2025-12-03T05:51:34.672Z

Der Spieltag
Luca Sommer vom FC Königsbrunn (rotes Trikot) war Mann des Spiels in Lagerlechfeld. Er erzielte den einzigen Treffer und vergab dazu mehrere Großchancen.
Luca Sommer vom FC Königsbrunn (rotes Trikot) war Mann des Spiels in Lagerlechfeld. Er erzielte den einzigen Treffer und vergab dazu mehrere Großchancen. – Foto: Elmar Knöchel

Königsbrunn landet Befreiungsschlag

Der FCK verlässt mit einem Zittersieg die Abstiegsplätze +++ Bobingen baut gegen Erkheim seine Serie aus +++ Langerringen erlebt das nächste Debakel +++ Bad Wörishofen nimmt in Weitnau den Dreier mit +++ Mering zementiert in Wiggensbach die Tabellenspitze

Es war ein spannender Abschluss der Hinrunde. Der TSV Bobingen bleibt weiter dabei im Aufstiegsrennen. Königsbrunn schafft es im Aufeinandertreffen der Kellerkinder den Abstiegsplatz zu verlassen. Lagerlechfeld steht nach 15 Spielen mit dem Rücken zur Wand. Die Erfolgsserie von Kauferings Trainer Alexander Wagner hält an: In der Bezirksliga ist der Nachfolger von Franco Simon weiter ungeschlagen. Mit 5:1 feierten die Kauferinger in Langerringen einen deutlichen Sieg und halten damit den Abstand zur Tabellenspitze. Der TSV Babenhausen gewann sein Heimspiel gegen den FC Thalhofen mit 2:1 und ist damit seit sieben Spielen ohne Niederlage. Der SV Mering sicherte sich mit einem souveränen 3:0-Auswärtssieg in Wiggensbach die Herbstmeisterschaft.

Es war ein Wechselbad der Gefühle, das sich auf der Lagerlechfelder Sportanlage im Kellerderby abspielte. Die erste Halbzeit beherrschte klar der FC Königsbrunn. In der 13. Spielminute nutzte Königsbrunns Torjäger Luca Sommer einen Fehler des Lechfelder Keepers Tobias Böhm eiskalt zum 0:1 aus. In der Folge zeigte sich die Lechfelder Abwehr weiter fehlerbehaftet und ermöglichte Königsbrunn mehrere gute Chancen, die aber allesamt nicht zum Torerfolg führten. Nach der Halbzeit war dann Lagerlechfeld stärker. Königsbrunn hatte eine veritable Schwächeperiode zu überstehen. Jetzt machte Lechfeld das Spiel. Doch die vielen Königsbrunner Ballverluste konnten die Männer von Trainer Daniel Raffler nicht nutzen. Am Ende scheiterten sie immer wieder am eigenen Unvermögen. Im Gegenzug hatte der FCK, der sich nur noch aufs Kontern verlegt hatte, noch einige gute Chancen. Mann des Spiels war wieder einmal Luca Sommer. Er erzielte nicht nur den einzigen Treffer des Tages, er vergab nebenbei auch noch mindestens drei hundertprozentige Torchancen. (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Florian Schatz (Schwabhausen bei Landsberg) - Zuschauer: 100
Tor: 0:1 Luca Sommer (13.)
Gelb-Rot: Ivan Mamusa (90.+4/SpVgg Lagerlechfeld)

In der ersten Hälfte machte der Favorit Bobingen das Spiel. Das Pressing funktionierte, Erkheim hatte kaum Spielanteile. In der 24. Spielminute erzielte dann Mauritz Di Santo mit einem Kunstschuss das Führungstor für Bobingen. Doch Erkheim ist eine erfahrene Mannschaft. Eine taktische Umstellung in der 30. Minute veränderte das Spiel. Der Landesliga-Absteiger stellte auf Manndeckung um und nahm Bobingens defensiven Aufbauspieler Sandro Burghard nahezu komplett aus dem Spiel. Damit kamen die jungen Bobinger absolut nicht zurecht. In der zweiten Hälfte machten die cleveren Allgäuer genauso weiter und kauften Bobingen mit hartem körperlichem Einsatz teilweise den Schneid ab. Eine unglückliche Aktion von Abwehrmann Finn Schmutterer brachte in der 47. Minute den Ausgleich durch Foulelfmeter von Fabian Krogler. Im Anschluss wurden die Spieler von Dmitrij Peil immer hektischer und hatten viele Ballverluste. Das führte zu einigen brenzligen Situationen. Und auch der sonst so zuverlässige Bobinger Schlussmann Laurin Sommer hatte mit Fehlern zu kämpfen. In dieser Phase war es Glück, dass der TSV nicht in Rückstand geriet. Zum Ende hin musste aber Erkheim dem hohen Tempo des Spiels Tribut zollen und wieder einmal war es Mattis Junker, der Bobingen auf die Siegerstraße brachte. In der 84. Minute erzielte er das 2:1 für Bobingen. Als dann in der 88. Minute auch noch Joanthan Macht nach einem Konter das 3:1 erzielte, war der Bobinger Sieg perfekt. Auch wenn er am Ende um einen Treffer zu hoch ausgefallen ist. Das wusste auch Trainer Peil. Er sagte: „In der letzten Saison hätten wir so ein Spiel noch verloren. Man sah deutlich, dass Erkheim Landesliga-Erfahrung hat. In solchen Spielen kann unsere junge Mannschaft viel lernen.“ (Knöchel) Lokalsport SZ
Schiedsrichter: Philipp Ettenreich (Zusamaltheim) - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Mauritz Di Santo (24.), 1:1 Fabian Krogler (47. Foulelfmeter), 2:1 Mattis Junker (84.), 3:1 Jonathan Macht (88.)

