2026-04-29T13:32:52.058Z

Ligabericht

KK: TraPo ist Meister, Kreisligatür für Altenstadt/WN weit geöffnet

3:3 in Ensdorf reicht dem Topfavoriten des Südens, um den Sack zuzumachen +++ Ost-Primus Altenstadt/WN löst Auswärtsaufgabe, während Konkurrent Irchenrieth zuhause böse patzt +++ Im Tabellenkeller der Westgruppe steht nur noch eine Entscheidung aus, da Königstein II zurückzieht

von Werner Schaupert · Heute, 11:20 Uhr · 0 Leser
Im zweiten Jahr ihres Bestehens sichert sich die SG SVL Traßlberg/SV Michaelpoppenricht nach einer beeindruckenden Spielzeit die Meisterschaft in der Kreisklasse Süd und damit den Aufstieg in die Kreisliga.
Im zweiten Jahr ihres Bestehens sichert sich die SG SVL Traßlberg/SV Michaelpoppenricht nach einer beeindruckenden Spielzeit die Meisterschaft in der Kreisklasse Süd und damit den Aufstieg in die Kreisliga. – Foto: SG TraPo

Am 25. Spieltag der Kreisklassen im Kreis Amberg/Weiden hat sich nach dem FC Dießfurt im Westen die nächste Mannschaft zum Meister küren können. Nach einem 3:3 bei der DJK Ensdorf (2./61) hat die Spielgemeinschaft der Vereine SVL Traßlberg und SV Michaelpoppenricht (1./64) ihr formuliertes Saisonziel "Meisterschaft und Aufstieg" erreicht. Drei Punkte Vorsprung vor dem letzten Spieltag ließen die Männer von Trainer Ilker Caliskan deshalb schon feiern, weil der direkte Vergleich zwischen den beiden sich lange einen packenden Zweikampf führenden Teams zu ihren Gunsten entscheiden würde, sollte es noch zu einer Punktgleichheit kommen.

Offen hingegen ist das Rennen um die Krone noch in der Oststaffel, wo der SV Altenstadt/WN (1./49 - 4:2 in Pirk) vor dem Saisonfinale die alleinige Tabellenführung übernommen hat, da sich bislang punktgleiche DJK Irchenrieth (2./46 - 0:3 gegen Plößberg/Schönkirch II) einen womöglich verhängnisvollen Ausrutscher geleistet hat. Und irgendwie passend zu einer über die gesamte Spielzeit hinweg spannenden KK Ost mischt ganz oben auch noch der TSV Pleystein (3./46 - 4:0 gegen Windischeschenbach) mit, der nach Punkten zu Irchenrieth aufgeschlossen hat und ebenfalls noch Chancen besitzt. Sollte nun der Fall eintreten, dass am Ende alle drei Vereine über 49 Punkte verfügen, dann muss tatsächlich das Torverhältnis zurate gezogen werden, denn im direkten Vergleich hätte jeder mal gegen jeden gewonnen. Der SV Altenstadt/WN möchte sich natürlich an solchen Rechenspielchen gar nicht beteiligen, ein Punkt im letzten Heimspiel gegen die SpVgg Moosbach reicht der Häffner-Crew, um die Meisterschaft und den damit verbundenen Sprung in die Kreisliga in trockene Tücher zu legen.

In der Kreisklasse West standen ja Meister (FC Dießfurt) und Vizemeister (SV Neusorg) schon fest, da auch der beste Tabellendritte aus den Kreisklassen Ost, Süd und West relegieren darf, erhält nun der Rangdritte der Weststaffel, der SV Hahnbach II (3./50) eben genau diese Chance, nach einem Jahr wieder in die Kreisliga zurückkehren zu können. Die Konkurrenz aus den beiden anderen Kreisklassen aus Neukirchen (Süd) und Pleystein (Ost) - beide verfügen über 46 Zähler - kann die gelb-schwarze Bezirksligareserve nicht mehr einholen. Der scheidende SVH-Spielertrainer Christian Gäck könnte dabei sich selbst das größte Abschiedsgeschenk machen, würde er mit den Seinen tatsächlich das "Comeback" in der Kreisliga schaffen.

