
Bergstraße. Keine Veränderung gab es an der Tabellenspitze der A-Liga. Während sich im Topspiel Rimbach und Aschbach mit einem Remis trennten, feierten Riedrode und Trösel Siege. Wichtige Punkte fuhr der SV/BSC Mörlenbach im Kampf um den Klassenerhalt in Lampertheim ein, während der TSV Hambach in Rodau erneut verlor.
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Es war ein von Zweikämpfen und vielen Unterbrechungen geprägtes Topspiel vor 350 Zuschauern, darunter gut und gerne 150 aus Aschbach. „Das schlechte Wetter am Kerwesamstag hat uns sicherlich weitere 100 Zuschauer gekostet“, so Rimbachs Sprecher Roland Rettig. Aschbachs Spiel sei bis zum Strafraum ansehnlich gewesen. Für die Gastgeber vergaben Robin Hechler (12.) sowie Amir Duric (25.) die Führung. Die gelang Aschbach nach etwas mehr als einer Stunde durch Dylan Bräse. „Es war das erwartete Tempospiel, in dem der FSV mehr Anteile und mehr Chancen hatte. Wir haben aber unsere erste Gelegenheit genutzt“, freute sich Aschbachs verletzter Kapitän Tim Walz, der ein „sehr gutes Auswärtsspiel“ sah. Dass der Ausgleich erst in der Nachspielzeit fiel, ärgerte Walz: „Trotzdem war es am Ende ein leistungsgerechtes Unentschieden.“ Rettig sah aufgrund des späten Tores eine zwar glückliche, aufgrund des Verlaufs aber „hochverdiente“ Punkteteilung: „Wir haben Aschbach auf Distanz gehalten.“ Tore: 0:1 Bräse (64.), 1:1 Plücker (90.+2). – Schiedsrichter: Ballweg (Zwingenberg). – Zuschauer: 350. – Beste Spieler: Proyer, Plücker/Sanori, Shabrak.
Hofheims Trainer Maximilian von Dungen war zufrieden: „Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Der Erfolg geht auch in der Deutlichkeit in Ordnung.“ Was dem Übungsleiter gefiel: Seine Elf hatte viele Ballgewinne und ging auch konsequent in die Zweikämpfe. Vor dem Tor war der FV zudem effizient. Nico Klutkowski erzielte einen Treffer und war an zwei weiteren Toren direkt beteiligt. Tore: 0:1 Mientus (17.), 0:2 Blaser (36.), 0:3 Mehner (55.), 1:3 Netz (59.), 1:4 Klutkowski (62.). – Schiedsrichter: Jeßberger (Reichelsheim). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Klutkowski.
Als sich Riedrodes Spielertrainer TomislavTadijan zu Beginn der zweiten Halbzeit einwechselte, kippte das Spiel. „Er hat den Unterschied ausgemacht und war an allen drei Treffern beteiligt“, freute sich FSG-Sprecher Fabian Kreiling, der nach 15 Minuten eine Doppelchance der Gäste notierte. Nach einer halben Stunde scheiterte Sören Heiderich für die FSG am Pfosten. Tore: 0:1 Helmling (31.), 1:1 Akin (48., Eigentor), 2:1, 3:1 Kress (61., 68.), 3:2 Wawer 83.). – Schiedsrichter: Adamczyk (Lambsheim). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: Tadijan, Kress/Helmling.
Während TVL-Trainer Ümit Erdem ein schlechtes Spiel seiner Mannschaft sah („Wir haben in den meisten Situationen die falschen Entscheidungen getroffen“) und vor allem die Einstellung kritisierte, ärgerte sich sein Gegenüber Thorsten Bartmann über die schwache Chancenverwertung: „Wenn du einen Schuss an die Latte setzt, der Ball rausspringt und der Gegner im Gegenzug dann in Führung geht, sagt das Vieles über unsere aktuelle Situation aus. Trotzdem haben wir nach der Pause die nötige Energie auf den Platz gebracht und trotz Unterzahl einen verdienten Sieg eingefahren.“ Tore: 1:0 Kutschera (38.), 1:1 Hepp (55.), 1:2 Lukas Goderbauer (65.). – Schiedsrichter: Aktas (Ginsheim). – Zuschauer: 50. – Bes. Vork.: Rot für Görgülü (TVL, 90.) nach Tätlichkeit und Stephan (SV/BSC, 90.) nach Notbremse, Gelb-Rot für Hepp (SV/BSC, 60.) nach Foulspiel. – Beste Spieler: keine/geschlossene Leistung.
Beide Mannschaften benötigten einige Zeit, um ins Spiel zu finden. Doch dann übernahmen die Affolterbacher das Kommando. „Wir waren sehr gallig, haben gekämpft und gearbeitet und die personellen Ausfälle gut aufgefangen“, freute sich SVA-Sprecher Arne Wilhelms auch über eine gute Chancenverwertung. Tore: 1:0 Gül (8.), 1:1 Piergallini (20.), 2:1 Eckert (28.), 3:1 Gül (37.), 4:1 Eckert (59.), 5:1 Trautmann (72.), 5:2 Menzel (75.), 6:2 Gül (83.), 7:2 Trautmann (89.). – Schiedsrichter: Purschke (Schaafheim). – Zuschauer: 110. – Beste Spieler: Gül/geschlossene Leistung.
Gäste-Trainer Oliver Zeug war bedient: „Das war ein brutales Spiel. Wir waren die bessere Mannschaft und stehen wieder mit leeren Händen da.“ Uwe Engert, Trainer der TG Jahn, war enttäuscht: „Das war ein schwaches Spiel von uns.“ Engert betonte aber auch: „Es war der vierte Sieg in Folge. Das ist letztlich das Entscheidende.“ Tore: 1:0 Jarosch (7.), 2:0 Tomczyk (37.), 2:1 Steffen Impe (90.+1). – Schiedsrichter: Söket (Handschuhsheim). – Zuschauer: 130. – Beste Spieler: geschlossene Leistung beider Seiten.
"Wenn man sich vier Gegentore einfängt, muss man am Ende von einem verdienten Rodauer Sieg sprechen“, sagte Hambachs Abteilungsleiter Reinhard Wolff: „Wir machen hinten einfach zu viele Fehler.“ Knackpunkt waren die Minuten direkt nach der Pause, als der SC mit zwei Treffern auf 4:2 davonzog. „Den Willen will ich keinem absprechen. Trotzdem müssen wir unsere Defensive schleunigst verbessern, sonst bekommen wir in den nächsten Wochen Probleme“, so Wolff. Tore: 0:1 Ferch (17., Nachschuss nach Foulelfmeter), 1:1 Rohr (21.), 2:1 Maik Müller (32., Foulelfmeter), 2:2 Florian Schäfer (36.), 3:2 Rohr (48.), 4:2 Quentin (57.). – Schiedsrichter: Krause (Ober-Beerbach). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler. geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.