2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligavorschau
– Foto: Peter Laska

Können Kirrlach 2 und Oberhausen den Trend bestätigen?

Derby am Samstag +++ Schlusslicht reist nach Odenheim ++ Prüfer-Elf zu Gast in der Südstadt Bruchsals +++ Philippsburg empfängt Germanenreserve

Nachdem der erste Spieltag (und auch das Nachholspiel zwischen dem TSV Rinklingen und dem FC Weiher) vom Tisch ist, weiß jede Mannschaft ungefähr, wo sie aktuell steht. Umso wichtiger sind die kommenden Spiele, die den Grundstein der anvisierten Ziele der Rückrunde darstellen. FuPa wünscht allen Mannschaften faire und verletzungsfreie Spiele.

Gegen eine erwartet stark beginnende Odenheimer Mannschaft ist unsere Taktik fast perfekt aufgegangen“, so Matthias Barth zu Beginn seiner Ausführungen hinsichtlich des knappen Heimerfolges seines FC Heidelsheim 2 gegen den Tabellenzweiten. „Durch ein paar Absagen mussten wir kurzfristig etwas umstellen, sodass unter anderem Patrick Günther das erste Mal als Innenverteidiger ran musste und seine Sache überragend gemacht hat. Ziel war es, Odenheim das Spiel zu überlassen und aus einer kompakten Defensive konzentriert nach vorne zu spielen. Daher hatte Odenheim in der ersten Halbzeit zwar ein optisches Übergewicht, Chancen für ein Tor gab es allerdings auf beiden Seiten. Kurz vor der Halbzeit konnte Odenheim dann doch noch durch einen Elfmeter in Führung gehen, dem allerdings zwei relativ klare Abseitspositionen vorausgegangen waren, ohne Linienrichter aber leider einfach sehr schwierig für den Schiri. In der zweiten Halbzeit waren wir dann richtig gut im Spiel und konnten durch Neuzugang Smiatek nach gut getretenem Zesinger-Freistoß zum Ausgleich kommen. Am Ende kam es dann wie erhofft, der kurz zuvor eingewechselte Elias Mehr konnte nach starkem Solo das letztlich etwas glückliche, aber nicht unverdiente Siegtor erzielen.“
Der Tabellensechste bestreitet am Sonntag sein zweites Heimspiel in Folge und empfängt hierbei die Überraschungsmannschaft aus Oberhausen, die mit dem jüngsten Ergebnis auf sich aufmerksam machen konnte: „Als nächstes empfangen wir die um den Abstieg kämpfenden Oberhausener. Eine kämpferisch starke Mannschaft, die sich in der Winterpause gut verstärkt hat und mit der richtigen Einstellung gegen jede Mannschaft in der A-Klasse gewinnen kann, wie am letzten Spieltag zu sehen war. Mit 2:0 gegen die für mich beste Mannschaft der Liga, den TSV Rheinhausen, zu gewinnen ist ein dickes Ausrufezeichen. Bei uns gibt es schon wieder einige Absagen, daher werden wir wieder etwas umstellen müssen, haben aber einen großen Kader mit viel Qualität zur Verfügung. Daher ist es am Ende egal wer auf dem Platz steht, wir wollen unsere Serie von aktuell fünf Siegen in Folge weiter ausbauen.“

Für den Überraschungscoup des ersten Rückrundenspieltags sorgte sicherlich die SpVgg Oberhausen, als man den amtierenden Tabellenführer aus Rheinhausen im Derby mit 2:0 in die Schranken weisen konnte. Heiko Bühler findet lobende Worte für seine Schützlinge: „Ich glaube die Zuschauer kamen auf ihre Kosten und sahen Zweikämpfe und Torraumszenen auf beiden Seiten. Zum Schluss muss man sagen, dass es ein verdienter Sieg gegen den Tabellenführer war. Für uns ist wichtig, dass wir die Null gehalten haben - wenn auch manchmal mit ein bisschen Glück, aber das hatten wir auch oft genug nicht.“
Mit viel Rückenwind tritt die Mannschaft um Kapitän Alessio Geißler nun die weite Reise ins Kraichgaustadion an: „Nun müssen wir nach Heidelsheim und damit wird die nächste Aufgabe nicht leichter. Wir brauchen eine geschlossene Mannschaftsleistung, um Punkte mit nach Hause zu nehmen. Wie viele das sein werden kommt auf die Fitness der Spieler an und da sind leider ein paar angeschlagen. Deshalb weiß ich noch nicht wie der Kader aussieht.“

PROGNOSE:
Heidelsheim ist gewarnt und leicht favorisiert.

