
Wie zu erwarten war, haben die drei Kreisklassen des Kreises Amberg/Weiden am 24. Spieltag ihren ersten Meister. Es hatte sich ja schon lange abgezeichnet, dass der FC Dießfurt (1./64), der mit einer Bilanz von bislang 20 Siegen, 4 Unentschieden und keiner Niederlage seit vielen Wochen an der Tabellenspitze der Weststaffel souverän seine Kreise zieht, vorzeitig die Meisterschale hochhalten würde. Mit dem Dreier gegen den VfB Mantel (8./29) war der Deckel drauf, klar, dass nach dem Schlusspfiff am Dießfurter Sportplatz die "Feierbiester" Vollgas gaben und mächtig feierten. Und auch der Vizemeister steht seit dem vergangenen Wochenende fest: Der SV Neusorg (2./56) sicherte sich mit dem Auswärtsdreier in Schwarzenbach zum zweiten Mal in Folge Platz 2 und damit die Teilnahme an der Aufstiegsrelegation zur Kreisliga. Sein Gegner kann ja bereits benannt werden, die Müller-Elf prallt auf den Rangzwölften der Kreisliga Süd, den SC Luhe-Wildenau II.
Im Zweikampf um die Meisterschaft in der Kreisklasse Süd sah es einige Zeit am Wochenende so aus, als würde in Runde 24 eine Vorentscheidung fallen, lag der Rangzweite aus Ensdorf (1./60) beim SV Kauerhof doch eine Stunde lang mit 0:2 in Rückstand. Spitzenreiter "Trapo" (1./63) hingegen führte erwartungsgemäß gegen den Vorletzten aus Rosenberg. Sechs Punkte Abstand zueinander, die Messe wäre wohl zugunsten der Caliskan-Truppe gefallen gewesen. Ensdorf jedoch riss sich am Riemen und tatsächlich das Spiel in der Nachspielzeit noch herum. Der Rückstand der DJK auf den selbsternannten Topfavoriten bleibt also drei Punkte, bevor das quasi in einer eigenen Liga spielende Zweigestirn im "Knaller" der vorletzten Spieltags am kommenden Wochenende direkt aufeinander trifft.
Meister und Vizemeister in der Westgruppe stehen fest, in der Südstaffel machen zwei Mannschaften Platz 1 und 2 noch unter sich aus, anders im Osten: Da ist die knisternde Spannung, die an der Tabellenspitze herrscht, geradezu hörbar. Vier Teams liefern sich einen packenden Vierkampf und feierten am Wochenende allesamt einen Sieg, verschenkten also keinen Zentimeter Boden an die Konkurrenz.. Der SV Altenstadt/WN (1./46 - 4:0 gegen Püchersreuth/Floß) und die DJK Irchenrieth (2./46 - nach späten Toren 2:1 gegen die DJK Weiden) besetzen punktgleich gemeinsam den Ligathron. Die beiden Verfolger, der SV Waldau (3./45 - 2:1-Siegtreffer in Spielminute 90.+3 gegen Pirk) und der TSV Pleystein (4./43 - 2:1 in Luhe-Markt) sitzen dem Führungsduo im Nacken. Will heißen, es bleibt im Buhlen um die ganz vorderen Plätze "kuschelig" eng, da kann noch alles passieren, die Spannung wird wohl bis zum Saisonfinale am 9. Mai anhalten.
Kreisklasse Süd
Die besten Karten, am Ende Platz 3 zu belegen, der eventuell die Teilnahme an der Relegation bringen könnte, hat weiterhin der 1. FC Neukirchen (3./46 - 6:2 gegen Loderhof), gefolgt vom TSV Kümmersbruck (4./43 - 3:1 gegen Schmidmühlen). Im Keller bleibt alles beim Alten: Inter Bergsteig II (7 Punkte) auf der 14, davor Rosenberg II (10 Punkte) auf der 13. Die SG Utzenhofen/Kastl (12./22 - 3:3 in Ammerthal) konnte den Rückstand auf den Platz 11 belegenden SV Schmidmühlen II (25 Punkte) auf drei Zähler verkürzen, hat aber im Buhlen um einen Platz "über dem Strich" mit Neukirchen und Kauerhof in den beiden finalen Partien richtige "Hochkaräter" vor der Brust.
