
Bergstraße (bore/kar/net/ ü/fred/ü). Der SC Olympia Lorsch bleibt in der Kreisoberliga der erste Verfolger von dem am Wochenende spielfreien Tabellenführer Tvgg Lorsch, verkürzte den Rückstand auf fünf Zähler. Schritt mit dem Lorscher Duo hält lediglich noch Eintracht Bürstadt. Der VfL Birkenau hat seinen Negativtrend gestoppt und ist wieder auf einen Nichtabstiegsplatz geklettert.
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Die Partie hatte kein anderes Resultat verdient. Gab es in der ersten Halbzeit von beiden Teams keine ernsthafte Torannäherung, änderte sich dies zumindest nach der Pause. Nicolas Stephan (KSG) scheiterte an Keeper Timo Rothermel bei dessen Kreisoberliga-Premiereneinsatz, auf der Gegenseite setzte Felix Walter nach einem Standard den Kopfball vorbei. „Ein Sommerkick mit vielen Ungenauigkeiten“, fasste Starkenburgia-Pressewart Dominik Heckmann zusammen. Immerhin: Die Serien hielten. Heppenheim ist seit fünf Spielen ungeschlagen, Mitlechtern gar seit sechs. Schiedsrichter: Bechtold (SV Beerfelden). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: beide mit geschlossener Leistung.
Der Sieg im Verfolgerduell war glücklich, denn die Gäste aus dem Gorxheimer Tal waren mindestens ein gleichwertiger Gegner, der jedoch im Torabschluss Pech hatte. Nach der Führung der Gastgeber durch einen von Lars Palkovitsch (16.) verwandelten Foulelfmeter drängten die Gäste im zweiten Abschnitt, angetrieben vom eingewechselten Joel Adamek. Zweimal stand das Gebälk dem 1:1 im Weg, zweimal retteten Lukas Edam und Sascha Lautenbach auf der Torlinie. Und in der Schlussphase parierte SCO-Keeper Max Hohnhäuser einen Strafstoß von Endrit Beka. Tore: 1:0 Palkovitsch (16., Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Jüch (Arheilgen). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Palkovitsch, Groso/Adamek.
Die Reichenbacher haben den Klassenerhalt in der Tasche, bei noch drei ausstehenden Heimpartien winkt sogar die beste Platzierung seit der Zugehörigkeit zum Oberhaus des Kreises. Von Beginn an dominierte die Heimelf das Geschehen. Einziges Manko der SGR war die Chancenverwertung. Einhausen agierte erst nach der Pause aktiver. Die Entscheidung fiel nach einer schönen Variante. Lindner servierte einen Eckball flach in den Rückraum auf Kator, der den Ball mit einem wuchtigen Schuss an Freund und Feind vorbei zum Endstand in die Maschen drosch. Tore: 1:0 Derigs (4.),1:1 Knaup (41.), 2:1 Bruns (48.), 3:1 Kator (79.). – Zuschauer: 150. – Beste Spieler: Lindner, Lukas Degenhardt/geschlossene Leistung.
Eine bittere Niederlage der SG, die dadurch wieder auf den Relegationsplatz abgerutscht ist. WiLi-Trainer Kevin Schröder haderte mit zwei Entscheidungen von Schiedsrichter Mazza. Dieser erkannte einen Treffer von Andre Wörle nicht an, dann zeigte er Moritz Brunner nach einem Zweikampf Rot. „Schade, denn wir lagen in einem Duell auf Augenhöhe eigentlich leicht vorne“, so Schröder. Tore: 1:0 Brunner (10.), 1:1 Andre Halblaub (30.), 2:1 Heiser (50., Eigentor), 2:2 Kleinert (60.), 2:3 Laudenklos (85.), 2:4 Tschunt (86.). – Schiedsrichter: Mazza (Offenbach). – Zuschauer: 120. – Bes. Vorkommnis: Rot für Brunner (53., SG). – Beste Spieler: Weißensteiner, Sossna/Tschunt.
Es war ein faires Derby. Die Platzherren waren spielbestimmend. Biblis versuchte viel, aber vor dem Strafraum war Schluss. „Für uns zählen die drei Punkte doppelt. Am Wochenende haben wir ja noch einmal ein ganz wichtiges Heimspiel gegen die SG Lindenfels/Winterkasten“, so Alemannia-Chef Klaus Anthes. Die Groß-Rohrheimer liegen nun fünf Punkte vor dem Vorletzten Lindenfels/Winterkasten. Tore: 1:0 Urso (24.), 2:0 Hassanzada (89.), 3:0 Pino (90.+1). – Schiedsrichter: Mayer (Rüsselsheim). – Zuschauer 110. Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
Und wieder hat die SGU unnötig Punkte liegen lassen, die effektiven Lörzenbacher haben unterdessen einen weiteren kleinen Schritt Richtung Ligaverbleib gemacht. Die ersten beiden SV-Torschüsse saßen. „Wir haben aber auch ganz schlecht verteidigt, beide Male waren die Lörzenbacher Torschützen total blank“, ärgerte sich SG-Trainer Marcus Lauer. Nach dem 3:3 drängte die SG auf den vierten Treffer. Lörzenbach blieb mit Konter gefährlich. Letztlich rettete der SVL den Punkt über die Zeit. Tore: 1:0 Erik Anhölcher (12.), 1:1 Krauß (22.), 1:2 Hebling (31.), 2:2 Güder (37.), 2:3 Hiller (45.), 3:3 Muca (52.). – Schiedsrichter: Öksüz (Modau). – Zuschauer: 120. – Beste Spieler: geschlossene Leistung auf beiden Seiten.
Die Bürstädter dominierten die Partie von der ersten Minute an. „Wenn wir in der ersten Hälfte drei, vier Tor erzielen, können sich die Bensheimer nicht wirklich beschweren“, sagte Flamur Bajrami, Spieler und Sportlicher Leiter. Nach dem Seitenwechsel zeigten sich die Gastgeber im Abschluss konsequenter. Bei Bensheim ließ sichtlich die Kraft nach. „Einziger Wermutstropfen: Justin Günder, der in der Vorwoche nach einem Jahr sein Comeback gegeben hatte, verletzte sich schwer. „Er wurde an der Mittellinie von hinten umgetreten. Es ist wahrscheinlich wieder die Sprunggelenkverletzung, die ihn ja schon lange pausieren ließ. Das hat die Stimmung nach dem Sieg völlig gekillt“, betonte Bajrami. 1:0 Panxhakj (20.), 2:0 Huseinoivic (55.), 3:0, 4:0 Kqiku (65., 70.), 5:0 Göktas (80.).