Kreisklasse Süd

Im Tabellenkeller hat der SV Inter Bergsteig II (14./7 - 1:7 in Paulsdorf) immer noch die Chance, dem Direktabstieg zu entkommen, gewänne er zum Saisonfinale und Konkurrent TuS Rosenberg II (13./10 - 0:4 bei der Germania Amberg) würde verlieren, denn dann sähe der direkte Vergleich der Bezirksligareserve im Vorteil. Verlieren beide, geht Bergsteig in die A-Klasse, während die Hüttenstädter relegieren. Spannend ist der Zweikampf um den Platz "über dem Strich", die SG Kastl/Utzenhofen (11./25 - überraschendes 3:0 gegen Neukirchen) hat sich diesen nach einer Aufholjagd tatsächlich am vorletzten Spieltag "geschnappt", der SV Schmidmühlen II (12./25 - 0:3 gegen Ammerthal II) belegt nun den "Schleudersitz".

Erwähnenswert sind auch noch die "Brunner-Festspiele", die am Wochenende in Etzelwang ihre Austragung fanden. Beim 6:2 gegen den TSV Kümmersbruck traf SVE-Angreifer Peter Brunner gleich fünf Mal und schraubte sein Konto vor dem Saisonfinale auf beachtliche 22 Treffer in 21 Spielen.

Tore: 1:0 Paul Schweiger (42.), 2:0 Adrian Mayer (50.), 3:0 und 4:0 Rudi Seidel (77./89.) - Schiedsrichter: Julian Seiferth - Zuschauer: 40

3:3 nach 0:3 zur Pause, beide Seiten fassen das Spielgeschehen aus ihrer Sicht zusammen:

DJK-Coach Oliver Eckl: "Am Sonntag hatten wir den Erstplatzierten Trapo zu Gast. Eine tolle Kulisse umrahmte dieses Spitzenspiel. In der Anfangsphase wollten wir etwas zu viel, versuchten früh den Gegner zu stören. Aufgrund der Erfahrung und Qualität nutzte Trapo die dadurch resultierenden Fehler gnadenlos. Somit stand es nach einer Viertelstunde 0:2, natürlich eine kalte Dusche für mein Team. Nachdem wir zwei, drei gute Torchancen hatten, konnte Trapo zum 0:3 einnetzen.

In der Halbzeit haben wir uns sortiert, Fehler besprochen und uns für die zweite Halbzeit eingeschworen. Insbesondere unseren zahlreichen Fans wollten wir eine versöhnliche Leistung bieten. Trapo hatte sich in dieser zweiten Hälfte immer mehr zurück gezogen und wollte in den Verwaltungsmodus gehen. Nach einer Stunde können wir den Anschlusstreffer erzielen. Kurz vor Schluss dann ein strammer Schuss unseres Capitanos zum 2:3. In der Nachspielzeit dann ein toller Heber durch unseren Torjäger zum 3:3. Man merkte wie auf der Gegengerade das Zittern begann und tatsächlich kommt es noch zu einer Großchance, eine Flanke die nach einer Abnahme am zweiten Pfosten, knapp am Tor vorbei rollte. Danach war Schluss und ein verdienter Meister „Trapo“ konnte jubeln. Glückwunsch! Ich kann meiner Mannschaft nur ein Kompliment aussprechen und bin stolz so eine tolle Mannschaft begleiten zu dürfen. Mit diesem Engagment und der Leidenschaft müssen wir in die Rele gehen, auf die wir uns auch freuen dürfen, nach so einer super tollen Saison."

Michael Behrend, Co-Trainer der SG: "In der ersten Halbzeit waren wir klar überlegen und bestimmten das Spielgeschehen. Dennoch kam Ensdorf zu zwei guten Chancen, die durchaus gefährlich waren. Auf unserer Seite hätten wir die Partie jedoch bereits frühzeitig entscheiden können, denn Möglichkeiten für vier bis fünf Tore waren definitiv vorhanden. In der zweiten Halbzeit brachten wir dann deutlich zu wenig auf den Platz. Ensdorf hingegen steigerte sich spürbar, zeigte großen Einsatz und gab zu keinem Zeitpunkt auf. Dieser Einsatz wurde schließlich belohnt, als sie verdient zum Ausgleich kamen. Am Ende steht ein gerechtes Unentschieden, das den Spielverlauf widerspiegelt. Nach insgesamt 98 Minuten war es dann jedoch soweit: Der verdiente Aufstieg in die Kreisliga war geschafft. Wir bedanken uns bei Ensdorf für dieses Topspiel, das jederzeit fair geführt wurde. Für die anstehende Relegation wünschen wir ihnen viel Erfolg – wir werden sie dabei selbstverständlich unterstützen."