Germania-Coach Thomas Roth: "Wir konnten nicht an die Leistung der letzten Woche anknüpfen, trotzdem sahen wir nach dem 4:1 wie der sichere Sieger aus. Durch Schlampigkeiten und Nachlässigkeiten im Spielaufbau und im Abschluß ermöglichten wir dem nie aufsteckenden Gast, das Spiel nochmal spannend zu gestalten. Wenn man ehrlich ist, hätte sich der Gast zum Ende hin ein Unentschieden verdient gehabt, blieb allerdings mit der letzten Aktion alleine vor unserem Torwart zweiter Sieger. So blieb es letztlich bei einem Heimdreier, der sich kurz nach Spielende nicht wie ein Sieg anfühlte."
Gästetrainer Achim Beck: "Ein Spiel, in dem meine Jungs das Herz am richtigen Fleck hatten und ihre Lust am Fußballspielen mit toller Einstellung und großem Kampf zeigten, anders, als in den letzten Partien. Nach frühem 0:1, dem Ausgleich und eigentlich klarem Rückstand sind meine Jungs fokussiert geblieben, haben sich nicht aufgegeben, was sehr bemerkenswert war und auf was ich stolz bin. Wir zeigten eine tolle Leistung und waren dann nahe dran, das Spiel noch zu drehen oder auszugleichen, so wie kurz vor dem Ende, als Germania großes Glück hatte. Ein Unentschieden wäre wohl gerecht gewesen, aber so ist Fußball, wenn du deine Chancen nicht nützt, dann hat man eben nicht den Anspruch auf einen Sieg oder zumindest einen Punkt. Wie gesagt, ich bin stolz, jeder hat alles gegeben, es sind noch zwei Spiele, wenn wir da genauso auftreten, dann punkten wir auch noch, obwohl es eigentlich um nichts mehr geht."
Tore: 1:0 Peter Mutzbauer (7.), 1:1 Joshua Hammer (9./Strafstoß), 2:1 Patrick Donhauser (24.), 3:1 Paul Schweiger (44.), 4:1 Markus Schäffer (54./Eigentor), 4:2 Nicolai Fuchs (66.), 4:3 Markus Schäffer (68.) - Schiedsrichter: Simon Grabinger - Zuschauer: 70Tore: 1:0 Artur Becker (3.), 1:1 Peter Brunner (19.), 2:1 Mesud Becirovic (43.), 2:2 und 2:3 Peter Brunner (58./78.), 2:4 Christian Pilhofer (90.+2) - Schiedsrichter: Markus Schwendner - Zuschauer: 30
Tore: 0:1 Christopher Roidl (27.), 1:1 Mario Micko (47.), 2:1 Tomas Kartak (71.), 3:1 Dominik Greiler (89./Strafstoß) - Schiedsrichter: Siegmund Weber - Zuschauer: 65
Tore: 0:1 Simon Koberstein (12./Eigentor), 0:2 Justin Smarsly (31.), 1:2 Stefan Ehbauer (53.), 1:3 Elias Wölfl (58.), 2:3 Stefan Ehbauer (73.), 3:3 Simon Koberstein (85.) - Schiedsrichter: Markus Neumeyer - Zuschauer: 50
Tore: 0:1 Oktay Türksever (10.), 1:1 und 2:1 Timo Bielesch (18. per Strafstoß/53.), 3:1 Leon Grünthaler (55./Strafstoß), 4:1 Fabio Herrmann (60.), 4:2 Nico Dierschedl (74.), 5:2 Fabio Herrmann (87.), 6:2 Tim Grünthaler (89.) - Schiedsrichter: Lorenz Hofmann - Zuschauer: 134
SVK-Trainer Konstantin Beck: "Wir sind ordentlich ins Spiel gestartet. Auch wenn wir nicht zwingend mehr Ballbesitz hatten, haben wir nach Ballgewinn gut umgeschalten und uns einige gute Chancen erarbeitet. Die Führung zur Halbzeit war durchaus verdient. Nach der Pause haben wir uns dann phasenweise zu tief reindrücken lassen. Trotzdem haben wir es lange geschafft, das Spiel offen zu halten und defensiv dagegenzuhalten. In der Schlussphase wurde es zunehmend hektisch. Wir konnten uns zwar immer wieder etwas Luft verschaffen, insgesamt hat uns aber die nötige Entlastung gefehlt. Der Elfmeter zum Ausgleich war war berechtigt, auch wenn er natürlich zu einem sehr ungünstigen Zeitpunkt fällt. Umso ärgerlicher ist es, dass wir kurz vor Schluss noch das entscheidende Gegentor kassieren und uns nicht mit einem Punkt belohnen. Dennoch können wir auf der gezeigten Leistung aufbauen. Die Mannschaft hat viel investiert und eine gute Moral bewiesen. Positiv hervorheben möchte ich außerdem die faire Geste des Gegners: In einer Situation, in der unser Torwart verletzt am Boden lag, wurde der Ball trotz eigenem Rückstand ins Aus gespielt. Danke an Ensdorf für dieses Fair Play."
