Mittwoch, 13. Mai um 18.15 beim SV Immenreuth
In der Saison 2024/25 war die SpVgg nur knapp der Relegation entkommen, mit nur einem Punkt Vorsprung gegenüber der am Ende auf Platz 12 landenden SpVgg Vohenstrauß II ging man durchs Ziel. Die eben zu Ende gegangene Spielzeit sollte noch schwieriger werden, so standen die Windischeschenbacher zum Jahreswechsel auf dem einzigen Direktabstiegsplatz, hatten also die so genannte "Rote Laterne" in ihrem Sportheim hängen. Da der Abstand zum ersten Relegationsplatz allerdings nur drei Punkte betrug, war die Hoffnung groß, nach Wiederbeginn im März zur Aufholjagd anzusetzen. Doch die blieb zunächst aus, vier Niederlagen in Folge ließen die Männer um Kapitän Florian Prantzke weiterhin im Keller auf der Stelle treten. Der Verein zog die Reißleine, wechselte den Trainer und diese Maßnahme sollte dann tatsächlich greifen. Unter der Regie von Andreas Kische landete die SpVgg drei Siege in Folge und schaffte das schon fast nicht mehr erwartete, nämlich die Teilnahme an der Relegation, wo sich nun die Möglichkeit eröffnet, den Ligaerhalt noch nachträglich einzutüten.
Windischeschenbach-Coach Andreas Kische: "Am Mittwoch ist es nun soweit, da zählt's! Die SG Neustadt/Kulm/Tremmersdorf II hat eine gute Saison gespielt und möchte diese nun mit dem Aufstieg in die Kreisklasse krönen. Wir haben eine durchwachsene Saison gespielt und würden gerne in der Kreisklasse bleiben, somit entscheidet es sich vorerst am Mittwoch, ob dieser Traum weiterlebt. Vor ein paar Wochen hatte keiner mehr an uns geglaubt und genau das muss und wird unsere Stärke sein. Ich hoffe, dass einige Zuschauer den Weg nach Immenreuth auf sich nehmen und wir ein spannendes, faires und gutes Relegationsspiel sehen werden."
Schon im ersten Jahr ihres Bestehens schlug die SG Neustadt a. K./Tremmersdorf II eine scharfe Klinge, zum Ende der Saison 2024/25 landete man auf einem sehr guten 4. Tabellenplatz. Zum Jahreswechsel 2025 auf 26 nun rangierte man auf Platz 2, fünf Punkte hinter dem Spitzenreiter aus Waldeck. Vier Unentschieden in den Partien der Restrückrunde – unter anderem das 1:1 im direkten Aufeinandertreffen mit Waldeck – ließen die SG gegenüber den Waldeckern – sie gewannen bis auf das Spitzenspiel alle Matches – am Ende doch einen Rückstand von acht Zählern aufweisen, Platz 2 war allerdings ungefährdet. Die Tatsache, dass man in der Schlusstabelle zu den auf Platz 3 landenden Trabitzern einen Vorsprung von elf Punkten hat, beweist, dass die Mannen von Trainer Holger Philipp dennoch auf eine beeindruckende Saison zurückblicken können. Und die könnte natürlich mit dem Sprung nach eine Etage höher noch vergoldet werden. Wie Fußballboss Flo Dötsch in seinem Statement erklärt, geht man ohne den großen Druck an die Aufgabe heran. "Wie immer alles geben, dann schaun mer mal", so lautet die Devise.
Florian Dötsch, Sportlicher Leiter des SG: "Nach einer für die nun zum zweiten Mal startende SG wirklich sehr guten Saison gehen wir voller Zuversicht ins erste Relegationsspiel. Schon am Wochenende haben wir gemerkt, dass wir die Fangruppen der beiden Vereine voll hinter uns haben. Die Spieler brennen ebenso. Und dann sind wir einfach mal gespannt, was rauskommt. Wir haben nichts zu verlieren."
