
Während der TSV Bobingen die Spitze verteidigte, gab es für die SpVgg Langerringen den lang ersehnten Befreiungsschlag. Der FC Königsbrunn musste sich nach großem Kampf dem Topteam SV Mering mit 0:1 geschlagen geben. Bei der SpVgg Lagerlechfeld schwindet die Hoffnung. Der VfL Kaufering ist mit einem 4:1-Sieg bei der SpVgg Kaufbeuren optimal in die Restrunde 2026 gestartet. Es bleibt dabei: Der FC Bad Wörishofen ist seit seinem Aufstieg in die Bezirksliga weiter ungeschlagen in den Duellen mit dem SVO Germaringen. Auch zum Auftakt nach der Winterpause konnten die Ostallgäuer in der Kneippstadt keine drei Punkte holen.
Ein hartes Stück Arbeit hatte der Tabellenzweite aus Mering auf dem Königsbrunner Kunstrasenplatz zu absolvieren. Königsbrunn spielte von Anfang an nicht nur mit, sondern bewegte sich absolut auf Augenhöhe. Der kleine Kunstrasenplatz war dabei sicherlich auch ein Vorteil für den FCK. In der zweiten Halbzeit erspielte sich das Team von Trainer David Bulik zunächst mehr und mehr optische Vorteile, die sich dann auch in Chancen niederschlugen. Doch das Glück ist derzeit kein Königsbrunner. Die Gelegenheiten blieben ungenutzt. Und so kam es, wie es so oft im Fußball kommt. Mering nutzte seine nahezu einzige Chance eiskalt zum Torerfolg durch Yusha Venos in der 82. Spielminute. Zwar setzte der FCK noch einmal alles dran, den Ausgleich zu schaffen, wurde aber durch eine Rote Karte gegen Tolga Bozkurt und eine Gelb-Rote gegen Tugay Demir ausgebremst. „Ein Unentschieden wäre verdient gewesen“, so Bulik. „In Unterzahl hatten wir dann noch gute Möglichkeiten, konnten aber keinen Treffer mehr erzielen.“ Zwar zeigte sich der Königsbrunner Trainer enttäuscht, sah aber letztlich ein gutes Spiel seiner Mannschaft: „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht.“ Geärgert hat sich Bulik auch über eine Rote Karte, die er selbst gesehen hatte, als er nach einem Zusammenprall zweier seiner Spieler aufs Feld gelaufen war. „Das war dem Schiedsrichter wohl zu viel.“ (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Jakob Zinßer (Klosterlechfeld) - Zuschauer: 100
Tor: 0:1 Yusha Venos (82.)
Rot: Tolga Bozkurt (84./FC Königsbrunn)
Gelb-Rot: Tugay Demir (87./FC Königsbrunn)
Die Gastgeber ließen zwei gute Gelegenheiten aus. Die beste wohl, als Bobingens Torhüter Janne Fennell ein Ball unter dem Arm durchrutschte, aber die Kugel noch von der Torlinie gekratzt werden konnte. „Danach haben wir eine gute und stabile Partie gezeigt“, sagte Bobingens Co-Trainer Christoph Detke. „Vor allem für das erste Spiel nach der Winterpause war das schon richtig gut.“ Florian Kohler unterstrich mit seinem Treffer zum 0:1 in der elften Spielminute, dass mit den Bobingern zu rechnen ist. In der 44. Spielminute gelang Paul Simler mit einem Abstauber der zweite Treffer. So konnte der Tabellenführer mit einem beruhigenden Vorsprung in die Pause gehen. „Nach der Halbzeit haben wir dann viel zu schnell den Anschlusstreffer bekommen. Da mussten wir 20 Minuten lang leiden“, so Detke. Doch der TSV überstand diese Phase unbeschadet. „Zum Schluss sind die Allgäuer mehr und mehr an sich selber verzweifelt. Durch Gemecker und Gelb-Rote und Rote Karten, die sie sich dann eingefangen haben, war das Spiel entschieden.“ In der achten Minute der Nachspielzeit stellte Hüseyin Tomakin mit einem Foulelfmeter den Endstand her. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Alexander Maier (Augsburg) - Zuschauer: 250
