2026-05-15T09:36:57.455Z

Relegation

KK-Relegation: „Last chance“ für Weiherhammer und SG Waidhaus

Im Match der beiden Vizemeister aus den A-Klassen Nord und Ost treffen die beiden Verlierer aus Runde 2 aufeinander

von Werner Schaupert · Heute, 12:00 Uhr · 0 Leser
Die SG TSV Waidhaus (in Schwarz) will die vermutlich letzte Chance, aus eigener Kraft den Aufstieg in die Kreisklasse zu schaffen, beim Schopf packen.
Die SG TSV Waidhaus (in Schwarz) will die vermutlich letzte Chance, aus eigener Kraft den Aufstieg in die Kreisklasse zu schaffen, beim Schopf packen. – Foto: Rainer Rosenau

Ein Sieg in Runde 1, eine Niederlage in Runde 2. Das vereint die beiden Kontrahenten, die sich am morgigen Pfingstmontag im vermutlich finalen Match der Kreisklassen-Relegation im Kreis Amberg/Weiden gegenüberstehen. Auf der Sportanlage des ASV Neustadt am Felixberg messen die TSG Weiherhammer (2. der A-Klasse Nord) und die SG Waidhaus/Neukirchen St. Chr./Pfrentsch ihre Kräfte, um sich ab dem Juli einen Startplatz eine Etage höher zu sichern. Anstoß zu dieser Partie ist um 15 Uhr. Der Sieger darf sich als Neu-Kreisklassist von seinen Fans feiern lassen.


Nach dem 4:1-Sieg im Elfmeterschießen gegen den SC Schwarzenbach und einem 1:3 gegen die SpVgg Windischeschenbach, steht die aus den Vereinen TSV Waidhaus (Federführung), DJK Neukirchen St. Christoph und SV Pfrentsch bestehende Spielgemeinschaft vor der womöglich letzten Chance, um nach dem Abstieg 2022 wieder in die Kreisklasse zurückzukehren. Vor allem die gefürchtete, im letzten Spiel jedoch nur wenig Gefahr erzeugende Offensive um den in der Liga 31 Mal einlochenden Goalgetter Yannik Friedl, soll wieder zur gewohnten Form auflaufen. Und zeigen, warum sie in der zu Ende gegangenen Spielzeit einen Tordurchschnitt von über vier Treffern pro Spiel vorweisen konnte.

SG-Coach Fabian Wirth weiß, welche weiteren Faktoren morgen zählen, um den erhofften Sprung nach oben zu schaffen: „Spiel 3 ist nun die letzte Chance, aus eigener Kraft heraus den Aufstieg perfekt zu machen. Die Ausgangslage bei beiden Teams ist gleich, es geht um alles im letzten Spiel einer langen Saison. Ich erwarte einen harten Fight bei sommerlichen Temperaturen, in dem der Faktor Fitness sicherlich eine Rolle spielen wird. Wir wollen uns endlich belohnen für den enormen Kraftaufwand, den das gesamte Team plus alle außen herum seit langer Zeit betreiben. Dafür müssen wir aber zurück zu alter Stärke und alten Tugenden und mehr bringen als im letzten Spiel. Das Team ist entsprechend eingestellt und wir werden ein anderes Gesicht zeigen als in der letzten Partie.“

Auch die TSG Weiherhammer musste in der ersten Runde gegen die Kreisliga-Reserve des SV 08 Auerbach II ins Elfmeterschießen, welches sie knapp mit 6:5 für sich entschied. Personell gebeutelt – selbst Alte Herren mussten unterstützen – folgte in der zweiten Runde eine klare 0:4-Niederlage gegen den TSV Theuern. Letztlich war man da chancenlos. Vom morgigen Gegner weiß man nur wenig. Seine Bilanz zum Ende der Spielzeit mit nur zwei Niederlagen und einer dreistelligen Trefferanzahl macht jedoch deutlich, wo sich die Elf der Spielertrainer-Duos Scheibl/Herrmann im Vergleich zur zweiten Relegations-Partie verbessern muss: Vor allem eine wesentlich größere Stabilität der Defensive wird gefordert sein, um die „Waffen“ der Männer von der Landesgrenze wirkungsvoll zu bekämpfen.

TSG-Spielercoach Christoph Herrmann hofft, dass man mit verbesserter Personallage den letzten Schritt tun und nach fünf Jahren wieder in der Kreisklasse ein Comeback feiern kann: „Nachdem wir nun die verdiente Niederlage vergangenen Donnerstag gegen Theuern verdaut haben, gehen wir nun mit Vorfreude und Optimismus in das anstehende Relegationsspiel gegen die SG Waidhaus. Die Ausgangslage ist klar: Wir müssen gewinnen, um den Kreisklassen-Aufstieg zu realisieren. Die Gefühlslage dürfte bei beiden Mannschaften ähnlich sein nach jeweils einem Sieg und einer Niederlage in der Relegation. Ich schätze die SG als vor allem offensiv sehr starke Mannschaft ein, man schießt ja nicht umsonst über 100 Tore in einer Saison. Personell wird sich die Lage voraussichtlich wieder etwas entspannen, auch wenn ich selbst im Urlaub sein werde. Aber mein Trainerkollege und auch ich wir sind von unserer Mannschaft überzeugt und glauben auch an sie, sodass wir am Montag unseren Traum verwirklichen können.“