2025-12-03T05:51:34.672Z

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Tim Illner kontrolliert den Ball gegen den Lengfelder Yannick Diehl (links). Illner ist mit zwei Toren der Matchwinner für die SG Bad König/Zell.	Foto: Guido Schiek
Tim Illner kontrolliert den Ball gegen den Lengfelder Yannick Diehl (links). Illner ist mit zwei Toren der Matchwinner für die SG Bad König/Zell. Foto: Guido Schiek

KOL: Das nächste Kellerduell wartet

Schlusslicht SG Bad König/Zell verkürzt mit Sieg in Lengfeld den Abstand zum rettenden Ufer

Odenwaldkreis. Am letzten Hinrundenspieltag in der Kreisoberliga empfängt die TSG Steinbach Aufsteiger Viktoria Urberach. Die Steinbacher trugen zwei Spiele weniger aus als der Tabellenerste TSV Höchst. Mit elf Siegen aus zwölf Spielen rangiert die TSG Steinbach auf dem zweiten Tabellenrang.

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Steinbach stellt die beste Defensive der Kreisoberliga

Es ist auch die Beständigkeit, die die Steinbacher so erfolgreich machen. Seit vielen Jahren ist die Mannschaft in wesentlichen Teilen zusammengewachsen, verfügt über ein überaus hohes Maß an Spielverständnis. Trainer Cetin Karaman hat an den Stellschrauben erfolgreich gedreht: So ist es gerade die Umstellung in der Innenverteidigung, wo Daniel Reimer als Offensivspieler zur festen Größe avancierte. Die TSG kassierte erst zehn Gegentore – Liga-Bestwert. „Wir beklagen in dieser Saison auch noch kein Verletzungspech, was enorm wichtig ist“, meint Heiko Taute. Die Mannschaft löst die Aufgaben, die der Spielplan ihr stellt, mit Bravour. Eine Bestätigung der Qualität des TSG-Spiels war ganz sicher das 4:1 gegen Günterfürst oder beim schwer erkämpften 2:1 in Fränkisch-Crumbach.

Früh attackieren, aus einer Kompaktheit, in der man sich gegenseitig hilft und es dem Gegner schwer macht, in die Tiefe zu spielen, so machte es Steinbach bei seinen Auftritten an den ersten 14 Spieltagen überragend, hatte damit in fast allen Begegnungen die Weichen zum späteren Erfolg gestellt. Und genau diese dominante Spielweise soll auch Viktoria Urberach an der Höhenstraße die Grenzen aufzeigen. „Ich erwarte ein Kampfspiel. Aber wir dürfen den Aufsteiger auf keinen Fall unterschätzen. Trainer Karaman hat den Gegner komplett analysiert. Wir müssen vor allem die Zweikämpfe von Beginn an kompromisslos annehmen“, gibt Heiko Taute eine erste Einschätzung.

SV Lützel-Wiebelsbach ist gewarnt

Druck machen, aber nicht wild attackieren, dürfte die Devise des SV Lützel-Wiebelsbach beim TV Fränkisch-Crumbach sein. Die Lützelbacher spielen eine sehr stabile Hinrunde in der Kreisoberliga. Doch die Rodensteiner dürfen gerade auf ihrem Platz nicht unterschätzt werden. So mancher Favorit ist an der Saroltastraße schon ins Straucheln geraten.

Beim TSV Günterfürst greift immer mehr ein Rädchen ins andere. Mit einem Erfolg gegen die zuletzt schwächelnde Mannschaft des TSV Lengfeld, wäre erneut ein Aufrücken, diesmal sogar in die Spitzengruppe, möglich. Die SG Bad König/Zell schlug am Donnerstagabend den TSV Lengfeld mit 2:1 und lässt damit die Fußballfreunde in Bad König und Zell wieder auf den Klassenerhalt hoffen. Tim Illner hatte innerhalb von nur zwei Minuten (66., 68.) den SG-Sieg sichergestellt. Jetzt geht es gegen die KSG Georgenhausen, die ebenfalls aus dem Tabellenkeller will.

In einem echten Spitzenspiel prüft der TSV Höchst Aufsteiger SSV Brensbach. Die Gersprenztaler, als Mannschaft spielstark und engagiert in den Zweikämpfen, gehören sicherlich zu den Überraschungsteams und könnten den Spitzenreiter mächtig in Bedrängnis bringen. Die SG Rimhorn/Neustadt präsentiert sich derzeit wenig konstant. Gegen den Tabellendritten Hassia Dieburg muss eine konzentrierte und defensiv stabile Vorstellung her.


Aufrufe: 07.11.2025, 20:30 Uhr
Thomas NikellaAutor