
Letzter Teil unseres Rückblicks auf die Kreisliga Nord, in diesem beschäftigen wir uns mit den drei Teams, die mit einigem Abstand zu den davor - auf sicherem Untergrund - platzierten Mannschaften auf den Abstiegsplätzen rangieren. Die "Rote Laterne" hatte der SV Kohlberg-Röthenbach am Christbaum hängen, ohne einen vollen Ertrag und mit erst vier Zählern auf der Habenseite zählt für die Mannen von Eugenio Wild einzig und alleine noch das Vorhaben, den sechs Zähler entfernt liegenden Relegationsplatz 13 noch zu ergattern. Auf diesem ist der SC Kirchenthumbach (13./10) in die Winterpause gegangen, der ebenso wie der über einen Punkt mehr verfügende SC Eschenbach (12./11) in der Restrückrunde ab März noch Anstrengungen unternehmen wird, die "Überstunden" abzuwenden, um auf direktem Wege die Liga zu halten. Hier wie dort wartet bei einem Abstand von fünf bzw. sechs Punkten zu Rang 11 noch ein schweres Stück Arbeit, da ist schon eine Leistungssteigerung im Vergleich zum bisher Gezeigten notwendig.
SC Eschenbach (12. Platz, 11 Punkte, 2-5-9, 24:42 Tore)
Nach sieben langen Jahren in der Kreisklasse gelang dem SCE 2024 nach einer beeindruckend absolvierten Spielzeit - man belegte mit acht Punkten Vorsprung Platz 1 - der Aufstieg in die höchste Spielklasse des Kreises. Die erste Saison eine Etage höher war gezeichnet von vielen Aufs und Abs, an deren Ende der ersehnte Klassenerhalt eingefahren wurde.
Im Sommer 2025 war den Verantwortlichen in der Rußweiherstadt klar, dass dem SC Eschenbach ein erneut schwieriges zweites Jahr bevorstehen würde. Mit einem neuen Mann auf der Kommandobrücke - Muhammet Dal (44) trat die Nachfolge von Benjamin Scheidler an - stand der Erhalt der Klasse erneut im Mittelpunkt, trotz personeller Engpässe und einem nahezu unveränderten Kader. Dass das „verflixte“ zweite Jahr nach einem Aufstieg meist das Schwierigere ist, ist eine alte Weisheit. Ein Blick auf die Tabelle zeigt, dass sich dies für die Dal-Elf auch bewahrheitet hat, steckt man doch mitten im Abstiegskampf.
Die Vorbereitung auf die aktuelle Spielzeit gestaltete sich für den SC vergleichsweise lang. Insgesamt 17 Trainingseinheiten und 8 Testspiele wurden absolviert, dabei wurde intensiv gearbeitet. „Die Mannschaft hat gut mitgezogen“, bewertete „Mo“ Dal die ersten Wochen in neuer Umgebung, auch wenn ihm - wie auch den meisten Mistreitern in der Liga - urlaubs- und berufsbedingt nicht immer der komplette Kader zur Verfügung stand. Der Saisonauftakt brachte für den SC Eschenbach dann gleich das erste Highlight, erwarteten die Dal-Schützlinge doch in der heimischen Rogers Arena den ambitionierten und von vielen als Mitfavorit genannten Aufsteiger SpVgg Trabitz zum ersten von mehreren brisanten Derbys der neuen Spielzeit.
Dieser knöpfte dem SCE dann auch gleich den vollen Ertrag ab. Was bis zur Winterpause folgte, war dann tatsächlich ein erster Saisonabschnitt, der die Rußweiherstädter grundsätzlich im hinteren Tabellendrittel aufhalten ließ. Nur zwei Dreier (bei der direkten Konkurrenz aus "Dumba" und Kohlberg) und fünf Unentschieden füllten den Punktesack nur spärlich, das Überwintern auf einem der beiden "Schleudersitze" war die logische Konsequenz. Dabei hielt der SCE in einigen Begegnungen mehr als mit, dominierte bisweilen, um letztlich an der mangelhaften Verwertung der sich bietenden Einschußchancen zu scheitern.