Am gestrigen Montag hat FuPa einige Stimmen des frischgebackenen Kreisligisten sammeln können:

SG-Teammanager Andreas Schinhammer: "Eine starke Saison von uns. Uns war bewusst, dass wir einen starken Kader haben, diesen aber noch zu einer Einheit formen müssen. Schon nach den letzten Spielen der vergangenen Saison war uns klar, dass es nur ein Ziel geben kann. Wir hatten immer wieder Ausfälle wichtiger Spieler, aber der breite Kader und die sehr gute Arbeit von allen, vor allem von Ilker, hat uns immer in der Spur gehalten. Ich bin stolz auf die Truppe und freue mich auf die Kreisliga. Ein Wort noch zu Ensdorf: Eine starke und faire Mannschaft, die den Aufstieg ebenfalls absolut verdient hat. Ich wünsche mir im nächsten Jahr wieder dieses Duell."

SG-Kapitän Julian Reindl: "Eine Wahnsinnssaison der gesamten Mannschaft. Die Marschroute war klar - wir wollten unbedingt den Aufstieg. Die Meisterschaft ist das Ergebnis aus harter Arbeit, Mentalität und Zusammenhalt. Umso stolzer bin ich, dass wir als Team eine grandiose Saison hingelegt haben. Dies war auch nötig, da uns die Ensdorfer im gesamten Saisonverlauf alles abverlangt hatten. Der DJK viel Erfolg in der Rele und dann möchte ich nicht verpassen, maximalen Dank an unsere tollen Fans auszusprechen. Sie haben uns über die gesamte Saison immer super unterstützt."

Das letzte Wort gebührt "Meistermacher" Ilker Caliskan: "Wir haben uns als Team den Aufstieg vorgenommen – und genau das erreicht. Ich bin unglaublich stolz auf meine Mannschaft und meinen Staff. Der Einsatz, der Zusammenhalt und der Glaube haben den Unterschied gemacht. Danke an alle, die uns auf diesem Weg unterstützt haben!"

Tore: 0:1 Thomas Behrend (3.), 0:2 Daniel Humml (13.), 0:3 Sebastian Scharl (30.), 1:3 Lukas Schwandner (75.), 2:3 Stefan Grabinger (84.), 3:3 Sebastian Hummel (90.+5) - Schiedsrichter: Adrian Söchtig - Zuschauer: 300 - Zeitstrafe für Tom Mueller (59./TraPo)

Tore: 0:1 Tobias Hüttner (10.), 0:2 Bernd Holzwarth (55.), 1:2 Dennis Mutzbauer (70.), 1:3 Lukas Bittner (85.), 1:4 Tobias Hüttner (90.) - Schiedsrichter: Siegmund Weber - Zuschauer: 140 - Zeitstrafe für Tim Wiesnet (79./Kauerhof)

SG-Coach Daniel Hausner: "Hervorragende Teamleistung im letzten Heimspiel und damit ein hochverdienter Sieg - auch in dieser Höhe - gegen den Drittplatzierten aus Neukirchen. Somit haben wir es im letzten Saisonspiel in der eigenen Hand, Platz 11 und damit den Klassenerhalt zu erreichen. Nach der verkorksten Hinrunde mit nur 10 Punkten ist der Klassenerhalt ohne Relegation ein versöhnlicher Abschluss."

Gästetrainer Christian Ringler: "Auswärtsniederlage mit keiner guten Mannschaftsleistung. Zu viele einfache Fehler prägten das Spiel und brachten uns früh aus dem Rhythmus. Die zahlreichen Ausfälle im Saisonendspurt konnten wir nicht kompensieren, sodass insgesamt zu wenig Durchschlagskraft vorhanden war."