Der Rückrundenstart verlief nicht nach dem Geschmack von Kai Ledermann, der mit seinem SV Zeutern eine 2:0-Niederlage als Gast des SV 62 Bruchsal hinnehmen musste. Mehr als das Ergebnis stört den erfahrenen Übungsleiter jedoch das, was abseits des Fußballs passiert ist: „Zum letzten Spiel sage ich zwei Dinge. Das Ergebnis geht in Ordnung. Das Verhalten eines Bruchsaler Spielers habe ich in nunmehr 30 Jahren Trainertätigkeit noch nie erlebt. Emotionen gehören zum Sport, ich bin auch emotional, aber Beleidigungen dieser Art, das ist schon unterste Schublade.“
Mit Umsicht nimmt Ledermann nachfolgend Stellung zum bevorstehenden Gemeindeduell – wohlwissend, dass es aktuell wichtigere Dinge gibt als den Fußballsport: „Nun zum Spiel gegen Ubstadt. Das Spiel wird sicherlich vom schrecklichen Bahnunfall vom Dienstag überschattet. Wie schnell rücken selbstverständliche Dinge in den Hintergrund. Ich kann nur allen mittelbar und unmittelbar Betroffenen unsere/meine tiefste Anteilnahme aussprechen. Ich glaube, dass sich beide Mannschaften auf das Spiel freuen. Allerdings ist die Verletztenliste bei uns ist wieder größer geworden, was ein Spiegelbild der Vorrunde darstellt. Es gibt halt Saisons, wo man sehr seuchenhaft belastet ist, diese gehört definitiv dazu. Aber jammern hilft ja nichts. Wir werden versuchen dagegen zu halten und unseren Zuschauern ein gutes Spiel zu präsentieren.“

Die Freude über die drei Punkte ist zwischen den Zeilen von Nicolas Wanitzek klar zu erkennen. Der Trainer des nun Tabellensiebten sah das Heimspiel seines Fußballvereins wie folgt: „Wir sind sehr zufrieden mit den drei Punkten, aber es war ein hartes Stück Arbeit. In der ersten Halbzeit haben die Jungs genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Wir waren die spielbestimmende Mannschaft, haben den Gegner unter Druck gesetzt und uns klare Chancen herausgespielt. Durch den Foulelfmeter gehen wir verdient in Führung, müssen aber ehrlicherweise mit mindestens drei Toren Vorsprung in die Pause gehen. Wenn wir unsere Alleingänge aufs Tor konsequenter nutzen, ist das Spiel zur Halbzeit entschieden. Nach der Pause wurde es schwieriger. Philippsburg kam mit viel mehr Mut aus der Kabine und hat uns vor einige Probleme gestellt. Durch unsere Umstellungen hatten wir zu wenig Zugriff und mussten uns defensiv in die Partie kämpfen. Zwischen der 45. und 75. Minute war der Gegner spielbestimmend, hatte gute Chancen, aber wir haben als Team dagegengehalten. Die Jungs haben sich in dieser Phase reingebissen, und in den letzten 15 Minuten konnten wir das Spiel wieder mehr an uns reißen. Dass wir uns am Ende mit zwei weiteren Toren belohnt haben, freut das Trainerteam besonders. Unterm Strich war es ein verdienter Sieg, weil wir über weite Strecken die bessere Mannschaft waren. Wir nehmen die positiven Dinge aus der ersten Halbzeit mit, wissen aber auch, dass wir in schwierigen Phasen noch stabiler werden müssen. Die Mannschaft hat großartig gearbeitet - das war ein wichtiger Schritt nach vorne!
Mit Blick auf den Samstag, wenn der FV Ubstadt seine Visitenkarte beim Nachbar aus Zeutern abgibt, gerät der junge Coach in Derbystimmung: „Am Samstag steht das erste Derby der Rückrunde in Zeutern an. Ein besonderes Spiel mit hoher Bedeutung für uns alle. Derbys haben ihre eigenen Gesetze, und wir wissen, dass uns in Zeutern ein intensiver Fight erwartet. Doch die Mannschaft ist hochmotiviert und bereit, alles auf dem Platz zu lassen. Mit voller Leidenschaft, Einsatzbereitschaft und der richtigen Mentalität wollen wir die drei Punkte nach Ubstadt holen.“

