2026-03-13T07:45:35.464Z

Allgemeines

Klare Sache in Thüringen: Wolfsburg siegt 2:0 in Jena

Distanztreffer von Popp und Zicai ebnen den Weg – VfL kontrolliert zweite Halbzeit souverän

von red · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
– Foto: Sven Leifer

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben das Nachholspiel der Google Pixel Frauen-Bundesliga beim FC Carl Zeiss Jena mit 2:0 für sich entschieden. Alexandra Popp brachte die Wölfinnen in der 23. Minute mit einem sehenswerten Distanzschuss in Führung, bevor Cora Zicai nach einem Fehler der Jenaer Torhüterin auf 2:0 erhöhte (36.). Mit diesem beruhigenden Vorsprung dominierten die Niedersächsinnen auch im zweiten Durchgang und ließen defensiv kaum etwas zu.

Startelf mit vielen Änderungen

Cheftrainer Stephan Lerch nahm gegenüber dem 2:1-Erfolg gegen Bayer 04 Leverkusen sieben Veränderungen in der Startformation vor. Martina Tufekovic begann im Tor für Stina Johannes, Thea Bjelde, Joelle Wedemeyer, Judit Pujols, Zicai, Vivien Endemann und Lineth Beerensteyn rückten in die Anfangself. Die Anpassungen zahlten sich aus, Wolfsburg zeigte sich strukturiert und diszipliniert.

Spielverlauf: Kontrolle durch Distanzschüsse und Ballbesitz

Das Spiel begann abwartend, ehe Zicai früh eine Gelegenheit für die Wölfinnen hatte (2.). In der 23. Minute traf Popp nach Vorarbeit von Ella Peddemors aus der Distanz zur Führung. Zicai nutzte kurz vor der Halbzeit einen Fehler der Gastgeberinnen eiskalt zum 2:0. Wolfsburg ließ defensiv bis zur Pause nichts zu und bestimmte die Begegnung zunehmend.

In der zweiten Halbzeit hielten die Niedersächsinnen das Spiel unter Kontrolle. Chancen durch Peddemors (51., 57.) und Endemann (68.) blieben ungenutzt, während Jena nur einmal wirklich gefährlich wurde (63.). Mit viel Ballbesitz und sauberem Passspiel sicherte sich Wolfsburg den souveränen Auswärtssieg, auch wenn der dritte Treffer ausblieb.

Trainerstimme

„Mit dem Ergebnis sind wir zufrieden, weil wir die drei Punkte geholt haben. Mit der Art und Weise, vor allem in der ersten Halbzeit, weniger – wir waren zu unsauber und haben uns zu wenige klare Chancen erspielt“, bilanzierte Stephan Lerch. Positiv sei die Effektivität bei den genutzten Chancen. In der zweiten Halbzeit habe Wolfsburg mehr Kontrolle gehabt, das Spiel aber nicht früher entschieden. „Wir wissen, dass wir uns in Entscheidungsfindung, Passspiel und Basics steigern müssen. Jetzt liegt der Fokus auf dem nächsten Spiel, in dem wir es besser machen wollen.“