Tore: 1:0 und 2:0 Justin Smarsly (2./12.), 3:0 Johannes Kölbl (85.) - Schiedsrichter: Axel Blume - Zuschauer: 100

Tore: 0:1 und 0:2 Lukas Hetzenecker (10./16.), 0:3 Stefan Ehbauer (62.) - Schiedsrichter: Reinhold Roth - Zuschauer: 30

Tore: 1:0 Martin Ertel (10.), 2:0, 3:0 und 4:0 Peter Brunner (39./45.+1/47.). 4:1 Wilhelm Bär (59.), 5:1 und 6:1 Peter Brunner (64./68.), 6:2 Tomas Kartak (90.+3) - Schiedsrichter: Yannick Koslowski - Zuschauer: 80 - Zeitstrafe für Dominik Greiler (45.+2/Kümmersbruck)

Tore: 1:0 Christian Wolske (4.), 2:0 Markus Werner (8.), 3:0 und 4:0 Julian Meixner (26./47.), 5:0 Markus Schäffer (57./Strafstoß), 6:0 Julian Meixner (63.), 7:0 Markus Werner (74.), 7:1 Daniel Enns (90.+1) - Schiedsrichter: Steve Kaiser - Zuschauer: 50

Kreisklasse Ost

Ganz oben also noch alles offen, nicht vergessen darf man dabei den SV Waldau (4./45 - 0:5 in Moosbach), der trotz seiner bitteren Niederlage immer noch Chancen auf Platz 2 besitzt. Am letzten Spieltag erwartet man den TSV Pleystein (3./46) zum direkten Duell, sollte der SVW einen Dreier holen und die DJK Irchenrieth (2./46 - gegen Etzenricht) ihr Heimspiel nicht gewinnen, könnte die Niemann-Crew noch auf die 2 springen.

Im Tabellenkeller sind eigentlich alle Entscheidungen gefallen: Die SG Püchersreuth/Floß (14./16 - 2:4 gegen Altenstadt/VOH) muss nach nur einem Jahr wieder zurück in die A-Klasse. Relegieren müssen die SpVgg Windischeschenbach (13./21 - 0:4 in Pleystein) und eventuell auch der FC Luhe-Markt (12./24 - 0:4 bei der DJK Neustadt). Da allerdings nur der schlechteste Rangzwölfte aller drei Kreisklassen in die "Überstunden" muss, könnte das den FCL retten, aktuell wäre das der TSV Pressath aus dem Westen mit 22 Zählern am Konto. Ein Sieg der Luher am kommenden Wochenende gegen die DJK Weiden würde den Ligaerhalt endgültig "safe" machen.

Tore: 0:1, 0:2 und 0:3 Andreas Schimmerer (34./Strafstoß, 50. und 51.) - Schiedsrichter: Dominik Ruppert - Zuschauer: 80 - Platzverweis: Gelb-Rot für Felix Kraus (78./SG)

Tore: 0:1 Sascha Sollfrank (9.), 0:2 Dennis Krämer (14.), 1:2 Benjamin Eschenbecher (50.), 2:2 Matthias Strobel (80.), 2:3 Philipp Klein (83.), 2:4 Sascha Sollfrank (86.) - Schiedsrichter: Helmut Meindl - Zuschauer: 137

Pirk-Coach Stefan Krebs: "Wir vergeben in Halbzeit eins sehr gute Tormöglichkeiten und bekommen leider wieder vermeidbare Gegentore. Halbzeit zwei war ausgeglichen, aber am Ende war der Tabellenführer einen Tick stärker und ging verdient als Sieger vom Platz."

Gästetrainer Marvin Häffner: "Trotz des schweren und kräfteraubenden Totopokal-Finals am Freitag waren meine Jungs am Sonntag in Pirk ab der ersten Spielminute fokussiert auf dem Platz. Wir haben genau das umgesetzt, was wir uns vorgenommen hatten. Pirk hatte hat mit ihrer Qualität im Zentrum natürlich auch die eine andere Chance, wobei sich unser Keeper Pascal Zankl aber als ein super Rückhalt erwies. Vom Spielerischen her wirklich ein sehr guter Auftritt meiner Mannschaft auf einem tollen Pirker Gelände. Wir haben nun unsere Hausaufgaben gemacht und haben es nun in unserer Hand. Nochmals ein ganz ganz großes Lob an meine Jungs, die durch das Pokalspiel schon schwere Beine hatten. So eine Leistung in Pirk zu bringen, nötigt wirklich großen Respekt ab!"