PROGNOSE:
Mit einem torreichen Remis könnten wohl beide Teams und die zahlreichen Zuschauer leben!


Eine intensive Woche liegt hinter dem FC Weiher, der nach dem torlosen Remis gegen den VfB Bretten 2 einen klaren Sieg beim Schlusslicht der Liga einfahren konnte (5:2). Metin Telle: „Es war das erwartete schwere Auswärtsspiel für uns. Wir haben gegen einen guten Gegner gegen Ball gut gearbeitet, standen Kompakt und haben kaum bzw. keine Torchance zugelassen. In der ersten Halbzeit hatten wir meiner Meinung nach alles unter Kontrolle und kamen zu ein bis zwei Möglichkeiten. Die 2. Halbzeit war ausgeglichener. Der Punkt geht vollkommen in Ordnung. Kompliment an meine Jungs. Zwischenzeitlich hatten wir uns Nachholspiel in Rinklingen. Weitere drei Verletzte bzw. Krankheitsfälle sind dazugekommen. Wir haben auf einem katastrophalen Platz gespielt. Wir sind froh, dass wir keinen verletzten Spieler nach diesem Spiel haben. Wir haben zurecht und völlig verdient mit 5:2 gewonnen. Es hätten aber locker zehn oder elf Tore sein können. Das ist das einzige, was wir uns vorzuwerfen haben. Aber auch hier Respekt an jeden einzelnen meiner Mannschaft.“
Nach vier Zählern in der Fremde schielt man nun zum ersten Heimspiel des Jahres 2025 – hier gastiert mit dem FC Olympia Kirrlach 2 eine Mannschaft, die ebenfalls schon siegreich gewesen ist: „Das erste Spiel zu Hause im Jahr 2025! Es kommt ein schwerer Gegner, der mit Sicherheit gut auftreten wird. Wir müssen schauen, wieviel Mann wir an Board haben. Wir müssen konzentriert sein und die Grundtugenden an den Tag legen. Wir wollen daheim gewinnen.“

Ein Lebenszeichen im Abstiegskampf sendete neben der SpVgg Oberhausen auch die Landesligareserve des FC Kirrlach, die sich nach Ansicht des Trainers verdientermaßen mit drei Zählern belohnte: „Über die gesamte Spielzeit geht der Sieg absolut in Ordnung. Wir spielten eine ordentliche erste Hälfte und gingen mit 2:0 in die Pause. Mit Wiederanpfiff konnte Rinklingen verkürzen und auch das Spiel für die nächsten Minuten bestimmen, diese Drangphase konnten wir geschlossen verteidigen. Mit dem Platzverweis für den Gegner übernahmen wir wieder das Spielgeschehen und machten kurz vor Schluss noch das 3:1.“
Weitere Punkte sollen beim Gastspiel in Weiher folgen, so Christian Walter voller Tatendrang: „Am Sonntag sind wir zu Gast in Weiher. Weiher hatte im Winter einige Abgänge, konnte aber mit Matic auch direkt Ersatz finden. Nichtsdestotrotz zählt Weiher für mich zu den spielstärksten Teams der Liga, was das Remis gegen Bretten zeigt. Für uns geht es in jedem Spiel darum, irgendwie Punkte zu sammeln.“

PROGNOSE:
Der FC Weiher wird vor eigenem Publikum die Oberhand behalten.


