus – und das wohl auch für die restlichen Spiele – wegen eines Knorpelschadens im Knie.

SV Lörzenbach will es versuchen

Die SG Unter-Abtsteinach hat nun sieben Punkte Rückstand auf den Zweiten SC Olympia Lorsch. „Man muss realistisch sein, aber die Konkurrenz ist jetzt zu weit weg. Wir sind einfach zu unbeständig“, weiß Trainer Marcus Lauer, der nach der Runde sein Amt aus beruflichen Gründen abgeben wird. Am Sonntag steht das Heimspiel gegen den abstiegsbedrohten Tabellenelften SV Lörzenbach an, der in der Hinrunde der SGU ein 4:4 abgetrotzt hatte. Aber in Unter-Abtsteinach hat die Mannschaft von Trainer Ron Hachenberger nie groß etwas gerissen. „Wir versuchen, auch etwas gegen die vermeintlichen Top-Teams mitzunehmen“, macht Hachenberger klar.

Melvin Schmitt, der Trainer des SV Unter-Flockenbach II, war nach dem Erfolg über Unter-Abtsteinach stolz auf sein Team: „Dass wir nach 22 Spielen Vierter sind, hätte vor der Saison sicher niemand gedacht.“ Am Sonntag, 15 Uhr, kann Unter-Flockenbach sogar noch einmal ins Rennen um Platz zwei einsteigen. Die Flockenbacher spielen beim Zweiten Olympia Lorsch, auf den das Schmitt-Team sieben Punkte Rückstand aufweist. Ein Sieg könnte auch dem Dritten Eintracht Bürstadt helfen, der drei Punkte hinter den Lorschern liegt und am Sonntag, 15.15 Uhr, Schlusslicht FSG Bensheim empfängt.