Gästetrainer Oliver Eckl: "Ein schweres Auswärtsspiel gegen Kauerhof geht glücklich für uns zu Ende mit einem 3:2-Sieg. In der ersten Hälfte waren wir viel zu behäbig und ohne den nötigen Biss unterwegs. Unsere wenigen Torabschlüsse konnten wir nicht nutzen. Dies machte Kauerhof besser und so stand es zur Pause folgerichtig 2:0. Nach dem Pausentee hatten wir dann die richtigen Schlüsse aus dieser schwachen ersten Hälfte gezogen und uns mehr und mehr Chancen erspielt. Nach einer Stunde dann der 2:1-Anschlusstreffer. Ein sehenswerter Schuss aus halbrechter Position, der vom Innenpfosten ins Tor fällt. Die letzten Minuten haben wir dann alles auf eine Karte gesetzt und wurden nicht nur mit einem Handelfmeter zum 2:2 belohnt, sondern konnten nach einer Ecke einen tolles Kopfballtor zum vielumjubelten Siegtreffer erzielen. Natürlich hätte sich der Gegner einen Punkt verdient, aber unsere Moral und Mentalität haben dies verhindert. Danke auch den mitreisenden Fans, die uns wieder super unterstützt haben."
Tore: 1:0 Bernd Holzwarth (15.), 2:0 Tobias Hüttner (34.), 2:1 Lukas Schwendner (60.), 2:2 Sebastian Hummel (90.+1/Strafstoß), 2:3 Maximilian Metz (90.+4) - Schiedsrichter: Josef Dirner - Zuschauer: 100
Kreisklasse Ost
In den Höhen des Klassements herrscht also eine Megaspannung, im Keller sind nach den Ergebnissen einige Vorentscheidungen gefallen, beziehungsweise ist eine Tendenz erkennbar. Fünf Punkte ist der Abstand von Schlußlicht SG Püchersreuth/Floß (14./16 - 0:4 in Altenstadt/WN) zu Rele-Platz 13 zwei Spieltage vor dem Ende, die Mois-Truppe müsste ihre beiden finalen Matches in Altenstadt/VOH und gegen Plößberg/Schönkirch II schon gewinnen und die SpVgg Windischeschenbach (13./21 - 2:1 gegen Moosbach) dürfte nicht mehr punkten, damit der Aufsteiger den Kopf noch aus der Schlinge ziehen könnte. Auf der anderen Seite kann "Eschawo" der Relegation nur noch entkommen, wenn man am Ende der punktbeste Zwölfte aller drei Ligen wäre. "Über dem Strich" landen, kann die SpVgg nicht mehr. Unangenehm ist weiterhin die Lage für den FC Luhe-Markt (12./24 - 1:2 gegen Pleystein - er wäre aktuell der punktbeste Zwölfte), der in den beiden restlichen Partien in Neustadt und gegen die DJK Weiden versuchen muss, diesen Status zu halten. Auf sicherem Untergrund stehen die SpVgg Moosbach (11./28 - 1:2 in Windischeschenbach) und die DJK Neustadt (10./29 - 3:1 in Etzenricht). Von diesen beiden Teams haben die Kreisstädter den Ligaerhalt nun schon sicher, denn sie können - sollten sie die beiden letzten Spiele verlieren - schon nicht mehr der schlechteste Rangzwölfte werden. Es bleibt also auch hier sehr interessant, "schaun mer mal", wie sich die Lage im letzten Tabellendrittel am 9. Mai gegen 17 Uhr darstellt.
Tore: 1:0 Sascha Sollfrank (48.), 1:1 Tobias Walter (65.), 1:2 Andreas Schimmerer (77.) - Schiedsrichter: Andre Längert - Zuschauer: 120
Tore: 0:1 Fabian Friese (48.), 1:1 Fabian Quast (78.), 2:1 Thomas Drephal (88.) - Schiedsrichter: Jürgen Meißner - Zuschauer: 90
Tore: 1:0 Patrick Bessenreuther (22.), 1:1 und 1:2 Ben Kippes (29./35.), 1:3 Benedikt Meier (44.) - Schiedsrichter: Andreas Kink - Zuschauer: 70
Tore: 0:1 Moritz Hartwig (60.), 0:2 Daniel Villgrattner (75./Eigentor), 1:2 David Duschner (81.) - Schiedsrichter: Markus Bäuml - Zuschauer: 70
SpVgg-Coach Andreas Kische: "Ein ausgeglichenes und faires Spiel, mit dem am Ende besseren Ausgang für uns. Der dritte Sieg in Folge - das hat sich meine Mannschaft durch die sehr gute Trainingsbeteiligung, Disziplin und den angenommenen Kampf absolut verdient. Nichtsdestotrotz müssen wir weiter hart arbeiten und den Flow mitnehmen, um den Klassenerhalt zu sichern. Für uns hat es weiterhin oberste Priorität, den Relegationsplatz zu verteidigen - vor drei Wochen hätte wohl kaum jemand noch auf uns gesetzt."