Mittwoch, 13. Mai um 18.15 Uhr beim SV Inter Bergsteig Amberg
Nach einer doch sehr schwierigen ersten Saisonhälfte – die Kreisliga-Reserve des TuS holte bis zur Winterpause in 17 Partien nur einen Sieg und ein Unentschieden – hing die "Rote Laterne" am Christbaum der Hüttenstädter, welche damit auf dem einzigen Direktabstiegsrang ins neue Jahr gehen mussten. Vor dem Re-Start im März war klar, dass die Gurdan-Elf und der größte Konkurrent, nämlich die nur drei Punkte mehr besitzende "Zweite" des SV Inter Bergsteig Amberg, sich darauf konzentrieren, am Ende zumindest Rang 13 zu sichern, außer es würde eine furiose Aufholjagd der beiden Mannschaften folgen. Nun, diese Aufholjagd blieb aus, doch gelangen den Rosenberger auf eigenem Terrain zumindest zwei Erfolge gegen Etzelwang (4:1) und die SG Paulsdorf/Freudenberg III (3:1), sechs Punkte wurden eingefahren, die schließlich dazu führten, die Vilstädter vom Bergsteig auf den letzten Platz zu verweisen. Die Entscheidung, wer letztlich in Überstunden gehen darf, fiel erst am letzten Spieltag, denn wären die beiden Kontrahenten am Ende punktgleich gewesen, hätte der direkte Vergleich zugunsten von Bergsteig entschieden (0:0 und 1:0). So ist man bei den im Aicher Stadion beheimateten Jungs natürlich froh, doch noch eine Chance zu bekommen, um die Liga zu halten.
TuS-Trainer Mario Gurdan: "Wir freuen uns auf das Relegationsspiel am Mittwoch. Für uns ist es ein Bonusspiel, zur Winterpause haben wir intern nicht mehr daran geglaubt, am Ende der Saison auf einem Relegationsplatz zu stehen. Daher werden wir am Mittwoch das Spiel genießen und hoffen, ein positives Ergebnis zu erzielen."
Mit nur einer Saisonniederlage führte der letztjährige Tabellendritte TSV Theuern das Klassement zum Jahreswechsel an. Schritt halten mit der Truppe von Spielertrainer Tobias Götz konnte nur der FSV Gärbershof, vor den zu absolvierenden restlichen Matches nach der Winterpause lag die Elf von Ilja Dietz vier Punkte hinter den Männern aus dem Ortsteil von Kümmersbruck. Während Gärbershof nun alle Partien des neuen Jahres gewinnen konnte, leistete sich der TSV gleich zu Wiederbeginn gleich ein Unentschieden und verlor das Spitzenspiel am 19. April in Gärbershof mit 0:2. Den erarbeiteten knappen Vorsprung ließ sich der FSV nicht mehr nehmen, am Ende stand Platz 2 für den TSV Theuern zu Buche. "Jetzt erst recht", lautet die Devise bei den Rot-Schwarzen, die zuletzt in der Corona-Saison 2019/21 der Kreisklasse angehörten. So geht man entschlossen in das Relegationsmatch, wie den Worten des ersten Vorsitzenden zu entnehmen ist:
TSV-Vorstand Christian Schrott: "Die Enttäuschung nach der Niederlage in Gärbershof und der somit verpassten Meisterschaft vor gut drei Wochen ist inzwischen verarbeitet. Die Mannschaft hat in den vergangenen beiden Spielen mit acht erzielten Toren gegen den FC Amberg II und den SV Raigering II gezeigt, dass sie absolut bereit für die Relegation ist – zumal beide Gegner lange selbst im Aufstiegsrennen mit dabei waren. Uns ist aber auch bewusst, dass mit dem TuS Rosenberg II eine Mannschaft wartet, die eine Klasse höher gespielt hat. Deshalb gehen wir mit dem nötigen Respekt in die Partie. Positiv ist, dass Spielertrainer Tobias Götz voraussichtlich nahezu auf den kompletten Kader zurückgreifen kann. Jetzt hoffen wir auf den großen Zusammenhalt im Verein und auf viele TSV-Anhänger am Bergsteig, die die Mannschaft unterstützen."