Der junge SC-Fußballabteilungsleiter Felix Dilling erklärt unter anderem im kurzen, mit FuPa geführten Interview, dass die Chancenverwertung eine der Stellschrauben ist, an denen man in der Vorbereitung auf die Restsaison drehen möchte:
Felix, kurze Einschätzung des bisherigen Saisonverlaufs, seid ihr zufrieden?
Felix Dilling (25): Wenn man die Tabelle anschaut, ist klar, dass wir mit der Leistung nicht zufrieden sind, dennoch merkten wir von Spiel zu Spiel, wie wir unsere jungen Spieler besser integrieren können und somit bessere Leistungen bringen.
Was habt ihr euch für die Restrückrunde vorgenommen?
In der Rückrunde heißt es für uns Vollgas zu geben und nochmal alles rauszuholen. Unser Ziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt und darauf werden wir auch hinarbeiten.
Wird es im Winter eventuell personelle Veränderungen geben?
Aufgrund unseres Tabellenplatzes ist es nicht immer leicht neue Spieler zu akquirieren, weswegen wir mit unserem jetzigen Kader unverändert in die Rückrunde starten werden.
Wann beginnt die Vorbereitung auf die Restrückrunde und wie wird sie in groben Zügen verlaufen?
Unsere Trainingseinheiten beginnen Anfang Februar, wobei davor schon die selbstständigen Laufeinheiten auf dem Plan standen. Mit einem Trainingslager in Prag und einigen Vorbereitungsspielen gehen wir meiner Meinung nach sehr gut vorbereitet in die Restrückrunde.
Wo gibt´s deiner Meinung nach noch Verbesserungsbedarf im Spiel euerer Mannschaft?
Zwei große Punkte sind auf jeden Fall die Chancenverwertung sowie die Fitness der Mannschaft. Die Hinrunde hat deutlich werden lassen, dass wir hier etwas ändern müssen. Ich bin überzeugt, dass unser Trainer Mo Dal hat diese Probleme - wie schon bisher immer - in den Griff bekommt, weswegen ich für die Rückrunde optimistisch bin.
Welches Team in der Liga hat deiner Meinung nach bislang positiv, welches negativ überrascht?
Positiv überrascht hat mich persönlich der SV 08 Auerbach, da er diese Saison wirklich sehr konstant Leistung bringt und trotz zweier Spiele Rückstand auf dem ersten Tabellenplatz überwintert. Etwas Negatives kann ich und möchte ich nicht sagen. Ich denke, jede Mannschaft ruft so gut es geht ihre Leistung ab und versucht trotz viellicht weniger guter Ergebnisse dennoch Spaß am Fußball zu haben.
Werdet ihr euer vor der Saison formuliertes Saisonziel erreichen?
Unser Saisonziel ist auf jeden Fall der Klassenerhalt. Um diesen zu erreichen, müssen wir kämpfen. Ich bin aber guter Dinge, dass wir uns - wie schon letzte Saison - nach der Winterpause beweisen werden.
Was kannst du als Spartenleiter - Stand jetzt - zur Besetzung der Trainerposition in der kommenden Saison sagen?
Mo Dal wird weiter an der Außenlinie stehen und ich persönlich werde den Verein auch kommende Saison unterstützen. Dabei freue mich auch wieder auf die tolle Zusammenarbeit mit Sportvorstand Michael Brüchner und unseren beiden Trainern, die immer ein offenes Ohr haben.
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SC Kirchenthumbach (13. Platz, 10 Punkte, 2-4-11, 18:46 Tore)
Nach einer schwierigen, am Ende noch versöhnlich beendeten vergangenen Spielzeit - man sicherte sich über den Umweg der Relegation noch den Ligaverbleib - sorgte der SCK noch vor Beginn der aktuell pausierenden Saison für einen ersten Paukenschlag. Knapp eine Woche vor Saisonstart trennte man sich überraschend von dem erst im Juni verpflichteten Chefcoach Tobias Forster. „Wir haben während der Vorbereitung festgestellt, dass es halt nicht das erhoffte Match ist, wovon wir ausgegangen sind“, erklärte Sportlicher Leiter Marcel Lohner (29) damals gegenüber den Oberpfalz-Medien. Da die Verantwortlichen natürlich in der Kürze der Zeit nun keinen neuen Trainer von Extern aus dem Hut zaubern konnten, sprang - wie schon in der Vorsaison nach der Trennung von Turan Bafra - mit Andreas Freiberger ein alter Bekannter in die Bresche. Nur sollte er dieses Mal nicht als Übergangslösung dienen, sondern man plante sein Engagement längerfristig. Trotz der kurzen Vorbereitung, die er noch mit der Mannschaft hatte, setzte man vollstes Vertrauen in die Arbeit von Freiberger, das Erreichen des Klassenerhalt stellte unverändert das oberste Gebot in "Dumba" dar.