Gästetrainer Johannes Rupprecht: "In den ersten 15 Minuten fanden wir nur schwer in die Partie, da Windischeschenbach sehr körperbetont auftrat und wir im Mittelfeld keinen Zugriff bekamen. Folgerichtig gingen die Gastgeber verdient in Führung. Unsere ohnehin angespannte Personalsituation machte sich im weiteren Spielverlauf bemerkbar. Dennoch haben wir gut dagegengehalten und uns mehrere klare Torchancen erarbeitet, weshalb am Ende zumindest ein Punktgewinn möglich und aus unserer Sicht verdient gewesen wäre. Glückwunsch an den Gegner, der gezeigt hat, welche Tugenden im Abstiegskampf gefragt sind."
Tore: 1:0 Florian Prantzke (8.), 1:1 Filip Kompit (61./Strafstoß), 2:1 Florian Prantzke (81./Strafstoß) - Schiedsrichter: Robert Stich - Zuschauer: 70
SVW-Coach Rene Niemann: "Pirk war der erwartet schwere Gegner mit einer starken kämpferischen Vorstellung und hatte eigentlich keine Niederlage verdient. Nach einem Gewühl im Strafraum bekamen sie einen Elfmeter zugesprochen, welcher dann zu ihrer 1:0-Führung führte. Wir aber zeigten ein komplett anderes Gesicht, als letzte Woche und man spürte, dass die Mannschaft unbedingt wieder gewinnen wollte. So starteten wir eine Angriffswelle nach der anderen und erspielten uns einige Halbchancen. Nach einem Eckball glichen wir aus und in der Nachspielzeit gelang uns doch noch der Siegtreffer. Bitter für Pirk, aber dennoch verdient für uns, da wir den Sieg unbedingt wollten und so auch auftraten. Kompliment an meine Mannschaft."
Gästetrainer Stefan Krebs: "Ein umkämpftes Spiel auf beiden Seiten. Mit dem letzten Aufgebot haben wir ein gutes Spiel in Waldau abgerufen, leider konnten wir unsere 1:0- Führung nicht über die Zeit retten. Das 1:1 war eine direkte Ecke, die nie fallen darf und in der späten Nachspielzeit geben wir nach einer Ecke für uns den Ball noch einmal her und bekommen leider das 2:1. Da muss man einfach anders reagieren, aber da sind wir einfach nicht abgezockt genug dafür, um das über die Zeit zu bringen. Ein Unentschieden wäre gerecht gewesen, so denke ich. Trotzdem kann ich meiner Mannschaft bis auf die zwei Fehler keinen Vorwurf machen. Glückwunsch an Waldau."
Tore: 0:1 Patrick Ott (65./Strafstoß), 1:1 Alexander Wolfrath (79.), 2:1 Maximilian Kraus (90.+3) - Schiedsrichter: Sebastian Scheidler - Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Karel Kralovec (3.), 2:0 Fabian Zaus (30.), 3:0 Ansalem Ogbonnaya (83.), 4:0 Vehbi Zogaj (89.) - Andre Wächter - Zuschauer: 120
Kreisklasse West
Meister und Vizemeister stehen fest, um Platz 3 streiten sich weiter der SV Hahnbach II (3./47 - 3:1 in Schwarzenbach - der SVH wäre aktuell der beste Kreisklassendritte) und der SVSW Kemnath (4./46 - 3:0 im Derby gegen Immenreuth). In den dunklen, miefigen Abgründen der Tabelle bleibt es ungemein nervenaufreibend und das wohl bis zum Finale am übernächsten Wochenende. Beginnen wir ganz unten, da hat der TSV Königstein II (13./19) durch ein 1:0 im Abstiegsduell mit dem SV 08 Auerbach II (11./23) die "Rote Laterne" an den SC Schwarzenbach (14./16 - 1:3 gegen Hahnbach) übergeben. Der TSV Pressath (12./22 - 0:3 gegen Neusorg) verpasste nach der Auerbacher Niederlage die Chance auf den Sprung "über den Strich", bleibt aber auf einen Punkt an den Bergstädtern dran. Einen wichtigen Punkt holte der SV Wildenreuth (10./25 - 2:2 in Riglasreuth), er vergrößerte den Abstand zum "Schleudersitzplatz 12" auf drei Punkte - am kommenden Wochenende empfangen die Bayer-Männer übrigens den TSV Königstein II zum Kellerduell. Rechnerisch noch nicht "aus dem Schneider" ist schließlich der SV Immenreuth (9./27 - 0:3 in Kemnath), der sich noch nicht zurücklehnen kann.
