
Am Sonntag, den 18. Januar 2026, richtet die TSG Bonn bereits zum dritten Mal ihr Königsturnier aus. Was vor rund zwei Jahren als Turnier eines jungen Vereins begann, hat sich parallel zur rasanten Entwicklung der TSG Bonn zu einem ambitionierten Hallenfußball-Event entwickelt. Ein außergewöhnliches Regelwerk und ein klar strukturierter Turnierplan versprechen einen intensiven und emotionalen Fußballtag.
Als die TSG Bonn vor rund zwei Jahren erstmals ein Hallenturnier ausrichtete, befand sich der Verein noch in einer frühen Aufbauphase. Seitdem hat sich die Struktur des Klubs grundlegend verändert. Innerhalb von nur zwei Jahren wuchs die Mitgliederzahl auf mehr als 250 an und steigt weiterhin kontinuierlich. Diese Entwicklung bildet das Fundament für den sportlichen Anspruch, den die TSG Bonn nun auch mit ihrem Königsturnier sichtbar macht.
Mit dem Wachstum des Vereins ist auch der Anspruch an das eigene Turnier gestiegen. "Unser Ziel ist es, immer stärkere und attraktivere Mannschaften einzuladen und uns dabei als engagierter, wachsender Verein zu präsentieren. Gerade weil das Angebot an Hallenturnieren begrenzt ist, halten wir bewusst an diesem Konzept fest und möchten das Königsturnier jährlich fest etablieren – die Halle für 2027 ist bereits jetzt schon gebucht", erklärt Selver Kahveci, Vorstandsvorsitzender des TSG Bonn.
Das Königsturnier wird in zwei Gruppen ausgetragen. In Gruppe A treffen TPSK 1925 Köln, Ideal Club de Futbol Casa Espana III, SV Gremberg Humboldt II, 1. JFC Brüser Berg, die erste Mannschaft der TSG Bonn sowie die Sportfreunde Aegidienberg aufeinander. Gruppe B setzt sich aus TuS Germania Hersel, TB 1906 Witterschlick, TSG Bonn II, TuS Birk, SV Umutspor Troisdorf II und Siegburger SV 04 III zusammen. Mit einer ersten und einer zweiten Mannschaft ist die TSG Bonn selbst doppelt im Teilnehmerfeld vertreten.
Ein zentrales Merkmal des Königsturniers ist das Regelwerk, das sich an der spanischen Kings League orientiert. Vor jedem Spiel wählt jeder Trainer eine sogenannte Geheimwaffen-Karte, die einmal pro Partie eingesetzt werden darf. Dieses Element verleiht den Spielen eine taktische Tiefe und sorgt für zusätzliche Spannung, da der Einsatzzeitpunkt strategisch gewählt werden muss.
Zur Auswahl stehen sechs verschiedene Geheimwaffen. Die Strafstoß-Karte ermöglicht jederzeit einen Elfmeter. Die Shootout-Karte erlaubt ein Eins-gegen-eins gegen den Torwart nach Spielende. Mit der Diebstahl-Karte kann die geheime Waffe des Gegners übernommen werden. Die Doppeltor-Karte sorgt für doppelt zählende Treffer über zwei Minuten. Die Zeitstrafe-Karte schickt einen gegnerischen Spieler für zwei Minuten vom Feld. Die Joker-Karte erlaubt eine frei wählbare Aktion. Jede dieser Karten kann den Spielverlauf entscheidend beeinflussen.
Nach der Gruppenphase folgen die Halbfinalspiele um 16:04 Uhr und 16:18 Uhr. Das Finale ist für 16:46 Uhr angesetzt.