
Mit dem fünften Sieg im sechsten Spiel ist der Klassenerhalt gesichert. Trainer Christian Doll lobt die reife Mannschaftsleistung.
Die Landesliga-Fußballer des TSV Dachau 1865 haben den Klassenerhalt in trockenen Tüchern: Sie feierten am Samstag einen hochverdienten 3:0-Heimerfolg gegen den SSV Niedersonthofen. Nach diesem fünften Sieg im sechsten Spiel steht fest, dass an der Jahnstraße die Planungen für die neue Landesligasaison 2026/27 vorangetrieben werden können.
Niedersonthofen wehrte sich mit seinen Stärken: Besonders nach Ecken waren die Gäste brandgefährlich. In der ersten Halbzeit trafen sie so zweimal Aluminium. Insgesamt jedoch waren die Gäste aus Schwaben fußballerisch nicht auf der Höhe der Mannschaft von 65-Trainer Christian Doll. Und in Niedersonthofens Abwehr ging es teilweise vogelwild zu.
„Ja, wir haben gute Reaktion gezeigt nach der unnötigen 1:2-Niederlage in Aindling“, sagte Doll, der sich vor allem über die Leistung zu Anfang freute. „Da haben wir richtig Druck gemacht, Tempo aufgebaut, super Chancen herausgespielt und zwei schöne Tore erzielt.“ Es sei eine „sehr reife und abgeklärte Mannschaftsleistung“ gewesen.
Gleich die erste Ecke der Gäste brachte Gefahr, der Kopfball ging jedoch nur an die Latte. Danach spielte der TSV Dachau furios auf. Das 1:0 in der 9. Minute besorgte der Torjäger vom Dienst: John Haist traf nach einer Traumflanke von Dino Burkic aus elf Metern mit einem schulmäßigen und unhaltbaren Kopfball.
Das 2:0 folgte in der 19. Minute. Dino Burkic drang über rechts in den Strafraum ein, ließ drei Niedersonthofener Abwehrspieler wie Slalomstangen stehen, und traf ins lange Eck.
Danach schalteten die Dachauer zwei Gänge zurück – und das wäre fast schiefgegangen. Sie ließen die Gäste immer besser ins Spiel kommen, hatten jedoch Glück: In der 30. Minute klatschte der Ball nach einem Kopfball abermals an die Latte.
Burkic hätte die Partie ums Haar vorzeitig zugemacht: In der 44. Minute verzog er nach einem 50-Meter-Solo nur knapp.
Die zweite Halbzeit war dann eine klare Angelegenheit, auch wenn Niedersonthofen den dritten Aluminiumtreffer verzeichnete (75. Minute). Da stand es bereits 3:0. Lorenz Knöferl war in der 57. Spielminute aus zwei Metern erfolgreich gewesen. Nach einer Flanke von links säbelten zwei Niedersonthofener Abwehrspieler über den Ball, und John Hast bedankte sich mit der Vorlage zum Torschützen.