
In der NOFV-Oberliga Nord stand am heutigen Nachmittag der Auftakt des 22. Spieltags im Fokus. Während die Tabellenspitze am heutigen Tag pausierte, kämpften die Teams im Verfolgerfeld und im Tabellenkeller mit großer Leidenschaft um wertvolle Zähler. Es war ein Tag, der von intensiven Zweikämpfen, bitteren Platzverweisen und der puren Entschlossenheit geprägt war, die eigene Position im Klassement zu verbessern.
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In einer hochemotionalen Begegnung setzte sich die SG Union 1919 Klosterfelde beim SV Siedenbollentin durch und bewies dabei eine bemerkenswerte Moral. Das Spiel begann für die Gäste optimal, als Leon Walter bereits in der 3. Minute den Treffer zum 0:1 erzielte. Die Gastgeber kämpften sich jedoch zurück in die Partie und glichen in der 38. Minute durch einen von Daniel Eidtner verwandelten Foulelfmeter zum 1:1 aus.
Nach dem Seitenwechsel wurde die Atmosphäre hitziger. In der 54. Minute sah Simo Collins aufseiten der Klosterfelder die Rote Karte, was die Gäste in eine schwierige Unterzahl brachte. Dennoch steckte Union nicht auf: In der 72. Minute markierte Irfan Brando das 1:2 und sicherte seinem Team damit den Auswärtssieg. In der hektischen Schlussphase sah Tom Selchow von Siedenbollentin in der 93. Minute noch die Gelb-Rote Karte.
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Im Kellerduell feierte der FSV Optik Rathenow einen immens wichtigen Heimsieg gegen S.D. Croatia Berlin. Die Gäste aus der Hauptstadt erwischten zunächst den besseren Start, als Justin Schultze in der 24. Minute zum 0:1 traf. Rathenow bewies in der zweiten Halbzeit jedoch große Leidenschaft und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten.
Yohji Irvan Koré wurde zum Matchwinner, indem er in der 53. Minute den Ausgleich zum 1:1 erzielte und nur drei Minuten später, in der 56. Minute, mit seinem zweiten Treffer zum 2:1 nachlegte. Den Schlusspunkt unter diese für die Rathenower erlösende Partie setzte Luka Zdep in der 84. Minute, als er einen Foulelfmeter sicher zum 3:1-Endstand verwandelte.
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In einer hart umkämpften Partie behielt der FC Anker Wismar gegen Tennis Borussia Berlin die Oberhand. Beide Mannschaften schenkten sich in einem Spiel, das vor allem von der taktischen Disziplin geprägt war, keinen Zentimeter Boden. Die Entscheidung fiel schließlich in der zweiten Halbzeit, als die Defensive der Berliner einmal nicht entscheidend klären konnte. In der 65. Minute erzielte Ex-Profi Pascal Breier den Siegtreffer zum 1:0 für Wismar, was dem Team drei wichtige Punkte im gesicherten Mittelfeld einbrachte.
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F.C. Hansa Rostock II hat mit dem 2:1 gegen Rathenow einen wichtigen Sieg eingefahren und sich auf 29 Punkte verbessert. TSG Neustrelitz setzte am Wochenende mit dem 4:0 gegen TuS Makkabi Berlin ein deutliches Zeichen und bleibt mit 35 Punkten voll im Rennen um die oberen Plätze. Das Hinspiel gewann Hansa II auswärts 3:2 in Neustrelitz. John Lukas Sauer traf damals doppelt, Julian Rüh erhöhte auf 3:0, ehe Neustrelitz durch Manuel Härtel und Kevin Akogo noch einmal herankam. Dazu sah Justus Guth früh Rot. Das Rückspiel trägt also eine klare Vorgeschichte in sich: Neustrelitz hat etwas gutzumachen, Hansa II will den eigenen Aufwärtstrend bestätigen.
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Das ist eines der Schlüsselspiele dieses Spieltags. BSV Eintracht Mahlsdorf gewann zuletzt 3:1 bei S.D. Croatia Berlin und steht bei 36 Punkten auf Rang drei. SV Lichtenberg 47 setzte sich mit 3:1 gegen SV Siedenbollentin durch und hält mit 41 Punkten Rang zwei. Das Hinspiel war ein Spektakel, das Lichtenberg 47 mit 4:3 gewann. Jason Rupp, Nils Wilko Stettin und Peter Köster trafen für Mahlsdorf, Christian Gawe, Sebastian Reiniger doppelt und John Gruber für Lichtenberg. Dieses Rückspiel hat damit alles, was ein Spitzenspiel braucht: direkte tabellarische Nähe, ein offenes Hinspiel und die Aussicht, dass der Sieger im Rennen um die Spitze enorm an Gewicht gewinnt.
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Für FC Viktoria 1889 Berlin wird die Lage immer düsterer. Die Mannschaft verlor zuletzt 1:2 bei Tennis Borussia Berlin und steht mit 12 Punkten weiter tief unten. TuS Makkabi Berlin erlebte eine schwierige Woche: erst das klare 0:4 in Neustrelitz, dann unter der Woche die bittere 2:3-Heimniederlage gegen den Berliner AK. Makkabi bleibt damit bei 31 Punkten. Das Hinspiel gewann Makkabi 3:1, nachdem Mark-Oliver Wittek Viktoria früh in Führung gebracht hatte. Teo Matkovic, Kebba Kebell Suso und Abdoul Karim Soumah drehten die Partie. Für Viktoria ist dieses Heimspiel fast schon eine Pflicht, um nicht noch weiter abzurutschen. Makkabi wiederum muss nach zwei Rückschlägen in Serie dringend ein Zeichen setzen.
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SV Tasmania Berlin führt die Tabelle weiter an, doch die jüngsten Tage waren widersprüchlich. Dem furiosen 7:0 beim Berliner AK folgte nun das Wissen, dass die Verfolger nicht nachlassen. SG Dynamo Schwerin kam zuletzt zu einem 2:2 gegen FC Anker Wismar und steht bei 22 Punkten. Das Hinspiel gewann Schwerin überraschend 3:1. Kingsley Alison Akindele, Bradley Jean-Claude Eyanga Lokilo und Vsevolods Camkins trafen damals, für Tasmania war nur Pedro Vitor Cruz Magalhaes per Foulelfmeter erfolgreich. Dazu sah Mahdi Mohammadi spät Gelb-Rot. Genau diese Niederlage verleiht dem Rückspiel zusätzliche Schärfe. Tasmania will die offene Rechnung begleichen und die Spitze behaupten, Schwerin erneut überraschen.
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SV Sparta Lichtenberg hat zuletzt doppelt verloren. Erst das 1:2 in Klosterfelde, dann unter der Woche das 1:2 in Rathenow. Mit 27 Punkten ist die Mannschaft nun stärker ins Mittelfeld zurückgedrängt worden. Der Berliner AK gewann unter der Woche gleich zwei Nachholspiele, zunächst 2:1 gegen Tennis Borussia Berlin, dann 3:2 bei TuS Makkabi Berlin. Das hat dem Team nach dem desaströsen 0:7 gegen Tasmania wieder Leben eingehaucht. Das Hinspiel gewann der BAK deutlich 4:1. Abdulkadir Beyazit traf doppelt, Furkan Yildirim und Oskar Wardau ebenfalls, für Sparta war nur Dominic Schmüser per Foulelfmeter erfolgreich. Das Rückspiel ist damit auch ein Kräftemessen zweier Teams, die sich zuletzt in entgegengesetzte Richtungen bewegt haben.
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