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KLB Bergstraße: VfR Bürstadt gewinnt hitziges Spitzenspiel

2:1-Sieg über Tabellenführer VfB Lampertheim +++ SV Kirschhausen mit starker Defensivleistung +++ Unglückliche Gras-Ellenbacher

von Redaktion · 02.11.2025, 21:30 Uhr · 0 Leser
Torhüter Danny Schmidt (VfB Lampertheim) bekommt den Ball nicht zu fassen, das anschließende Tor von VfR Bürstadts Kapitäns Andreas Kautzmann zählt aber nicht. Denn vorher hatte Armend Ramadani (rechts) die Hand im Spiel.
Torhüter Danny Schmidt (VfB Lampertheim) bekommt den Ball nicht zu fassen, das anschließende Tor von VfR Bürstadts Kapitäns Andreas Kautzmann zählt aber nicht. Denn vorher hatte Armend Ramadani (rechts) die Hand im Spiel. – Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße. VfR Bürstadt heißt der große Gewinner des 14. Spieltages in der B-Liga. Die Elf von Trainer Giovanni Marino bezwang Tabellenführer VfB Lampertheim und macht die Meisterschaft damit wieder spannend. Und mit einem gewissen Wohlwollen nahmen die Bürstädter auch zur Kenntnis, dass der SV Kirschhausen dem Zweiten ISC Fürth ein Remis abtrotzte.

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Die hart umkämpfte Begegnung war auch von einigen Nickligkeiten geprägt. Dass sie Fürth für sich entscheiden würde, lag auch an seinem Torhüter Patrick „Haddel“ Hartmann, der des Öfteren eine Glanzparade zeigte. Zotzenbachs Anschlusstreffer in der 88. Minute fiel zu spät. Tore: 1:0 Zaim (21.), 2:0 Görner (65.), 2:1 David Rauch (88.). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: Hartmann/geschlossene Leistung.

Die Bürstädter liefen zwar in der ersten Halbzeit den einen oder anderen Konter, doch ansonsten dominierten die Platzherren. „Wir machen einfach viel zu wenig aus unseren Möglichkeiten“, bedauerte Tvgg-Trainer Volker Pitz. Schiedsrichter: Seib (SV Affolterbach). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Krieger/geschlossene Leistung.

„Klar waren wir vorwiegend mit Abwehrarbeit beschäftigt“, redete SVK-Trainer Sascha Schmitt erst gar nicht um den heißen Brei und gab zu, dass seine Defensive gegen technisch gute Fürther ordentlich etwas zu tun hatte. So wäre ein Sieg für die Kirschhäuser zwar etwas schmeichelhaft, aber alle Male drin gewesen. Francisco Delgado Junior hätte da der Matchwinner sein können, doch bei Kontern in der 79. und 90. Minute zeigten auch die Fürther, wie man wirkungsvoll verteidigt. Schiedsrichter: Rübel (SG Nieder-Kainsbach). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen beider Seiten.

Es war ein hitzig geführtes Derby, nach dem einige Lampertheimer ihrem Unmut Luft machten. „Hier müssen unsere Spieler lernen, sich nicht provozieren zu lassen“, merkte Bürstadts Sportlicher Leiter Thorsten Stalyga an. Ansonsten freute es ihn, dass seine Mannschaft die hart geführte Begegnung dominierte, auch wenn der Gegentreffer aus einem Bürstädter Fehler resultierte. Tore: 0:1 Pircek (31.), 1:1 Armend Ramadani (40.), 2:1 Fatos Ramadani (82.). – Schiedsrichter: Sokolovic (Gernsheim.) – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot für Salihu (73., VfB) und Armend Ramadani (90.+4, Bürstadt), jeweils wegen wiederholtem Fou. – Beste Spieler: Arnold/Holzinger.

Einfach nur unglücklich war die Gras-Ellenbacher Heimniederlage. Dabei war Marius Steinmann der große Pechvogel. Er fälschte einen Ball ab, der ging ins eigene Tor. „Es war über weite Strecken eine ausgeglichene Begegnung, in der wir uns leider relativ wenige Chancen erarbeitet haben“, bilanzierte Gras-Ellenbachs Sportlicher Leiter Manuel Loipersberger. Tor: 0:1 Steinmann (26., Eigentor). – Schiedsrichter: Schäfer (SV Winterkasten). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen beider Seiten.

„Ein insgesamt starker Auftritt und drei wichtige Punkte“, konstatierte Fürths Trainer Sascha Amend. „Das war ein Schritt in die richtige Richtung“, sagte auf der Gegenseite TSV-Pressesprecher Andreas Helfrich. Dieses Mal war die Elmshäuser Bank gut besetzt, was sich gegen Ende des Spiels bemerkbar machte, auch wenn das Schlusslicht einmal mehr leer ausging. „Es wäre sogar ein Unentschieden drin gewesen“, sagte Helfrich: „Man merkt, dass es aufwärts geht.“ Tore: 0:1 Chebib (25.), 1:1 Grod (35.), 1:2 Kenan Orhan (65.), 1:3 Fahling (70.), 2:3 Cvijanovic (79., Foulelfmeter). – Schiedsrichter: Bosbach (Schönau/Odenwald). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen beider Seiten.

„Ich habe lange nicht mehr so ein gutes Spiel in dieser Klasse gesehen“, lobte SVZ-Trainer Elmi Berisha. Beide Mannschaften verzichteten auf hohe und weite Bälle. Davon profitierten die spielstarken Zwingenberger. Tore: 1:0 Özden (44.) 1:1 Nag (57.).

Wieder einmal liefen die Gronauer einem Rückstand hinterher, diesmal ohne Erfolg. Dabei hatte die SG in der zwölften Minute die erste Großchance des Spiels, insgesamt fand sie aber „keinen Zugriff. Wir haben die erste Halbzeit verschlafen“, klagte der Sportliche Leiter Karl-Heinz Schäfer. Anders die Lorscher, die ihre Qualitäten im Abschluss zeigten und in Keeper Michael Wahlig einen starken Rückhalt hatten. Tore: 0:1, 0:2 Krieger (14., 21.), 0:3 Servatius (59.), 1:3, 2:3 Nicolas Rettig (64., 79.).