Tore: 0:1 Ansalem Ogbonnaya (6.), 0:2 Fabian Zaus (17./Strafstoß), 1:2 Patrick Ott (47.), 1:3 und 1:4 Ansalem Ogbonnaya (51./77.), 2:4 Patrick Ott (88.) - Schiedsrichter: Andreas Kink - Zuschauer: 75

Tore: 1:0 Kevin Vogel (7.), 2:0 Rene Bauer (32.), 3:0 und 4:0 Kevin Vogel (52./61.), 5:0 Jakob Grötsch (72.) - Schiedsrichter: Christoph Spöth - Zuschauer: 150

TSV-Trainer Alex Schön: "Wir hatten unter der Woche gut trainiert und hatten uns auf Windischeschenbach gut vorbereitet. Wir kamen sehr gut in die Partie, hatten mehr Spielanteile und gute Chancen. Das 1:0 war verdient, bis zur Pause legten wir noch zwei Tore nach. Auch im zweiten Spielabschnitt hatten wir noch gute Chancen, machten daraus auch noch einen weiteren Treffer. Windischeschenbach hatte zwei Lattentreffer, aber sonst wenig Torchancen. Meine Mannschaft machte ein sehr gutes Spiel, auch die Spieler, die ich eingewechselt hatte, haben eine sehr gute Leistung gebracht. Am Ende haben wir das Spiel verdient gewonnen, ich war mit meiner Mannschaft sehr zufrieden. Nun werden wir uns diese Woche bestens auf Waldau vorbereiten."

Gästecoach Andreas Kische: "Am Ende ein – auch in der Höhe – gerechtfertigter Sieg für den TSV Pleystein. Bei den ersten beiden Toren kam es zwar zu strittigen Szenen, dennoch war der TSV an diesem Tag einfach besser als wir. Was ich meiner Mannschaft jedoch nicht absprechen kann, ist, dass wir in der zweiten Halbzeit noch einmal alles gegeben haben. Mit etwas Glück - zweimal trafen wir nur Aluminium - hätten wir auf 3:1 verkürzen können, aber an diesem Tag sollte es nicht sein. Dadurch, dass Püchersreuth/Floß zeitgleich nicht gewinnen konnte, haben wir unser Ziel – die Relegation – bereits am vorletzten Spieltag erreicht. Nun gilt es, gut zu trainieren und sich auf die bevorstehende Relegation vorzubereiten. Glückwunsch nach Pleystein und viel Erfolg im Kampf um den Aufstieg in die Kreisliga."

Tore: 1:0 Moritz Hartwig (19.), 2:0 Werner Katholing (23./Strafstoß), 3:0 und 4:0 Moritz Hartwig (31./73.) - Schiedsrichter: Stephan Völkl - Zuschauer: 90

Tore: 1:0 Bastian Forster (37.), 2:0 Patrick Michl (51.), 3:0 Benedikt Meier (75.), 4:0 Patrick Michl (81.) - Schiedsrichter: Hans Stubenvoll - Zuschauer: 85

Tore: 1:0 Giuseppe Roma (15.), 2:0 Daniel Treml (20.) - Schiedsrichter: Hubert Scheinost - Zuschauer: 50

Kreisklasse West

In den Höhen des Klassements sind alle Entscheidungen gefallen, im Keller ist noch eine Frage zu beantworten, nämlich wer belegt Platz 12 und muss dieser Zwölfte dann in die Relegation. Der TSV Pressath (12./22 - 2:4 in Seugast) würde mit dem aktuellen Punktestand in die Entscheidungsspiele gehen, der SV 08 Auerbach II (11./24) belegt vor dem letzten Spieltag den ersten Platz am rettenden Ufer. Zum Finale erwarten die Pressather den VfB Mantel, während die Bergstädter zum Meister FC Dießfurt reisen. Schaun mer mal, was passiert, der Blick geht für beide auch immer in die Südstaffel (Schmidmühlen und Utzenhofen haben 25 Punkte) und in den Osten (Luhe-Markt hat 24 Punkte).

Entschieden ist quasi der Kampf um Rang 13: Obwohl der SC Schwarzenbach (14./16 - 2:5 in Neusorg) weiterhin das Tabellenende ziert, wird er - egal, wie das Spiel am letzten Spieltag ausgeht - in die Relegation gehen können, denn der TSV Königstein II (13./19 - 0:2 in Wildenreuth) hat bekannt gegeben, zurückzuziehen und freiwillig den Weg in die A-Klasse anzutreten.