Einen Nackenschlag kassierten Dominik Feuerstein und sein bislang so souverän aufgetretener TSV Rheinhausen ausgerechnet im Derby bei der SpVgg Oberhausen. Der Trainer legt den Finger in die Wunde: „Wir haben am vergangenen Wochenende natürlich einen Katastrophenstart in die Rückrunde hingelegt. Wenn man in Teilen verdient mit 0:2 im Derby gegen eine Mannschaft aus dem Tabellenkeller verliert, braucht man auch nichts schönreden. Unsere Leistung in der 1. Halbzeit stimmte noch einigermaßen, da hatte definitiv der schlecht leitende Schiedsrichter seinen Anteil am Halbzeitergebnis. Ich denke, wenn wir 1:0 in Führung gegangen wären (was wir eigentlich auch sind), hätte das Spiel einen anderen Verlauf genommen. Aufgrund der 2. Halbzeit hat sich Oberhausen aber den Sieg dann verdient, so ehrlich muss man sein. Daher Glückwunsch an die SpVgg.“
Nach dem Fehlstart möchte man schnellstmöglich wieder zu alter Stärke finden, auch wenn der kommende Gegner ein schlafender Riese zu sein scheint: „Mit Stettfeld erwartet uns ein unangenehmer Gegner zum 1. Heimspiel. Im Hinspiel waren wir sehr dominant und am Ende stand aber nur ein 1:1. Uns muss bewusst sein, dass wir uns einen Erfolg, die Leichtigkeit und das Selbstvertrauen erst wieder hart erarbeiten müssen. Das will ich bei jedem einzelnen am Sonntag sehen… dann haben wir gute Chancen auf die ersten drei Punkte der Rückrunde.“

Einen Auftakt nach Maß erlebte der TSV Stettfeld unter der Regie von Enrico Simeone und Doppelpacker Leon Rothfuß, als man den Gast aus der Kohlfahrt mit 2:1 besiegen und wichtige Zähler einfahren konnte: „Wir sind sehr gut in die Partie gekommen und schnell mit 2:0 in Führung gegangen. Durch einen Fehler im Spielaufbau haben wir jedoch den Anschlusstreffer kassiert. Ein bis zwei Halbchancen hatten wir danach noch, aber nach dem Anschlusstreffer konnten wir unser Spiel nicht mehr so dominant wie in den Anfangsminuten gestalten. So erzählt sich auch der Rest des Spiels: Sehr gute, aber faire Zweikämpfe, wenig bis keine Chancen zugelassen, somit ein verdienter Heimsieg.“
Da auch die Konkurrenz im Kampf um den Ligaverbleib dreifach gepunktet hat, möchte die Augarten-Elf gleich am Sonntag nachlegen: „Jetzt geht es zum Tabellenführer nach Rheinhausen, eine ohnehin schon schweres Auswärtsspiel, die nach der Niederlage sicherlich auf Wiedergutmachung aus sind. Nach dem Dreier am Wochenende und einer guten Trainingswoche, wollen wir nun den nächsten Dreier einfahren und weiter Punkte gutmachen.“

PROGNOSE:
Ein enges Spiel, an dessen Ende eine Punkteteilung stehen könnte.



Senad Nadarevic ist nach der klaren Niederlage in Ubstadt ratlos und ist auf Wiedergutmachung aus: „Also ich weiß ehrlich nicht, wie wir das Spiel verlieren konnten. Wir hatten in der ersten Hälfte sehr gute Möglichkeiten ein Tor zu machen, aber in der zweiten Hälfte waren es Tausendprozentige, die nicht rein gingen - daher verschenkte drei Punkte. Wir hatten einige Ausfälle, aber als Ausrede soll es nicht gelten. Jetzt kommt Karlsdorf, die in der gleichen Region sind wie wir. Wir müssen wieder einige ersetzen, aber wir wollen zu Hause ein gutes Spiel machen. Das wird aber nicht einfach.“