Von Beginn an dominierte das Team von Kauferings Coach Alexander Wagner die Partie und hatte auch einige Halbchancen, doch noch fehlte das Glück im Abschluss. Schließlich war es Manuel Detmar, der kurz vor der Pause den so wichtigen Führungstreffer erzielte. Nach der Pause war es wieder der Kauferinger Torjäger, der schon in der 48. Minute mit dem 2:0 für eine Vorentscheidung sorgte. Als dann auch noch die Gastgeber zu einem Eigentor von Sebastian Grüner gezwungen wurden (67.), war das Spiel tatsächlich entschieden. Daran änderte auch das 1:3 der Gastgeber durch David Breuer nur drei Minuten später nichts. Die Kauferinger hatten wiederum nur zwei Minuten später die richtige Antwort parat – Bastian Dillinger stellte nämlich mit dem 4:1 wieder den alten Abstand her. Und dann war es erneut Manuel Detmar, der in der 91. Minute noch zum 5:1-Endstand traf. „Manuel war heute der Man of the Match“, sagte Trainer Alex Wagner nach der Partie. „Wir haben ein sehr gutes Spiel gemacht, gut von hinten raus gespielt und dann auch die Chancen genutzt“, freute er sich. (mm) Lokalsport LT
Schiedsrichter: Deniz Karaagac (Altstädten) - Zuschauer: 250
Tore: 0:1 Manuel Detmar (42.), 0:2 Manuel Detmar (48.), 0:3 Sebastian Grüner (67. Eigentor), 1:3 David Breuer (70.), 1:4 Bastian Dillinger (72.), 1:5 Manuel Detmar (90.+1)
Gelb-Rot: Sebastian Grüner (87./SpVgg Langerringen)

Die Gäste fanden früh gut in die Partie und bestimmten das Spielgeschehen mit viel Ballbesitz. Bereits in den ersten 15 Minuten erspielten sich die Meringer mehrere gefährliche Aktionen im gegnerischen Drittel und standen zweimal im Mittelpunkt strittiger Elfmeterentscheidungen – unter anderem wegen eines möglichen Handspiels. In der 15. Minute verwandelte Simon Gail einen Elfmeter nach einem Foul an Daniel Kapfer sicher zur Führung. Nur vier Minuten später musste der Wiggensbacher Johannes Heinle nach einem gefährlichen Foulspiel für zehn Minuten vom Platz – paradox, dass die Meringer ausgerechnet in dieser Phase ihre schwächsten Minuten des Spiels hatten. Mit der knappen Führung ging das Team um Spielertrainer Thilo Wilke in die Halbzeitpause. Kurz nach Wiederanpfiff legten die Gäste nach: Nach einem Ballgewinn und einem präzisen Steilpass von Michael Fuchs hinter die Abwehr erhöhte Fabio Gottwald auf 2:0 (49.). Der MSV blieb auch danach die klar spielbestimmende Mannschaft und ließ defensiv, bis auf einen Aluminiumtreffer der Gastgeber – nichts zu. Zudem erspielten sie sich weitere gute Möglichkeiten durch Standards und Schüsse um den Strafraum herum. Nach einer erneut gut ausgespielten Umschaltsituation traf Harald Kerber in der 77. Minute zum 3:0-Endstand. „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Es war heute eine seriöse Vorstellung und ein absolut verdienter Sieg“, resümierte Wilke. Mit diesem Sieg sicherten sich die Meringer – trotz eines großen Umbruchs im Sommer – die Herbstmeisterschaft: „Ich bin ein positiv unzufriedener Trainer und möchte die Mannschaft immer weiterentwickeln. Wir können auf die Momentaufnahme jetzt aber erst einmal sehr stolz sein. Ich sehe dennoch weiteres Entwicklungspotenzial in der Mannschaft.“ (kerde) Lokalsport FA
Schiedsrichter: Luca Berger (Höchstädt) - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Simon Gail (15. Foulelfmeter), 0:2 Fabio Gottwald (49.), 0:3 Harald Kerber (77.)