Nun, der im Sommer gehegte Wunsch, eine sorgenfreiere Spielzeit als die letzte erleben zu dürfen, hat sich leider nicht erfüllt. Dem SCK, der seit über 20 Jahren quasi zum Inventar der Kreisliga Nord gehört, droht der Abstieg in die Kreisklasse, der man zuletzt in der Saison 2004/2005 angehörte. Nur zwei Mal verliessen die Mannen um Kapitän Tim Frohnhöfer das Spielfeld als Sieger (in Reuth und gegen Kulmain), vier Mal trennte man sich Remis, ergibt einen Ertrag von zehn Zählern. Dass den SCK damit erneut das Abstiegsgespenst begleitet, ist die unerfreuliche Tatsache.
Doch den Kopf in den Sand stecken ist nicht in "Dumba". In den beiden letzten Spielzeiten ebenfalls in den Daseinskampf verwickelt, "kann" man diesen also. In der Hoffnung, dass einige zuletzt verletzt ausfallende Stammkräfte in der Winterpause wieder in den Kader zurückkehren, wird die Freiberger-Crew nach dem Re-Start im März alles nur Machbare in die Waagschale werfen, um den Klassenerhalt - am besten ohne eine erneute "Ehrenrunde" - noch in trockene Tücher zu legen. Dass das bei sechs Punkten Rückstand zum elftplatzierten Nachbarrivalen FC Vorbach noch ein hartes Stück Arbeit bedeutet, erklärt auch Coach Andreas Freiberger im mit FuPa geführten Gespräch:
Andreas, kurze Einschätzung des bisherigen Saisonverlaufs, seid ihr zufrieden?
Andreas Freiberger: Wie man sich sicher schon denken kann, ist unsere aktuelle Situation keineswegs zufriedenstellend. Mit nur 10 Punkten aus 17 Spielen stehen wir auf dem vorletzen Tabellenplatz, das ist nicht unser Anspruch.
Was habt ihr euch für die Restrückrunde vorgenommen?
Uns war von Anfang an bewusst, dass diese Saison noch eine Schippe schwerer wird, als die letze. In erster Linie wollen wir natürlich den Klassenerhalt.
Wird es während der Winterpause personelle Veränderungen geben?
Wir hoffen, dass viele Verletzte sich über die Winterpause regenerieren können, um am aktiven Sportgeschehen wieder teilnehmen zu können. Zudem hat uns Louis Schnoy in der Winterpause verlassen.
Wann beginnt die Vorbereitung auf die Restrückrunde und wie wird sie in groben Zügen verlaufen?
Die Spieler haben sich im Januar selbstständig mit Lauf und Krafteinheiten fit gehalten, bevor der Trainingsbetrieb in der zweiten Februarwoche wieder startet. Der Fokus wird auf der Fitness liegen, aber natürlich werden wir auch auf das taktische Zusammenspiel eingehen.
Wo gibt´s deiner Meinung nach noch Verbesserungsbedarf im Spiel euerer Mannschaft?
Unsere Mannschaft ist im Vergleich zu den anderen sehr jung. Verbesserungen kannst du nur durch Erfahrung und Trainingseifer erreichen. Es gilt individuelle Fehler abzustellen und in den Situationen den gleichen Spielgedanken zu haben.
Welches Team in der Liga hat deiner Meinung nach bislang positiv, welches negativ überrascht?
Überrascht hat mich in dem Sinn kein Team.
Werdet ihr euer vor der Saison formuliertes Saisonziel erreichen?
Unser klar definiertes Saisonziel ist der Klassenerhalt. Nach aktueller Sachlage haben wir noch einen harten Weg vor uns, um diesen zu erreichen.
Wirst du nach derzeitigem Stand auch in der kommenden Saison auf der Kommandobrücke beim SCK stehen?
