1957/58 war es letztmalig der Fall, dass sich Heppenheim und Rimbach in zwei Verbandsspielen in der A-Klasse gegenüberstanden. Am Sonntag ist es wieder so weit!
1957/58 war es letztmalig der Fall, dass sich Heppenheim und Rimbach in zwei Verbandsspielen in der A-Klasse gegenüberstanden. Am Sonntag ist es wieder so weit! – Foto: Sascha Köppen

KLA: Rimbach auf keinen Fall unterschätzen

Absteiger Starkenburgia erwartet Aufsteiger FSV +++ VfR Bürstadt hat wieder mehr Alternativen

Bergstraße. Trotz des Abstiegs trifft der FC Starkenburgia Heppenheim in der A-Liga auf viele alte Bekannte. Bei einem Gegner aber ist das letztmalige Kräftemessen so lange her, dass sich kaum jemand daran erinnern kann: Die Rede ist vom FSV Rimbach, den die Starkenburgia am Sonntag um 15.30 am Zentgericht erwartet. 1957/58 war es letztmalig der Fall, dass sich Heppenheim und Rimbach in zwei Verbandsspielen in der A-Klasse gegenüberstanden, die heute im Groben der Kreisoberliga entsprechen würde.

Respekt Vor Rimbach

Nun empfangen die Heppenheimer einen aufstrebenden Aufsteiger, der mit einem Sieg und einem Unentschieden in die Saison gestartet ist. „Auch wenn sich unsere personelle Situation besser gestaltet als am Mittwoch, als wir beim FC 07 Bensheim II mit 3:2 gewannen, dürfen wir Rimbach in keinem Fall unterschätzen“, zollt Starkenburgia-Spielausschussvorsitzender Jan Harder der Elf von Amir Duric Respekt. Nun sei es das Ziel, den Schwung aus dem Bensheim-Sieg mitzunehmen, um gegen Rimbach zu gewinnen.

Ein Urlaub kann noch so schön sein, doch wenn den Urlauber viele hundert Kilometer weiter weg die Nachricht erreicht, dass sein Verein verloren hat, würde dieser am liebsten wieder die Koffer packen und nach Hause fahren. Davon aber sind Gerhard Sauerwein, Abteilungsleiter Fußball des TSV Aschbach, und TSV-Trainer Roman Tomczyk, die sich zurzeit in südlichen Gefilden aufhalten, weit entfernt. Ihre Aschbacher eilen von Sieg zu Sieg und führen mit neun Punkten das Klassement an. „Es waren in den Spielen gegen Mörlenbach und Lindenfels auch knifflige Momente zu überstehen. Doch das hat die Mannschaft im Kollektiv sehr gut gelöst“, freut sich Sauerwein über einen gelungenen Saisonstart.

TSV Aschbach: Spitzenspiel beim FCO im Hinterkopf

Zudem gab es fast eine Neuentdeckung auf der Torwartposition. Sauerwein: „Jan Philipp Wagner hat überragend gehalten. Sein Einsatz war nicht unbedingt geplant, denn mit Jan Pfeifer und Adrian Bergmann haben wir eigentlich zwei gute Torleute, die nun aber urlaubs- und krankheitsbedingt nicht zur Verfügung standen.“ Nun will sich Aschbach mit einem weiteren Sieg für das Spitzenspiel am 4. September beim FC Ober-Abtsteinach empfehlen und auch den FC 07 Bensheim II bezwingen. „Wir sind der Favorit. Die Tabellensituation lässt da ja keine andere Aussage zu. Doch wir werden auch die Aufgabe Bensheim brutal ernst nehmen“, tut Sauerwein gut daran, das Tabellenschlusslicht nicht zu unterschätzen.

Ebenso wie die Bensheimer ist auch der SV Winterkasten noch ohne Saisonerfolg. Eine Chance, dies zu ändern, könnte sich am Sonntag bieten, wenn die Elf von Uwe Reibold den VfR Bürstadt empfängt. Doch da hat Bürstadts neuer Trainer David Vorreiter etwas dagegen: „Ich bin mir sicher, dass wir am Sonntag eine schlagkräftige Truppe aufbieten werden, um zumindest einen Punkt aus Winterkasten zu entführen.“ Immerhin lichtet sich in Bürstadt so langsam das Lager der Urlauber und Verletzten. So sind Roberto Palmieri und Ilker Tomta seit Dienstag wieder im Mannschaftstraining und bieten sich als Alternativen an.



Aufrufe: 026.8.2022, 20:00 Uhr
Matthias BährAutor