Die Hausherren dominierten die erste Halbzeit, konnten jedoch ihre Torchancen nicht nutzen. Timo Wörz scheiterte früh am Kaufbeurer Keeper Kress, und auch ein Schuss aus 20 Metern ging über das Tor. Kaufbeuren kam in der Folge besser ins Spiel, doch die Defensive der Germaringer hielt stand. Nach der Halbzeit erhöhte Germaringen den Druck und erhielt in der 71. Minute einen Elfmeter. Patrick Wörz verwandelte diesen souverän ins linke untere Eck und brachte sein Team mit 1:0 in Führung. Kaufbeuren versuchte, zurückzukommen, doch der beste Abschluss von Can Uygun wurde von Hatzenbühler pariert. Trotz Nachspielzeit blieb es beim knappen Sieg für Germaringen.
Schiedsrichter: Antonia Hönl (Langweid) - Zuschauer: 550
Tor: 1:0 Patrick Wörz (72. Foulelfmeter)

In einem spannenden Bezirksliga-Duell setzte sich der SV Egg an der Günz mit 4:2 gegen den TSV Legau durch. Manuel Schedel eröffnete in der 43. Minute das Tor für die Gäste. Doch nur eine Minute später glich Alexander Schwarz für Legau aus. Nach der Pause brachte Niklas Wölfle Egg erneut in Führung. Schedel erhöhte in der 81. Minute auf 3:1, bevor Julian Fink für Legau auf 2:3 verkürzte. Kurz vor Schluss traf Schwarz unglücklich ins eigene Netz und besiegelte das 2:4. In der Nachspielzeit erhielt Jakob Rehklau für ein Foul eine Zeitstrafe. 350 Zuschauer erlebten ein aufregendes Spiel.
Schiedsrichter: Maximilian Wagner (Kempten) - Zuschauer: 350
Tore: 0:1 Manuel Schedel (43.), 1:1 Alexander Schwarz (44.), 1:2 Niklas Wölfle (59.), 1:3 Manuel Schedel (81.), 2:3 Julian Fink (84.), 2:4 Alexander Schwarz (89. Eigentor)

In der ersten Halbzeit agierten beide Mannschaften noch verhalten, die wenigen Torchancen blieben aufgrund ungenauer Abschlüsse ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel hatte zunächst Thalhofens Nicolas Steger frei vor dem Tor die Gästeführung auf dem Fuß, er scheiterte jedoch am Pfosten. Wenig später vollendete Sebastian Schwegle einen Steckpass von Mergim Miroci zum 1:0 (74.). Der Führungstreffer hatte allerdings nur kurze Zeit Bestand, denn Nico Beutel verwandelte in der 83. Minute einen Foulelfmeter zum 1:1-Ausgleich. Kurz nach dem Gegentreffer, zudem in Unterzahl aufgrund einer Zeitstrafe, zog Spielertrainer Manuel Hust, der den abwesenden Simon Fischäß vertrat, seinen Joker und wechselte sich selbst ein. Nach nur wenigen Sekunden und mit seinem ersten Ballkontakt traf Hust nach Vorarbeit von Schwegle zum erneuten und umjubelten Führungstreffer (89.). In einer üppigen Nachspielzeit mussten die Fuggermärktler noch einen Lattentreffer überstehen, ehe der Heimerfolg schließlich endgültig feststand. (pmi) Lokalsport NU
Schiedsrichter: Sebastian Fleschhut (Seeg) - Zuschauer: 120
Tore: 1:0 Sebastian Schwegle (74.), 1:1 Nico Beutel (83. Foulelfmeter), 2:1 Manuel Hust (89.)

Aus Sicht der Heimelf eine unnötige Niederlage. Sie kam gut ins Spiel, scheiterte jedoch in der ersten Viertelstunde mehrfach am gut aufgelegten Gästetorhüter und einmal am Aluminium. Bad Wörishofen machte es besser und ging mit der ersten Chance in Führung, als Patrick Zinner nach einem Standard aus halblinker Position einschoss (17.). Weitnau bemühte sich und spielte zahlreiche Chancen heraus, die Gäste hatten weniger Möglichkeiten, verwerteten diese aber konsequent. Nach dem verdienten Ausgleich durch Daniel Socher (54.) sah es kurzzeitig so aus, als ob das Spiel kippen könnte. Bad Wörishofen aber nutzte zwei Unsicherheiten in der Hintermannschaft der Heimelf (66 und 69.) und entschied die Partie. Lokalsport MZ
Schiedsrichter: Paulina Koch (Waltenhofen) - Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Patrick Zinner (17.), 1:1 Daniel Socher (54.), 1:2 Maximilian Gast (66.), 1:3 Ralf Schubnell (69.)

Aufrufe: 019.10.2025, 21:09 Uhr
Bernhard MeitnerAutor