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Am Dienstagabend trifft die Frauennationalmannschaft Luxemburgs mit ihren Gegnerinnen aus Israel auf eine gewisse Unbekannte. Nur wenige Informationen sollen dem neuen Trainerteam vorgelegen haben, die Analyse gestaltete sich wohl entsprechend schwierig. Vielleicht konnte ja Torhüterin Lucie Schlimé Input liefern, immerhin spielt sie beim SC Sand (D) zusammen mit der israelischen Stürmerin Maria Almasri.
Laura Milla und Asia Dercksen standen zudem einst bei Standard Lüttich unter Vertrag. Die „Stars“ Israels, wenn man so will, spielen mit wenigen Ausnahmen in Deutschland: Verteidigerin Tal Faingezicht kam mit Mainz 05 einmal in der laufenden Saison in der 2.Bundesliga zum Einsatz, Vital Zina Kats lief im gleichen Team fünfzehnmal auf – und erzielte dabei 20 Tore!
Mittelfeldspielerin Noa Selimhodzic stand bis vergangene Saison in Potsdam (D) auf dem Platz. Mit Mochaelit Workou ist dann noch eine 19-jährige Israelin im Kader von Sporting Braga (P) zu finden, Elis Blokhin läuft ebenfalls in Portugal für Maritimo auf. Shira Elinva steht in den USA unter Vertrag. Der Rest spielt in der heimischen Liga. In der Weltrangliste ist Israel auf Platz 67 zu finden, Luxemburg auf Rang 108.
Israel holte aus seinen letzten fünf Spielen zwei Siege und ein Remis, Luxemburg zwei Siege. Auf Luxemburger Seite ist die Personallage fast schon als dramatisch zu bezeichnen. Mit Machado, Kocan, Thompson und Caroline Jorge fallen Stammkräfte bereits seit Längerem aus, Villegas musste kurzfristig verletzungsbedingt ebenfalls passen. „Laura (d.Red: Miller) wird definitiv das erste Spiel nicht spielen können“ erklärte Trainer Zirbes gegenüber FuPa. Hinzukommt der Trainerwechsel.
Wie die FLF-Frauen das alles verarbeitet haben und vor allem unter einen Hut bekommen, bleibt abzuwarten. Bereits im Rahmen der Pressekonferenz, als der Kader für die beiden anstehenden Länderspiele vorgestellt wurde, warnte das neue Trainer-Duo vor einem physisch ansprechende Gegner. Man gehe von zwei schweren Begegnungen aus.
Beim Abschlusstraining sei die Spannung sehr gut gewesen und der Fokus lag auf dem Spiel erläuterte Zirbes, der die Mannschaft seit Kurzem zusammen mit Cristina Correia gleichberechtigt betreut. „Israel ist nicht zu unterschätzen. Sie suchen nach Balleroberung direkt mit ihrer Schnelligkeit die Tiefe, da müssen wir sehr wach sein“ so Zirbes zu den Gegnerinnen. Gespielt wird bekanntlich auf neutralem Platz und zwar in Budaörs in Ungarn. Anstoß ist um 19:15 Uhr, FuPa berichtet per Liveticker.
Ell geriet am Samstag gegen Sorgenkind Käerjeng mit 0:1 in Rückstand (13.‘), traf danach aber fast im Minutentakt (1:1, 22.‘, 2:1, 24.‘, 3:1, 25.‘) um am Ende u.a. durch zwei Lambert-Tore mit 6:2 zu gewinnen. Diekirch verpasste es in einer überlegen geführten 1.Halbzeit in Mamer in Führung zu gehen, da der letzte Pass zu selten ankam. Das 1:0 für die Gastgeberinnen unmittelbar vor dem Seitenwechsel sollte den Young Girls dann das Genick brechen. Mamer nutzte Diekircher Fehler nach dem Dreh aus, um am Ende klar mit 4:0 zu gewinnen.
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