2026-05-12T12:35:39.633Z

Allgemeines

Köllerbach fängt schon wieder sieben Gegentore

FC Palatia Limbach: 7:1-Sieg im Nachholspiel

von Horst Fried · Heute, 07:57 Uhr · 0 Leser
– Foto: Ralf Hasselberg

Verlinkte Inhalte

Der FC Palatia Limbach setzte seine gute Runde mit einem 7:1 (2:0)-Erfolg über die Sportfreunde Köllerbach fort und kann an den letzten beiden Spieltagen noch bis auf Rang Zwei vorrücken, allerdings verzichten die Kirkeler auf den möglichen Oberliga-Aufstieg. Bei den Sportfreunden, die in den letzten sechs Spielen 28 Gegentreffer erhielten, ist man froh, dass die Runde bald vorbei ist.

Beim FC Palatia Limbach denkt man gar nicht daran, nach dem Verzicht auf den immer noch möglichen Oberliga-Aufstieg die runde abzuschenken. Im dritten Heimspiel hintereinander brachte das Team von Trainer Patrick Gessner es auf sieben Treffer, festigte Rang Fünf und hätte zwei Spieltage vor Schluss noch theoretische Hoffnungen auf Rang Zwei. Sollte am Saisonende Rang Fünf oder Sechs herausspringen, wäre das schon die beste Endplatzierung aller Zeiten. Ganz anders ist die Gefühlslage beim Ex-Oberligisten SF Köllerbach, bei dem alle froh sind, die runde so schnell wie möglich abzuhaken. 28 Gegentreffer gab es in den letzten sechs Begegnungen, darunter waren zwar acht im Saarlandpokal-Halbfinale gegen den FC Homburg, aber auch fünf Tage zuvor neun im Ligaspiel bei TuS Herrensohr. Limbach war schon im ersten Durchgang überlegen, beließ es da aber bei Treffern durch zwei Treffern durch Lucas Maurice Höh (5. und 28.). Im zweiten Durchgang waren die Platzherren zielstrebiger, kamen im Stakkato zu weiteren fünf Treffern. Dustin Lill eröffnete den Durchgang mit dem 3:0 (48.), Lukas Motsch (52.) und Höh (57.) legten schnell zwei Treffer zum 5:0 nach. Als Höh mit seinem vierten Tagestreffer zum 6:0 traf (75.) war die Entscheidung längst gefallen. Barima Osei Tutu Bawuah gelang der einzige Gäste-Treffer im Nachschuss nach einem vergebenen Strafstoß. Den siebten streich markierte dann noch Lasse Eckstein in der 89. Minute.

Gäste-Spielertrainer Jan Issa sagte nach dem Spiel: "Wir haben uns in der Liga nicht soi präsentiert wie wir es uns erhofft hatten. Im Pokal war es in Ordnung, wir waren im Halbfinale, aber auch da dürfen wir keine acht Gegentore kassieren. So eine Phase wie wir sie jetzt durchmachen wird es hoffentlich nicht mehr geben. Wir werden mit neuen Spielern einen Umbruch durchführen, damit wir im kommenden Jahr am Ende besser da stehen. Nun spielen wir gegen Neunkirchen und hoffen noch mal auf einen Sieg zum Abschluss vor unseren eigenen Zuschauern. Wir hoffen, dass Yannick Momper dann zurück kommt".

Patrick Gessner meinte: "Wir sind sehr zufrieden mit der Saison, haben jetzt noch zwei Spiele, in denen wir punkten wollen, unabhängig davon, wohin uns das in der Tabelle bringt. Wir hätten ja auch noch den ein oder anderen Punkt mehr holen können., aber wir hatten jetzt auch ein paar Verletzte, so dass auch mal Spieler aus dem Verbandsliga-Team zum Einsatz kamen. Das ist unser Pfund, da können wir mit arbeiten. Wir wollen den Unterbau, der ja auch wohl die Klasse halten wird, einbeziehen und mit rein holen. Mit der Entwicklung kann man zufrieden sein. Wir hätten fürs Quierschied-Spiel noch ein paar Optionen, aber dea wollen wir jetzt erst mal abwarten. Wir wollen drei oder vier Spieler einbauen, da sind wir schon in der Planung für die kommende Runde".

Für die Palatia geht es am Sonntag gleich mit dem nächsten Heimspiel weiter, wenn die SpVgg. Quierschied um 15 Uhr auf dem Rasenplatz im Kirkeler Gemeindeteil (Zum Wäldchen) zu Gast ist.

Für die Püttlinger, die nun Elfter sind, geht es gleichzeitig zu Hause auf dem Kunstrasenplatz an der Köllertalstr. gegen Borussia Neunkirchen weiter.