Donnerstag, 14. Mai um 15.00 Uhr beim SV Wurz
Do., 14.05.2026, 15:00 Uhr
Vier Mannschaften kämpften – schon etwas abgeschlagen zu den beiden punktgleichen Teams auf den Rängen 9 und 10 – nach der Winterpause in der Kreisklasse West ums nackte Dasein in der Liga. Vor dem Träger der "Roten Laterne", dem SC Schwarzenbach – er holte 9 Punkte aus 17 Partien – rangierten drei Teams mit 11 Punkten auf dem Konto. Klar war, dass die "Sorgenkinder" ab dem ersten Spieltag des neuen Jahres quasi ein jedes Wochenende vor einem Endspiel stehen würden. Nun, während die Konkurrenz ab dem März doch kräftig Zählbares einfahren konnte, gelang es dem Team des zum Jahreswechsel verpflichteten neuen Spielertrainers Sebastian Urban insgesamt nur noch sieben Punkte einzufahren. Es deutete einiges darauf hin, dass der Direktabstieg nicht mehr abzuwenden sein wird. Die Rettung letztlich bedeutete der in der Saisonendphase bekannt gegebene Rückzug des TSV Königstein II, der freiwillig eine Etage tiefer einen Neuanfang starten will. So eröffnet sich dem SCS nun die Chance, eine insgesamt äußerst schwierige Spielzeit noch zu einem versöhnlichen Ende zu bringen. Dass mit den schussgewaltigen Männern von der Landesgrenze (103 Saisontreffer) eine schwer zu knackende Nuss wartet, ist klar. Dennoch verbreitet der Coach Optimismus, erst einmal Runde 2 zu erreichen:
SC-Spielercoach Sebastian Urban: "Ein Relegationsspiel ist ja immer eine 50/50 Sache. Wir bereiten uns bestmöglich darauf vor und werden am Donnerstag alles auf dem Platz lassen, was in uns ist. Wenn wir das abrufen, was wir können, bin ich zuversichtlich, dass wir am Ende auch als Sieger vom Platz gehen werden. Jedoch ist in einem Spiel alles möglich und die Tagesform wird letztlich entscheidend sein."
Vor der Wiederaufnahme des Spielbetriebs im März diesen Jahres lieferten sich im vorderen Tabellendrittel die SG TSV Waidhaus/Neukirchen St. Chr./Pfrentsch, Kreisklassenabsteiger SpVgg Vohenstrauß II, der TSV Flossenbürg, der FSV Waldthurn und schließlich der zweite Kreisklassenabsteiger SG Störnstein einen packenden Fünfkampf um die beiden begehrten Ränge 1 und 2. Die von Fabian Wirth und seinem spielenden "Co" Dominik Frank betreute, auf Platz 1 mit vier Punkten Vorsprung stehende Spielgemeinschaft hatte in 2025 erst ein Spiel abgeben müssen, im letzten Spiel vor der Winterpause setzte es eine Niederlage beim FSV Waldthurn, der dem Primus schon im Hinspiel ein Remis abgetrotzt hatte. Dennoch schien die Truppe um Ligatorjäger Yannik Friedl (zum Saisonende 31 Treffer) auf dem besten Wege zu sein, das eindeutig erklärte Saisonziel Aufstieg in die Tat umzusetzen, man wollte zurück in die Kreisklasse, aus der man sich 2022 verabschieden musste. Ein Unentschieden gegen Störnstein zum Re-Start und eine Heimniederlage gegen den ASV Neustadt am vorletzten Spieltag sollten schließlich den Ausschlag geben, dass der angepeilte Direktaufstieg knapp verpasst wurde, nur einen Punkt hinter der Bezirksliga-Reserve aus Vohenstrauß landete man auf Platz 2, acht Punkte vor den Verfolgern, was die Dominanz des Spitzenduos nach der Winterpause unterstreicht. Nun, es ist noch alles drin, den erhofften Sprung nach oben zu erreichen. Die Mannen von Fabian Wirth sind bereit, wie er in seinem Statement erklärt:
SG-Coach Fabian Wirth: "Erstmal bin ich wahnsinnig stolz auf die Mannschaft und das bisher Geleistete. Die Zusatzchance Relegation haben sie sich verdient. Mit Schwarzenbach wartet ein Gegner, den wir aus der Wintervorbereitung kennen und bei dem man sich nicht vom Tabellenplatz blenden lassen sollte. Wir sind gut drauf und werden uns hüten, den Gegner zu unterschätzen. Am Ende wird der gewinnen, der bereit ist, den Extrameter zu gehen. Ich bin guter Dinge und freue mich für die Jungs, dass sie mal so eine große Kulisse erleben dürfen. KO-Spiel, Do-or-Die. Was will man mehr?"