Tore: 1:0 Fabian Waldmann (29.), 1:1 Moritz Graf (45.), 1:2 Sebastian Rothut (70.), 1:3 Fabian Brewitzer (75.) - Schiedsrichter: Hans Stubenvoll - Zuschauer: 45
Tore: 0:1 Daniel Hofmann (11.), 1:1 Gabriel Heinl (66.), 1:2 Jonas Häupler (83.), 2:2 Markus Hecjt (90.) - Schiedsrichter: Mario Bächer - Zuschauer: 124
TSV-Coach Bernd Schmidt: "Das Spiel gegen Auerbach war vorallem in der ersten Halbzeit sehr umkämpft und von Zweikämpfen geprägt. Wir sind dann durch einen Handelfmeter in Führung gegangen, der aus einer feinen Einzelleistung unseres Rechtsverteidigers hervorging. In der zweiten Halbzeit flachte das Spiel zunehmend ab und wir hatten am Schluss das Spielglück auf unserer Seite."
Gästeübungsleiter Andreas Trenz: "Unser Spiel in Königstein begann aus unserer Sicht eher zerfahren und schläfrig, erst nach etwa einer Viertelstunde kamen wir gut ins Spiel und erarbeiteten uns die eine oder andere Möglichkeit. In der 30. Minute kam Königstein in unserem Strafraum zum Torschuss, diesen versuchte unser Verteidiger zu blocken mit dem Bauch, von dort aus prallte der Ball ins Netz. Königstein jubelte bereits zurecht, aber der Schiedsrichter meinte, er müsse Einfluß auf diese Szene nehmen. Er pfiff das Tor zurück, gab Rot für unseren Spieler und Elfmeter gegen uns. Die Heimmannschaft und wir verstanden diese Aktion nicht. Den Elfmeter verwandelte Königstein sicher. In den folgenden 60 Minuten zeigte meine Mannschaft Moral und stemmte sich mit großem Kampf aufopferungsvoll gegen die Niederlage. Auch mit einem Mann weniger war meine Mannschaft an diesem Tag weiterhin spielbestimmend, nur das Tor wollte uns nicht gelingen."
Tor: 1:0 Sebastian Eichenseer (30./Strafstoß) - Schiedsrichter: Julius Täschner - Zuschauer: 120 - Platzverweis: Rot für Melvin Zahn (29./Auerbach)
Tore: 1:0 und 2:0 Serhat Kaya (1./18.), 3:0 Söner Öksüz (86.) - Schiedsrichter: Markus Lauenroth - Zuschauer: 180
Henry Schraml, Sportlicher Leiter des frischgebackenen Meisters: "Wir haben das Spiel gegen Mantel sehr konzentriert absolviert und konnten damit den Meistertitel eingefahren. Respekt an die konstante Leistung der Mannschaft über die ganze Saison hinweg, das Hochhalten der Qualität im Spiel an allen Spieltagen kennzeichnete diese Spielzeit. Nun liegen noch zwei Aufgaben vor uns, die Mannschaft ist gewillt, bis zum Saisonende ungeschlagen zu bleiben. Aus einer insgesamt überzeugenden Mannschaftsleistung gegen Mantel möchte ich Alexander Mosin herausheben, er war für mich mit zwei Toren und einem Assist der "Man of the Match."
Tore: 1:0 Alexander Mosin (12.), 2:0 Marcel Herrmann (35.), 3:0 Alexander Mosin (54.), 4:0 und 5:0 Simon Schmid (63./Strafstoß und 65.) - Schiedsrichter: keine Angaben - Zuschauer: 100
Tore: 0:1 Christian Bauer (2.), 0:2 und 0:3 David Smolak (3./17.), 0:4 Timo Nürnberger (48.), 0:5 Derron Smith (60.) - Schiedsrichter: Stephan Meier - Zuschauer: 80
Tore: 0:1, 0:2 und 0:3 Rene Hupas (61./73./82.) - Schiedsrichter: Dominik Ruppert - Zuschauer: 50