Der TSV Weeze empfängt Alemannia Pfalzdorf.
Der TSV Weeze empfängt Alemannia Pfalzdorf. – Foto: Arno Wirths

Kleve-Geldern: Diese Spiele sollten Sie im Blick haben

Das sind die Top-Begegnungen aus der Bezirks- und Kreisliga.

Am Wochenende ist erneut für jeden Geschmack etwas dabei. Bezirksliga-Tabellenführer Viktoria Goch bekommt es mit einem angeschlagenen Boxer zu tun. Das Duell der A-Liga-Topfavoriten steigt in Uedem.

Viktoria Goch – SV Rindern (Sonntag, 15 Uhr) Der SV Rindern hat’s wahrlich nicht leicht in diesen Wochen. Nicht nur, dass die Mannschaft von Trainer Christian Roeskens denkbar schlecht gestartet ist, nachdem eine Vorbereitung mit beachtlichen Ergebnissen in den Testspielen eigentlich die Hoffnung gemacht hatte, dass die „Zebras“ bestens für die Saison gerüstet seien. Jetzt kommt nach einer mageren Bilanz mit nur einem Punkt aus fünf Partien als zusätzliche Hypothek hinzu, dass es das Programm des Tabellenletzten derzeit in sich hat. Eine Woche nach dem 0:2 gegen den GSV Moers geht’s zum Tabellenführer Viktoria Goch, der sich bislang nicht ansatzweise eine Blöße gegeben hat und als einziges Team der Gruppe vier noch eine weiße Weste hat. Dabei soll’s bleiben, wobei der Gocher Coach Daniel Beine in dieser Woche bei der Trainingsarbeit sicherlich keine Gelegenheit ausgelassen hat, sein Team davor zu warnen, die Partie gegen den SV Rindern als Spaziergang zu betrachten.


TSV Weeze – Alemannia Pfalzdorf (Sonntag, 15 Uhr) Nach dem unvergesslichen Happy End am letzten Spieltag der Vorsaison hatte der Abstiegskampf rund um das Weezer August-Janssen-Stadion in der neuen Spielzeit eigentlich ein Tabuthema sein sollen. Doch Anfang September sind die Blau-Gelben jäh auf den Boden der Realität zurückgeholt worden. Das unglückliche 1:2 im Derby gegen den Kevelaerer SV und das happige 0:6 bei der spielstarken Reserve des SV Straelen waren Gift fürs Selbstvertrauen. Inzwischen hat die Abstiegszone den Turn- und Spielverein wieder. Vor dem Duell mit dem aktuell punktgleichen Aufsteiger aus Pfalzdorf ist Besserung nicht unbedingt in Sicht, da TSV-Trainer Marcel Kempkes schon wieder improvisieren und aktuell seine gewohnte Offensivreihe ersetzen muss. Der Ausgang der Partie ist völlig offen, zumal die Alemannia zwar bislang alle Heimspiele verloren hat, dafür aber in der Fremde noch ungeschlagen ist.

Uedemer SV – SV Sevelen (Sonntag 15.15 Uhr) Der ungeschlagene Spitzenreiter der Kreisliga A Kleve/Geldern empfängt den Tabellenzweiten – mehr Spitzenspiel geht nicht. Der Uedemer SV ist als Absteiger aus der Bezirksliga bisher seiner Favoritenrolle gerecht geworden und steht mit 19 Punkten aus sieben Partien auf Platz eins. Und er stellt mit 27 Treffern auch die treffsicherste Offensive der Liga. Dabei konnten sich schon zehn verschiedene Akteure in die Torjägerliste eintragen. Die Gäste vom Koetherdyk, in der abgelaufenen Saison am letzten Spieltag am Aufstieg gescheitert, haben bisher 23 Treffer erzielt. Elf davon gehen auf das Konto von Torjäger Phillip Langer. Allmählich erreicht die Mannschaft wieder die Form der Vorsaison. Für Spannung ist also gesorgt.

SC Auwel-Holt – SV Grieth (Sonntag, 15 Uhr) Im Duell der A-Liga-Tabellennachbarn, die Gastgeber mit sechs Zählern auf Rang 14, der SV Grieth mit einem Punkt weniger auf Platz 15, geht es um wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Beide Teams konnten im bisherigen Saisonverlauf erst einmal als Sieger vom Platz gehen. Am Sonntag geht es darum, gegen einen direkten Rivalen ein Zeichen zu setzen, um in den kommenden Woche befreiter aufspielen zu können.

SGE Bedburg-Hau III – SV Schottheide-Frasselt (Sonntag, 13 Uhr) Im Kellerduell in der Gruppe eins der Kreisliga B Kleve/Geldern empfängt die SGE III als Tabellenvorletzter das Schlusslicht aus Schottheide. Beide Teams haben einen Stotterstart in die neue Saison hingelegt. Das SGE-Team des langjährigen Trainers Björn Mende, das in den vergangenen drei Partien erschreckende 22 Gegentore kassierte, muss unbedingt seine defensive Stabilität wiederfinden. Die Gäste sendeten am vergangenen Spieltag immerhin ein erstes Lebenszeichen, als sie gegen den A-Liga-Absteiger SV Donsbrüggen ihren ersten Punkt holen. Daran will die Mannschaft von Coach Rolf Eschenbrücher nun anknüpfen, um nicht gleich der Musik hinterherzulaufen.

Aufrufe: 017.9.2022, 08:30 Uhr
RP / Feldberg, Himmelberg, Nienhuys, SchwenkAutor