Tore: 0:1 Florian Kohler (11.), 0:2 Paul Simler (44.), 1:2 Marvin Wahler (48.), 1:3 Hüseyin Tomakin (90.+8 Foulelfmeter)
Gelb-Rot: Dennis Hoffmann (90./FC Thalhofen)
Gelb-Rot: Robin Volland (94./FC Thalhofen)
Rot: Cedric Wahler (97./FC Thalhofen)
Das Kellerduell in Weitnau verlief in der ersten Halbzeit ausgeglichen. Chancen entstanden auf beiden Seiten hauptsächlich durch Standards. In der 34. Spielminute konnten die Gäste aus Langerringen durch einen Foulelfmeter von Benedikt Schaffner in Führung gehen. Doch nur zwei Minuten später konnte Weitnau dank einer Einzelaktion von Jürgen Piller ausgleichen. So ging es mit einem 1:1 in die Pause. In der zweiten Halbzeit erkämpfte sich Langerringen mehr Spielanteile und in der 63. Minute gelang Fabian Köbler die erneute Führung. Als nur zwei Minuten später Thomas Daniel den Ball im Tor versenkte, schien das Spiel gelaufen. Doch in der 76. Minute gelang German Stoehr der Anschlusstreffer für Weitnau. Langerringen blieb dran und Thomas Daniel konnte, mit teilweise freundlicher Unterstützung der gegnerischen Abwehr, noch zwei weitere Treffer erzielen (83./89.). So sicherte Daniel mit seinem Dreierpack seinem Team den erhofften guten Start. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Paul Schmidt (Dillingen) - Zuschauer: 300
Tore: 0:1 Benedikt Schaffner (34. Foulelfmeter), 1:1 Jürgen Piller (36.), 1:2 Fabian Köbler (63.), 1:3 Thomas Daniel (65.), 2:3 German Stöhr (76.), 2:4 Thomas Daniel (83.), 2:5 Thomas Daniel (89.)
Bereits nach zwölf Minuten erzielten die Gäste nach einem Eckball den Führungstreffer durch Johannes Heinle. Ein Doppelschlag durch Matthias Zoll (26.) und Luke Maguire (27.) sorgte für einen klaren 0:3-Halbzeitstand. Kurz nach dem Seitenwechsel war es Fatih Ademi, der mit einem Foulelfmeter für den Babenhauser Anschlusstreffer sorgte. (48.) Ein weiterer von Fatih Ademi verwandelter Strafstoß – diesmal war ein Handspiel vorausgegangen – brachte die insgesamt sehr harmlosen Babenhauser kurzzeitig wieder zurück in die Partie (59.). Doch Dominic Hiemer (71.) und Eric Perrey (90.+1) sorgten schließlich für die endgültige Entscheidung. (pmi) Lokalsport NU
Schiedsrichter: Jonas Keppeler (Eggelstetten) - Zuschauer: 200
Tore: 0:1 Johannes Heinle (12.), 0:2 Matthias Zoll (26.), 0:3 Luke Maguire (27.), 1:3 Fatih Ademi (48. Foulelfmeter), 2:3 Fatih Ademi (59. Foulelfmeter), 2:4 Dominic Hiemer (71.), 2:5 Erik Perrey (90.+1)
Gelb-Rot: Simon Fischäß (83./TSV Babenhausen)
Verpatzter Start für die abstiegsbedrohten Lechfelder. Hoffnungsvoll startete das Team von Spielertrainer Daniel Raffler ins Match gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten Gegner aus Legau. In der ersten Hälfte passierte am Ende nicht viel und die Gäste aus Lechfeld konnten mit einem 0:0 in die Pause gehen. Doch nur eine Minute dauerte es nach Wiederanpfiff, da zappelte ein Schuss von Michael Steinle im Lechfelder Netz. Als dann in der 69. Minute Timo Heberle zum 2:0 traf, war das Match praktisch entschieden. Durch diese Auftaktniederlage wird die Aufgabe „Klassenerhalt“ für die SpVgg Lagerlechfeld nicht gerade leichter. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Erhan Özcan (Augsburg) - Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Michael Steinle (47.), 2:0 Timo Heberle (69.)