Tore: 0:1 Sebastian Rothut (21.), 0:2 David Kriegler (83.) - Schiedsrichter: Markus Lauenroth - Zuschauer: 150

Tore: 1:0 Simon Heser (2.), 1:1 Fabian Waldmann (18.), 2:1 David Krapf (53.), 3:1 Christopher König (70.), 3:2 Alexander Sparrer (71.), 4:2 Rene Hupas (87.), 5:2 Leon Traßl (89.) - Schiedsrichter: Markus Kühlein - Zuschauer: 80

SG-Coach Florian Weiß: "Wir haben uns vorgenommen, das letzte Heimspiel positiv zu gestalten, was gelungen ist. Und trotz des schon sicheren fünften Tabellenplatzes konnten wir uns nochmal motivieren. Haben das Spiel absolut verdient gewonnen. Hatten zahlreiche Torchancen, um das Spiel eher zu entscheiden. Beide Gegentreffer absolut unnötig. Ich bin mit dem Sieg sehr zufrieden. Pressath alles Gute im Abstiegskampf!"

Gästetrainer Daniel Käß: "Das Ergebnis ging in Ordnung. Seugast spielte befreit auf und wir konnten nicht zu den richtigen Zeitpunkten die richtigen Akzente setzen. Wir müssen das schnell abhaken und nach vorne schauen. Alles andere macht zu diesem Saisonfortschritt keinen Sinn. Die Konstellation ist nahezu die selbe, also nächste Woche wieder von vorne. Aber wir müssen und werden uns steigern!"

Tore: 1:0 und 2:0 David Smolak (22./55.), 2:1 Benedikt Franz (58.), 3:1 Florian Weiß (67.), 3:2 Benedikt Franz (80.), 4:2 Felix Lehner (90.+2) - Schiedsrichter: Markus Bäuml - Zuschauer: 80

Tore: 0:1 Jonas Serfing (17.), 1:1 Daniel Rothmeier (40.), 2:1 Matthias Bertelshofer (88.), 2:2 Marco Steinbach (90.+3) - Schiedsrichter: Florian Drexler - Zuschauer: 50

Tore: 0:1 Andreas Brüderer (35.), 0:2 Marek Ruda (44.), 0:3 Simon Schmid (57.), 1:3 und 2:3 Patrick Drechsler (59./73.) - Schiedsrichter: Maximilian Dadder - Zuschauer: 100

Tore: 1:0 Tobias Erl (12.), 1:1 Baris Bozkurt (77.), 1:2 Markus Holzner (78.), 2:2 Max Geyer (90.+2) - Schiedsrichter: Albert Birner - Zuschauer: 55

SVW-Coach Thomas Bayer: "Hochverdienter Sieg. Wir waren von Anfang an spielbestimmend und das frühe Tor spielte uns natürlich im die Karten. Bis zur Halbzeit hätten wir durchaus höher führen können, eher müssen. Mit dem erlösenden zweiten Tor waren dann alle Zweifel ausgeräumt. Nach einer zeitweise nervenaufreibenden Saison mit vielen Aufs und Abs sind wir jetzt sehr froh über den Klassenerhalt. Großes Lob und ein Dankeschön an die ganze Truppe. Es macht einen schon Stolz mit einem nahezu unveränderten Kader zur Aufstiegssaison die Klasse zu halten. Das werden wir dann nächsten Samstag nach dem letzten Spiel auch gebührend feiern."

Gästetrainer Bernd Schmidt: "Verdienter Sieg für Wildenreuth. Wir waren nicht in der Lage, in entscheidenden Momenten die Durchschlagskraft zu entwickeln, um Tore zu erzielen und hatten Probleme, die schnellen Tempogegenstöße zu verteidigen. Durch einen gut ausgespielten Konter in der zweiten Halbzeit war im Prinzip das Spiel entschieden wir konnten nicht mehr die Energie aufbringen, um das Spiel noch zu drehen."

Tore: 1:0 Matthias Mehlhase (7.), 2:0 Daniel Hofmann (66.) - Schiedsrichter: Sebastian Scheidler - Zuschauer: 80