Eine knappe Niederlage musste der FC Germania Karlsdorf 2 hinnehmen, als er als Gast des TSV Stettfeld mit 2:1 den Kürzeren zog. Tobias Weschenfelder haderte nicht nur mit den Platzbedingungen: „Im ersten Spiel des Jahres waren wir zu Gast in Stettfeld. Das Spiel begann denkbar schlecht für uns. Noch absolut im Winterschlaf lagen wir nach acht Minuten bereits 2:0 hinten. Nach elf Minuten konnten wir dann aber auch den Anschluss erzielen. Eigentlich genug Zeit um sich wieder ins Spiel zurückzubringen. Aber an diesem Tag war unsere Leistung schlichtweg zu wenig. Wir kamen überhaupt nicht in unser Spiel rein. Stattdessen war es ein Spiel geprägt von langen Bällen und wenig Höhepunkten auf einem wirklich miserablen Platz. Mehr Schlaglöcher als auf einem Feldweg machten kurze Passstafetten eher schwierig für beide Seiten. Am Ende zahlen wir den Preis für die ersten zehn Minuten und verlieren somit das Spiel.“
Nun trifft man als Gast des SV Philippsburg auf ein anderes Team, das ohne Zähler ins Pflichtspieljahr gestartet ist: „Fürs nächste Spiel reisen wir wieder auswärts nach Philippsburg. Auch hier konnten wir in der Hinrunde gewinnen. Klar ist natürlich: Wir wollen den ersten Dreier des Jahres einfahren! Die Mannschaft ist heiß. Wir wollen die Leistung des letzten Wochenendes deutlich verbessern. Wenn uns das gelingt bin ich zuversichtlich für den Sonntag. Es wird trotzdem - wie jeden Sonntag - ein hartes Stück Arbeit. Wir sind immernoch der Aufsteiger in dieser Klasse. Wir müssen immer unser Maximum rausholen um zu punkten. Eine 50%-Vorstellung wie letzte Woche wird in keinem Spiel ausreichen.“

PROGNOSE:
Ein Abnutzungskampf, der durch Kleinigkeiten entschieden wird.


Der Rückblick zum vergangenen Spiel ist eigentlich schnell erzählt: Wir haben eine ordentliche bis gute erste Halbzeit gespielt und uns auch mehrere gute Abschlussmöglichkeiten erspielt bzw. uns gelangen gute Ansätze für solche. Leider haben wir uns aber lange Zeit dafür nicht belohnt.“ Letztlich geht der junge Coach dann doch noch etwas mehr ins Detail, um seine Erkenntnisse mit Leben zu füllen: „Im Endeffekt gingen wir durch einen Foulelfmeter, der in der Entstehung abseitsverdächtig erschien, kurz vor der Halbzeit nicht unverdient in Führung. Was dann in Halbzeit Zwei passiert ist, lässt heute noch Enttäuschung zurück. Durch einen eigentlich ungefährlichen Standard kurz nach der Pause, den wir selbst wieder scharf gemacht haben, bekamen wir das 1:1. In der Folge haben wir überhaupt nicht mehr zurück zu unserem Spiel gefunden und konnten uns keine nennenswerte Abschlussmöglichkeit mehr herausspielen. In einem chancenarmen zweiten Spielabschnitt war es am Ende eine starke Einzelaktion gegen gleich drei Spieler von uns, die letztlich nicht unverdient das Spiel zugunsten des FC 07 entschieden hat.“
Mund abputzen und weitermachen – so lautet die Devise des FC Odenheim, der sich nun dem Tabellenletzten aus Rinklingen entgegenstellen muss: „Wir müssen am Sonntag unabhängig vom Gegner eine klare Reaktion auf die zweite Halbzeit in Heidelsheim zeigen. Es braucht einfach wieder mehr Grundtugenden, die nötig sind, um ein Fußballspiel auch gewinnen zu können. Die Trainingswoche gibt Hoffnung dafür, die Mannschaft war selbstkritisch im Anschluss an die Partie in Heidelsheim. Mit dem TSV Rinklingen kommt eine Mannschaft zu uns, die aktuell nichts mehr zu verlieren hat und dadurch gefährlich ist. Wir haben uns im Hinspiel gegen den TSV lange schwergetan. Nichts desto trotz wollen wir den Fokus zunächst auf uns und unsere Leistung legen. Wenn wir die geforderte Leistungssteigerung auf den Platz bekommen, können wir unsere Fans mit den ersten Punkten des Jahres beglücken.“