Nach einer kurzen Abtastphase kam Schwung in die Partie. Besonders der FC Bad Wörishofen zog dabei mehr Spielanteile auf seine Seite. Das Übergewicht der Hausherren resultierte vor allem aus der stabilen und sicheren Abwehr mit den beiden Innenverteidigern Maximilian Ackermann und Niklas Trommer. Diese Verlässlichkeit wirkte sich auch positiv auf den Angriff aus. Die FCW-Offensive sorgte in der 22. Minute für den ersten Höhepunkt: Bei einer schönen Kombination im Germaringer Strafraum umkurvte Adrian Bartsch sogar noch den Gäste-Torhüter und versenkte den Ball dann gekonnt im nun leeren Netz zum 1:0 für die Gastgeber. Nach dem Seitenwechsel gelang es dem SVO Germaringen jetzt seinerseits, sich mehr in die Spielgestaltung einzubringen. Die Gäste wurden stärker, haderten jedoch mit der eigenen Chancenverwertung. Bad Wörishofen hatte jetzt doch Mühe, sich der Angriffe der Gäste zu erwehren. Die eigene Offensive beschränkte sich dabei häufig auf Nadelstiche, die nicht mehr zum Erfolg führten. Schließlich belohnten sich die Ostallgäuer dann doch für ihren Einsatz, wenn auch erst in der 89. Spielminute. Zudem etwas begünstigt durch eine Überzahl aufgrund einer Bad Wörishofener Zeitstrafe. Bei einer Flanke in den Strafraum der Hausherren blieb der Ball mehrfach ungeklärt und letztlich stocherte Luca Katzer das Leder aus kurzer Distanz zum 1:1-Ausgleich über die Linie. Damit war das Unentschieden besiegelt. „Das war eine Leistung heute, auf die wir sehr gut aufbauen können. Insbesondere in der ersten Halbzeit waren wir spielbestimmend. Im zweiten Abschnitt kam Germaringen stärker auf. Es ist immer ärgerlich, wenn man kurz vor dem Ende einen Treffer kassiert, aber mit dem einen Punkt können wir durchaus leben“, meinte Spielertrainer Maximilian Ackermann nach der Partie. (Prestele) Lokalsport MZ
Schiedsrichter: Moritz Osteried (Augsburg) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Adrian Bartsch (22.), 1:1 Luca Katzer (89.)

Die Elf von Trainer Alex Wagner (35), die erstmal nach der Winterpause auf Rasen antreten durfte, erwischte im Dauer-Nieselregen einen Superstart: Schon in der 3. Spielminute hämmerte Fabi Schwabbauer den Ball aus gut 20 Metern zum 1:0 in den linken Winkel – sein erstes Saisontor. Schon nach 25 Minuten stand’s 3:0. In der 18. Minute lief Domi Danowski nach Pass von Niki Neuhaus alleine auf Torwart Ence Sahin zu und schob eiskalt zum 2:0 ein. Sieben Minuten später eine Ecke von Schwabbauer, die der Ex-Landsberger Luca Wollens zum 3:0 für Kaufering ins eigene Netz verlängerte. Die Partie war damit frühzeitig entschieden – Kaufbeuren hatte dem starken VfL nichts entgegenzusetzen. „Wir spielen, wie wir trainiert haben – bodenlos“, war von den Gastgebern zu hören. Torjäger Manuel Detmar machte nach einer Stunde nach Vorarbeit des auffälligen Basti Dillinger aus sechs Metern mit Saisontor Nummer 17 und dem 4:0 alles klar. Danach war bei den Gästen die Luft raus – Wagner wurde mehrfach ungewohnt laut und ärgerte sich über „den unglücklichen Elfmeter“, den Robin Conrad zum 4:1-Endstand verwandelte (72.). „Ich bin sehr zufrieden, nachdem wir vor dem Spiel gerade mal 45 Minuten auf Rasen trainieren konnten“, so Wagners Resümee. „Die Mannschaft hat das umgesetzt, was wir besprochen haben, das war ein richtig guter Start. Die erste Halbzeit war sehr stark, in der zweiten sind wir dann zu tief gestanden.“ (Ernstberger) Lokalsport LT
Schiedsrichter: Johannes Heider (Bissingen) - Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Fabian Schwabbauer (3.), 0:2 Dominik Danowski (18.), 0:3 Luca Wollens (25. Eigentor), 0:4 Manuel Detmar (60.), 1:4 Robin Conrad (73. Foulelfmeter)
In einem packenden Duell zwischen SV Egg an der Günz und TV Erkheim, das 300 Zuschauer in der Günztal-Arena verfolgten, ging die Heimelf früh in Führung. Bruno da Rocha Coval brachte Egg in der 9. Minute mit einem präzisen Schuss in Führung und erhöhte nur vier Minuten später auf 2:0. Erkheim antwortete stark: Valentin Wiest verkürzte in der 33. Minute, gefolgt von einem Ausgleich durch Stefan Oswald in der 57. Minute. Ein Elfmeter von Fabian Krogler in der 62. Minute brachte Erkheim in Führung, bevor Joshua Holzapfel in der 72. Minute den Endstand von 4:2 erzielte.
Schiedsrichter: Leonhard Schramm (Augsburg) - Zuschauer: 300
Tore: 1:0 Bruno da Rocha Coval (9.), 2:0 Bruno da Rocha Coval (13.), 2:1 Valentin Wiest (33.), 2:2 Stefan Oswald (57.), 2:3 Fabian Krogler (62. Foulelfmeter), 2:4 Joshua Holzapfel (72.)