Nein, wie öffentlich bereits kommuniziert, wird ab nächster Saison Christian Ringler das Kommando beim SCK übernehmen.
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SV Kohlberg-Röthenbach (14. Platz, 4 Punkte, 0-4-12, 17:53 Tore)
Nach einem schwierigen Jahr in der Kreisliga Süd kehrte der SV Kohlberg-Röthenbach zur Saison 2025/26 wieder zurück in die Kreisliga Nord. Die zurückliegende Spielzeit 2024/25 war über weite Strecken nervenaufreibend, da sich die Mannschaft fast durchwegs im Kampf um den Klassenerhalt befand. Erst am finalen Spieltag sollte ein 3:1-Auswärtssieg den Grün-Weißen den Ligaverbleib ohne Umwege sichern.
Nach diesem schwierigen Jahr folgte ein doch erheblicher Umbruch im Kader. Gleich mehrere verdiente Stammkräfte standen - berufsbedingt und wegen Beendigung der Karriere - nicht mehr zur Verfügung. Und auch auf der Kommandobrücke gab es einen Wechsel: Philipp Siegert verließ den Verein in Richtung FC Weiden-Ost, der neue Hoffnungsträger an der Seitenlinie hieß Lukas Emmerich, der seine erste Cheftrainerstelle antrat.
Wohlwissend, dass die nicht mehr zur Verfügungs stehenden erfahrenen Spieler schwer zu ersetzen sein werden, setzte man auf die jungen Spieler, die nun die Chance erhielten, sich zu beweisen. Gefragt nach den Saisonzielen, legten sich Trainer und Verantwortliche klar und deutlich fest, der Klassenerhalt geniesse oberste Priorität, wenngleich man heimlich schon von einem gesicherten Mittelfeldplatz träumte. "Mit unseren begrenzten Mitteln können wir gut leben. Unser Vorteil ist die Underdog-Rolle. Wir werden versuchen, den großen Teams der Liga ein Bein zu stellen und unseren Fußball zu spielen“, so der Kohlberger Coach vor dem Saisonstart.
Der verlief zufriedenstellend, ein 2:2 gegen den FC Vorbach ließ noch nicht erahnen, wie schwer sich der SVK in Folge tun sollte. Bis zum 9. Spieltag, da hieß der Gegner SC Eschenbach, konnte die Emmerich-Crew keinen Dreier einfahren, zwei Unentschieden standen zu Buche, einige Niederlagen waren knapp, andere - wie das 1:7 in Auerbach und das 1:8 in Eslarn - dagegen ernüchternd.
Nun, das Kellerduell gegen den SC Eschenbach ging verloren, worauf Coach Lukas Emmerich selbst die Reißleine zog und zurücktrat. Es folgte eine Übergangsphase, in der der ehemalige Kapitän Michael Baumann als Interimslösung in die Bresche sprang, ehe man mit Eugenio Wild (40) - in Fußballerkreisen „OJ“ genannt - einen Mann die Kommandobrücke besteigen ließ, der in der Region Weiden bestens bekannt ist.
Eugenio Wild war sich bewußt, vor einer großen Herausforderung zu stehen. Sein neuer Verein rangierte auf Platz 14 ohne einen einzigen Sieg. Das Ziel bei seinem Dienstantritt war klar: Möglichst bis zum Beginn der Winterpause Ende November so viel Zählbares zu ergattern, um aus einer möglichst guten Ausgangsposition heraus im März 2026 im Abstiegskampf ans Werk gehen zu können.
Ein Blick auf die Tabelle zeigt nun, dass der neue Trainer leider nicht die erhoffte Wende schaffte, alle fünf Partien unter seiner Regie gingen verloren. Eugenio Wild erkannte, dass die Seinen wohl Potenzial besitzen, doch wurde - wie er gegenüber FuPa knallhart erklärte - in der jüngeren Vergangenheit verpasst, an deren Weiterentwicklung zu arbeiten. Zudem wurde deutlich, dass der Verlust einiger erfahrenen Stützen einfach nicht kompensiert werden konnte.