Es bleibt eine Horror-Saison für den TSV Rinklingen. Sowohl das Gastspiel in Kirrlach (1:3), als auch das Heimspiel gegen den FC Weiher (2:5) wurden verloren. Damit behält man die rote Laterne und mit drei Zählern aus 15 Ligaspielen schwindet vermutlich auch langsam der Glaube an den Klassenerhalt. Aufgeben ist jedoch keine Option – ein neuer Anlauf zu wichtigen Punkten kann im Siegfriedstadion unternommen werden.

PROGNOSE:
Der FC behält klar die Oberhand.


Einen 2:0-Heimsieg feierten Ilker Yesilyurt und sein SV 62 Bruchsal gegen den SV Zeutern. Nach einer torlosen ersten Halbzeit wurden die Weichen im zweiten Durchgang auf Sieg gestellt: „Ich war mit der Einstellung und Energie meiner Mannschaft sehr zufrieden. Wir sind stark ins Spiel gestartet und hatten mehrere gute Chancen zur Führung. Leider fehlte uns an diesem Tag vor dem Tor die nötige Ruhe und wir trafen oft die falschen Entscheidungen. In der zweiten Halbzeit haben wir unsere Möglichkeiten dann konsequenter genutzt und uns den Sieg verdient. Jetzt steht mit Bretten 2 eine neue Herausforderung an. Sie spielen einen starken Fußball und stehen nicht ohne Grund an der Tabellenspitze. Deshalb müssen wir hoch konzentriert auftreten und in der Offensive effektiver sowie abgeklärter sein.“ Voller Tatendrang gibt der Coach eine eindeutige Richtung für das Spiel gegen die Melanchthonstädter vor: „Unser Ziel ist klar: Nach diesem Spieltag soll es keine ungeschlagene Mannschaft mehr in der Liga geben.“

Ein torloses Unentschieden sahen die Zuschauer in der Partie zwischen dem VfB Bretten 2 und dem FC Weiher. Ein Ergebnis, das unter dem Strich leistungsgerecht ist, wie Dominic Prüfer im Nachgang attestiert: „Zum Rückrundenauftakt gegen den FC Weiher gibt es nicht sehr viel zu erzählen. Unter dem Strich war das 0:0 ein gerechtes Ergebnis. Beide Mannschaften verteidigten sehr gut, dementsprechend waren Chancen im gesamten Spiel Mangelware. Die erste Halbzeit war sehr ausgeglichen mit jeweils einer guten Torchance auf beiden Seiten. Im zweiten Durchgang waren wir vielleicht einen kleinen Tick besser, konnten den entscheidenden Treffer aber auch nicht erzielen. Wie gesagt, ein gerechtes Unentschieden, mit dem beide Seiten sehr gut leben können denke ich.“
Die nächste Aufgabe führt die Verbandsliga-Reserve in die Bruchsaler Südstadt zum heimstarken SV 62 Bruchsal: „Am kommenden Sonntag erwartet uns eine schwere Auswärtsaufgabe beim SV 62 Bruchsal. Wir haben im letzten Spiel deutlich gesehen, wo wir stehen und das wir noch viel Luft nach oben haben. Daran müssen wir arbeiten und einiges in unserem Spiel wieder verbessern. Das Hinspiel gegen Bruchsal konnten wir deutlich für uns entscheiden, weil wir extrem effektiv vor dem Tor waren. Das hätte durchaus auch anders laufen können, wenn der Gegner seine ersten Großchancen genutzt hätte. Wir bereiten uns deshalb auf eine sehr gute und heimstarke Mannschaft vor und werden alles rausholen müssen um dort zu punkten.“

PROGNOSE:
Enge Kiste. Die Tagesform könnte das Zünglein an der Waage sein.

Aufrufe: 014.3.2025, 14:00 Uhr
Tobias SchlegelAutor