Doch "OJ" wäre nicht "OJ", würde er deshalb in irgendeiner Weise resignieren. Im Interview mit FuPa zeigt er sich entschlossen, an den von ihm erkannten Mängeln zu arbeiten und mit seiner Truppe in den restlichen Matches alles rauszuhauen, was sich im "Tank" befindet. Der Glaube an den Klassenerhalt lebt in Kohlberg, bei sechs Zählern Rückstand zum "Schleudersitz" Platz 13 ist das Erreichen der Relegation kein utopisches Vorhaben.
OJ, mit dem bisherigen Saisonverlauf werdet ihr in Kohlberg sicherlich nicht zufrieden sein, oder?
Eugenio Wild (40): Klar, mit dem Saisonverlauf kann man nicht zufrieden sein, wenn man Letzter der Tabelle ist.
Was ist euer Plan für die Restrückrunde, geht da noch etwas?
Wir haben uns vorgenommen, alles in die Waagschale zu werfen und jedes Spiel als Endspiel zu sehen, um vielleicht doch noch die Liga zu halten. Es wird zwar schwer, aber es sind nur 6 Punkte auf einen Relegationsplatz.
Hat es beim SVK in der Winterpause personell Veränderungen gegeben?
Es hat sich personell ein bisschen was getan. Wir dürfen fünf neue Spieler begrüßen, drei davon habe ich schon einmal trainiert. Sie werden uns definitiv verstärken, sowohl im Angriff als auch in der Defensive. Matthias Regner ist aus Pirk gekommen, Ismail Rabar Baker aus Rothenstadt und Ramiz Mulic aus Seugast ist ebenfalls neu im Kader. Dazu kommen Luca Thiede vom VfB Mantel und Lukas Franz aus unserer eigenen Jugend. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit den Jungs. Sowohl menschlich, als auch sportlich passen sie perfekt zu uns.
Wann startet euere Vorbereitung und wie sieht sie in groben Zügen aus?
Unsere Vorbereitung begann schon am 5. Januar mit Fitness- und Laufeinheiten. Wichtig war erst einmal die Fitness zu steigern, denn die brauchen wir im Abstiegskampf, um über 90 Minuten gegen jeden Gegner voll mithalten zu können. Je nach Wettersituation werden wir dann ab 10. Februar am Platz trainieren. Am 7. Februar starten die wir den Reigen unserer Testspiele mit der Partie gegen den SV Steinmühle. Die weiteren Gegner sind am 8. Februar der SV Altenstadt/Voh in Weiden und am 20. Februar der FC Weiden-Ost II ebenfalls in Weiden. Ab 26. Februar sind wir in Pilsen zum Trainingslager. Letzter Test vor dem Wiederbeginn ist dann am 8. März, da geht es gegen den SV Köfering, ehe dann am 15. März zum Auftakt gleich der Spitzenreiter aus Auerbach auf uns wartet.
An welchen Stellschrauben musst du in der Vorbereitung drehen, wo gibt´s noch Verbesserungsbedarf bei deiner Truppe?
Verbesserungsbedarf besteht auf jeden Fall in den Bereichen Fitness, Aggressivität gegen den Ball und Abwehrverhalten der kompletten Mannschaft. Spielen können die Burschen, Potenzial besteht, ich werde das noch intensiver rauskitzeln.
Welches Team in der Liga überrascht positiv, welches negativ?
Zu den Teams kann ich und möchte ich nichts sagen, bin noch nicht lange genug da, um ein Urteil abzugeben. Da fehlt mir noch der Überblick.
Glaubst du, ihr erreicht noch das ausgegebene Saisonziel?
Ich hoffe, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen. Wenn nicht, ist es auch kein Weltuntergang. Der Verein und die Mannschaft werden den Kopf nicht in den Sand stecken.
Stand jetzt, bleibst du auch über diese Saison hinaus Trainer in Kohlberg?
Ja, ich habe für nächste Saison verlängert. Ich fühle mich sehr wohl hier, der SVK ist ein gut geführter Verein mit Struktur. Die Verantwortlichen machen einen sehr guten Job, da hat alles Hand und Fuß. Auch die Mannschaft hat einen super Charakter. Jeder einzelne Spieler ist menschlich top, vor allem wie alle in dieser Situation als Team zusammenhalten, ist schon bemerkenswert. Deswegen musste ich gar nicht überlegen, um zu verlängern.